Frauen

„Bereit, Verantwortung zu übernehmen“

Im Interview: Weronika Arasniewicz über ihren festen Platz im Profikader der VfL-Frauen.

Für Weronika Arasniewicz beginnt ein neues Kapitel bei den Frauen des VfL Wolfsburg: Die polnische Nationalspielerin gehört künftig fest zum Kader der Frauen-Bundesligamannschaft. Nach ihrer Entwicklung im Nachwuchsbereich und ersten Erfahrungen im Profi-Umfeld blickt die junge Mittelfeldspielerin voller Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen. Im Interview spricht die 18-Jährige über ihre Reaktion auf die Nachricht, ihre Entwicklung in Wolfsburg und ihre Ziele für die Zukunft.

Weronika Arasniewicz, ab sofort gehörst du fest zum Kader der VfL-Frauen. Was bedeutet dieser Schritt für dich?

Weronika Arasniewicz: Dieser Schritt bedeutet mir sehr viel und motiviert mich zusätzlich. Er zeigt mir, dass meine Arbeit und mein Engagement wahrgenommen wurden. Für mich beginnt damit ein neues Kapitel, und ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen, mich jeden Tag weiterzuentwickeln und der Mannschaft dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen.

Wenn du auf deinen bisherigen Weg beim VfL Wolfsburg zurückblickst – was geht dir dabei durch den Kopf?

Weronika: Ich denke vor allem an die viele harte Arbeit, die Geduld und die Unterstützung, die ich auf diesem Weg bekommen habe. Es war nicht immer einfach, aber jede Erfahrung hat mir geholfen, mich weiterzuentwickeln. Ich bin stolz auf die Fortschritte, die ich gemacht habe, und dankbar für die Menschen, die an mich geglaubt haben.

Du hast dich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Welche Erfahrungen haben dir dabei besonders geholfen?

Weronika: Vor allem das Training auf hohem Niveau, das Lernen von erfahrenen Mitspielerinnen und die täglichen Herausforderungen in einem leistungsorientierten Umfeld haben mir sehr geholfen. Dadurch konnte ich mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln.

Trotz deines jungen Alters gehörst du bereits zur polnischen A-Nationalmannschaft. Was bedeutet dir das?

Weronika: Unglaublich viel. Das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen, war schon immer ein Traum von mir. Deshalb bin ich sehr stolz darauf, bereits Teil der A-Nationalmannschaft zu sein. Ich bin dankbar für diese Möglichkeit und sehe sie als große Motivation, weiter an mir zu arbeiten.

Was waren für dich die größten Unterschiede zwischen der zweiten Mannschaft und dem Umfeld der Profis?

Weronika: Die größten Unterschiede liegen in der Intensität und den Details. Im Profibereich ist alles schneller, körperlicher und präziser. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden und die Anforderungen sind jeden Tag sehr hoch.

Worauf freust du dich in deiner ersten Saison als festes Mitglied des Profikaders am meisten?

Weronika: Vor allem darauf, mich in einem professionellen Umfeld jeden Tag weiterzuentwickeln und dazuzulernen. Ich möchte Erfahrungen sammeln, mein Spiel verbessern und der Mannschaft helfen, wann immer ich die Chance dazu bekomme.

Welche persönlichen Ziele hast du dir für die kommende Zeit gesetzt?

Weronika: Mein Fokus liegt vor allem auf meiner Entwicklung und nicht auf kurzfristigen Erwartungen. Ich möchte mehr Stabilität in meine Leistungen bringen, mich in allen Bereichen meines Spiels verbessern und mich im Profi-Umfeld weiter etablieren.

Du hast den Weg vom Nachwuchs bis in die erste Mannschaft geschafft. Welchen Rat würdest du jungen Spielerinnen geben, die denselben Traum haben?

Weronika: Mein Rat ist, jeden Tag auf die kleinen Details zu achten. Man sollte hart arbeiten, diszipliniert bleiben und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Entwicklung verläuft nicht immer geradlinig, aber Konstanz macht am Ende den Unterschied.