Brekalo am Ball.
SA . 10.  MÄR . 2018
Männer

Auswärtsniederlage in Hoffenheim

VfL Wolfsburg verliert 0:3 bei der TSG 1899.

Brekalo am Ball.

Die Wölfe haben ihr Auswärtsspiel am Samstag vor 25.550 Zuschauern in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena mit 0:3 (0:1) verloren. Die Gastgeber gingen bereits im ersten Durchgang durch Nico Schulz (18. Minute) in Führung. Die Mannschaft von Bruno Labbadia versuchte in der zweiten Hälfte, den Rückstand noch zu egalisieren, blieb aber trotz der einen oder anderen Gelegenheit ohne Torerfolg, während für die TSG Serge Gnabry zum 2:0 traf (77.) und Wolfsburgs Josuha Guilavogui (80.) in seinem 100. Bundesligaspiel mit einem unglücklichen Eigentor den 3:0-Endstand herstellte. Im Kampf um den Klassenerhalt konnten die Grün-Weißen keinen Boden gut machen und stehen nach dem 26. Spieltag auf Platz 15, punktgleich mit dem 1. FSV Mainz 05. Am kommenden Samstag, 17. März, ist der FC Schalke 04 zu Gast in der Volkswagen Arena (Anstoß um 18.30 Uhr).

Startelf-Debüt für Rexhbecaj

Insgesamt gab es drei Veränderungen in der Startelf von VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia im Vergleich zum 1:2 gegen Bayer 04 Leverkusen vor einer Woche: Für den gesperrten William rückte erstmalig Elvis Rexhbecaj in die Startelf der Wölfe. Zudem ersetzte Yunus Malli Winterrückkehrer Josip Brekalo. Außerdem lief Riechedly Bazoer anstatt Maximilian Arnold auf. Bei der TSG gab es im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg eine Woche zuvor beim 1. FC Augsburg keine Veränderung in der Anfangsformation.

Hoffenheimer kombinieren schnell

Der VfL begann aus einer sicheren Defensive, konnte sich aber nach einer Viertelstunde noch keine Torchance erarbeiten. Die TSG agierte auffälliger, spielte geradlinig nach vorne und erzielte in der 18. Minute den 1:0-Führungstreffer. Schulz stand am zweiten Pfosten goldrichtig und versenkte den Ball im Tor von VfL-Schlussmann Koen Casteels. Nach dem Gegentreffer bemühten sich die Grün-Weißen um Stabilität, es fehlten jedoch die Ideen in der Offensive. Der Gastgeber präsentierte sich weiterhin hellwach, spielte viele Diagonalbälle und suchte über die Außen den Weg nach vorn. In der 32. Minute rettete das Aluminium, als Gnabrys direkte Volleyabnahme an der Latte abprallte. Kurz darauf war Gnabry bei einem Flugkopfball erneut frei, so dass Paul Verhaegh auf der Linie klären musste (34.). Noch vor dem Pausenpfiff wechselte Labbadia VfL-Stürmer Divock Origi (42.) aus. Für den Belgier kam Brekalo ins Spiel. Mit einer Torschuss-Statistik von 11:1 für 1899 gingen die Teams schließlich in die Kabine. VfL-Keeper Casteels war es, der die Wölfe dank seiner starken Paraden in der Partie hielt.

Verhaegh und Rexhbecaj sind niedergeschlagen.

Gute Besserung, Josip

Da beide Mannschaften kurz vor der Pause bereits gewechselt hatten, kamen sie nach dem Seitenwechsel unverändert aus der Kabine – bis zur 54. Minute. Brekalo rauschte unglücklich mit Eugen Polanski zusammen und musste behandelt werden. Für den Kroaten ging es nicht weiter. Für ihn kam Nany Dimata auf den Platz. Die Wölfe mussten sich neu sortieren und übernahmen mehr Ballbesitz, allerdings noch ohne echte Torgefahr. Inzwischen hatte Labbadia seine Elf umgestellt und die Viererkette aufgelöst – der VfL vertraute nun einer Dreierkette. Und hatte endlich die Chance auf den Ausgleich: Malli brachte einen Ball vom rechten Flügel scharf in die Mitte, wo Dimata verpasste und am langen Eck Daniel Didavi etwas zu spät dran war. Seine Grätsche beförderte den Ball ans Außennetz (71.). Kurz darauf verpasste Malli aus fünf Metern erneut die Möglichkeit zum 1:1. Der VfL  wurde nun stärker und ausgerechnet in dieser Phase fiel das zweite Tor für die TSG. Der eingewechselte Mark Uth bekam die Kugel auf der rechten Seite, spielte den Ball an den Sechzehner zu Gnabry. Der Nationalspieler legte sich das Leder vor und knallte es trocken in die rechte untere Ecke zum 2:0 (77.). Dann wurde es bitter für die Grün-Weißen. Gnabry flankte in den 16-Meterraum, wo Robin Knoche am Fünfer klären wollte, jedoch das Knie von Guilavogui traf. Von dort flog der Ball unhaltbar für Casteels in die eigenen Maschen (80.). Damit besiegte 1899 Hoffenheim den VfL Wolfsburg daheim mit 3:0 fuhr den zweiten Sieg in Serie ein.

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Akpoguma, Vogt, Hübner – Kaderabek, Rupp, Grillitsch (78. Amiri), Geiger (43. Polanski), Schulz – Gnabry, Kramaric (66. Uth)

VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh, Bruma, Knoche, Rexhbecaj – Guilavogui, Bazoer – Mehmedi, Didavi, Malli (82. Steffen) – Origi (42. Brekalo, 54. Dimata)

Tore: 1:0 Schulz (18.), 2:0 Gnabry (77.), 3:0 Guilavogui (80., ET)

Gelbe Karten: Polanski / Bruma

Zuschauer: 25.550 am Samstagnachmittag in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

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