Spielszene der U23.
12.11.2017
U23

Auswärtsniederlage

U23 unterliegt bei Eintracht Norderstedt mit 0:2.

Spielszene der U23.

Die U23 stand am Sonntag im Auswärtsspiel beim FC Eintracht Norderstedt am Ende mit leeren Händen da und unterlag den Randhamburgern mit 0:2 (0:0). Die beiden Treffer für Norderstedt hatte Jan Lüneburg (71., 90+4) besorgt. Damit ging für die Wölfe das erste von drei Auswärtsspielen verloren, gleichzeitig war es nach dem 1:2 gegen Flensburg vor einer Woche die zweite Niederlage in Folge. Der VfL verbleibt auf Platz drei mit 28 Punkten. Eintracht Norderstedt ist neuer Tabellenfünfter, nur zwei Zähler hinter den U23-Wölfen, die kommenden Samstag, 18. November, zum 1. FC Germania Egestorf-Langreder reisen müssen (Anpfiff 14 Uhr).

Erste Chancen für die Gastgeber

Vor 400 Zuschauern in Norderstedt waren bis zur 20. Minute hüben wie drüben Möglichkeiten Mangelware. Die Gastgeber kamen mit dem schwierigen Geläuf zunächst besser zurecht und verbuchten auch die ersten beiden sehr guten Chancen im Spiel. Zuerst kam Veselinovic aus 16 Metern zum Schuss, dieser war aber zu zentral, so dass Niklas Klinger im VfL-Kasten den Ball festhalten konnte (24.). Ein schöner Spielzug brachte die nächste Gelegenheit für die Norderstedter nach 33 Minuten. Brown hatte von rechts geflankt und fand erneut Veselinovic, bei dessen Schuss Klinger seine ganze Klasse aufbieten musste. Dann waren die Wolfsburger an der Reihe. Zuerst versuchte es Elvis Rexhbecaj nach einer Ecke (38.), dann war es Omar Marmoush, der mit einem Kopfball für Gefahr sorgte (42.). Kurz vor dem Pausenpfiff gab es noch einmal Freistoß für die Gäste, den Nicolas Abdat aus 20 Metern über die Mauer zirkelte. Höcker im Eintracht-Tor musste sich strecken, um diese Möglichkeit der Wölfe zu vereiteln. Torlos ging es in die Pause.

Turbulente zweite Halbzeit

Die zweiten 45 Minuten waren dann deutlich turbulenter – es gab Chancen auf beiden Seiten. Zuerst hatten die Hausherren eine Riesenmöglichkeit direkt nach Wiederanpfiff. Doch zweimal hielt Klinger mit Bravour (46.). In der 54. Minute hatte auf der anderen Seite Paul Jaeckel die große Gelegenheit zum 0:1. Sein Kopfball strich jedoch knapp am Pfosten vorbei. Zehn Minuten darauf entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf zwischen Jaeckel und Meyer auf Strafstoß für Norderstedt. Der gerade eingewechselte Lüneburg verschoss allerdings, Klinger hatte die Ecke geahnt und hielt den Ball fest (64.). Drei Minuten darauf lag die Gästeführung in der Luft, aber Marcel Stutter köpfte das Leder nach einem Freistoß Murat Saglams an die Latte (67.). Und es war weiter Dampf in der Partie, in der die Eintracht in der 72. Minute schließlich zur Führung kam. Die Wölfe bekamen einen Ball im Strafraum nicht geklärt - Lüneburg war es schließlich, der mit einem Schuss aus der Drehung Klinger dieses Mal keine Chance ließ. Die Gäste gaben trotz des Rückstandes nicht klein bei und hatten in der Folge zwei Möglichkeiten zum Ausgleich. Daniel Hanslik (76.) und Simon Böhm (88.) konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. Norderstedt, die in der 90. Minute bereits den Pfosten getroffen hatten, machten in der vierten Minute der Nachspielzeit den Deckel drauf. Torschütze zum 2:0-Endstand war erneut Lüneburg.

„Verdienter Erfolg der Norderstedter“

VfL-Coach Rüdiger Ziehl: Am Ende war der Sieg der Norderstedter verdient, auch weil Spiele zu dieser Jahreszeit durch Fehler entschieden werden. Und die hat der FC Eintracht zweimal ausgenutzt. Insgesamt kann ich meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. In der ersten Halbzeit war Norderstedt besser im Spiel, wir haben uns dann aber in die Partie hineingekämpft. Nach der ersten guten Möglichkeit der Gastgeber kurz nach der Pause kamen wir zu einer Drangphase und waren dominant. Aber am Ende sprangen dadurch zu wenig zwingende Chancen für uns heraus.

FC Eintracht Norderstedt: Höcker – Marxen, Coffie, Baumann, Rose – Brown (90+3 Zekjiri), Koch, Toksöz, Drinkuth – Veselinovic (63. Lüneburg), Meyer (88. Kunath)

VfL Wolfsburg U23: Klinger – Badu, Jaeckel, Franke, Abdat – Stutter, May (75. Böhm), Rexhbecaj – Hanslik (85. Kara), Marmoush, Saglam (78. Justvan)

Tore: 1:0 Lüneburg (72.), 2:0 Lüneburg (90+4)

Gelbe Karten: Koch / May, Jaeckel, Stutter

Schiedsrichter: Marco Scharf

Zuschauer: 400 am Sonntagnachmittag im Edmund-Plambeck-Stadion

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