Showdown in Köln: Am Donnerstag, 14. Mai (Anstoß um 16 Uhr / live bei Sky, ZDF, kika.de und im Wölferadio), kämpfen die Frauen des VfL Wolfsburg im Finale des DFB-Pokals gegen Titelverteidiger FC Bayern München um die begehrte Trophäe. Austragungsort ist das RheinEnergieSTADION. Für die Wölfinnen ist es bereits die zwölfte Finalteilnahme der Vereinsgeschichte.
Zwischen Vizemeisterschaft und Titelchance
Mit dem 4:2-Auswärtserfolg beim SC Freiburg am vergangenen Wochenende haben sich die Grün-Weißen vorzeitig die Vizemeisterschaft in der Google Pixel Frauen-Bundesliga gesichert. Tabellenplatz zwei und die damit verbundene Qualifikation für den europäischen Wettbewerb geben zusätzliches Selbstvertrauen für das anstehende Finale. Der Weg nach Köln begann für die Wölfinnen Ende September mit einem souveränen 11:0-Erfolg beim Regionalligisten ATS Buntentor. Im Achtelfinale folgte ein 3:1 gegen den SC Freiburg, ehe im Viertelfinale ein hart umkämpftes 1:0 gegen Eintracht Frankfurt im AOK Stadion den Einzug in die nächste Runde perfekt machte.
Für Hochspannung sorgte schließlich das Halbfinale beim FC Carl Zeiss Jena: Nach 120 torlosen Minuten fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Torhüterin Stina Johannes avancierte mit zwei gehaltenen Elfmetern zur Matchwinnerin, bevor Smilla Vallotto den entscheidenden Versuch zum 5:4-Endstand verwandelte. Damit stehen die VfL-Frauen erneut im Endspiel – und können auf eine beeindruckende Bilanz zurückblicken: Alle bisherigen elf Pokalfinals mit Wolfsburger Beteiligung wurden gewonnen. Auch das letzte Aufeinandertreffen im Endspiel mit dem FC Bayern macht Mut: Beim 2:0-Erfolg gehörten unter anderem Vivien Endemann, Svenja Huth, Lena Lattwein, Alexandra Popp und Joelle Wedemeyer zum Kader.
Nach der Meisterschaft folgt das Finale
Der FC Bayern München reist als amtierender Pokalsieger und frisch gekürter Deutscher Meister nach Köln. In der aktuellen Pokalsaison präsentierten sich die Münchnerinnen bislang äußerst souverän: Siege gegen Borussia Dortmund (2:0), den FC Ingolstadt (3:0), den Hamburger SV (3:0) und die SGS Essen (4:0) bedeuteten den Einzug ins Finale – ohne ein einziges Gegentor. Auch in der Liga setzte das Team zuletzt ein Ausrufezeichen und sicherte sich bereits mit einem Auswärtssieg beim 1. FC Union Berlin die Meisterschaft. Am vergangenen Wochenende folgte ein weiterer Erfolg: Mit einem 2:0 gegen Eintracht Frankfurt wurde die Saison gekrönt – inklusive Übergabe der Meisterschale. Für die Mannschaft von Cheftrainer José Barcala bietet sich damit nun die Chance auf das Double, nachdem man zuvor im Halbfinale der UEFA Women’s Champions League knapp am FC Barcelona gescheitert war.












