Ewa Pajor jubelt.
01.10.2018
Frauen

„Ausrufezeichen gesetzt“

Die Wölfinnen genießen den Kantersieg gegen die Bayern, bleiben aber voll fokussiert.

Ewa Pajor jubelt.

Auch im größten Erfolg nicht abzuheben und weiter fest die nächsten Ziele im Auge zu haben ist eine Charakterstärke, die die VfL-Frauen seit Jahren auszeichnet. So genießen die Grün-Weißen den beeindruckend herausgespielten 6:0-Kantersieg über Titelkonkurrent Bayern München und die damit einhergehende Tabellenführung zwar auch zu Recht in vollen Zügen, doch schon direkt nach Abpfiff wurde die Marschrichtung für die kommenden Wochen von den Spielerinnen selbst klar postuliert: Jetzt bloß nicht nachlassen, dranbleiben und fokussiert weiterarbeiten. Denn jedem im VfL-Lager ist klar, dass es zwar ein imposanter Erfolg, aber noch lange nicht eine Vorentscheidung im Kampf um die Titelverteidigung in der Allianz Frauen-Bundesliga war.

Pernille Harder: Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben defensiv gut gestanden, auch offensiv viele gute Chancen erspielt und insgesamt richtig gutes Umschaltspiel gezeigt. Und natürlich hatten wir heute eine überragende Ewa Pajor, die ohnehin schon in richtig guter Form ist. Auch wenn wir mit der Art und Weise des Sieges sehr zufrieden sind, werden wir ihn jetzt aber auch nicht überbewerten. Es gibt noch so viele Spiele, dass man das auf gar keinen Fall tun sollte. Aber dennoch können wir mit dem Saisonstart sehr zufrieden sein, auch weil wir gegen gute Mannschaften gespielt haben.

Almuth Schult: Ein solches Ergebnis hat, glaube ich, niemand im Vorfeld erwartet. Die letzten Partien gegen die Bayern waren immer sehr knapp, zudem haben sie sich richtig gut verstärkt und sind wie wir sehr gut in die Saison gestartet. Auch wenn München nicht so viele Chancen hatte, war es bis zur Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, das wir letztlich aber verdient gewonnen haben. Wenn man wieder zu Null spielt, hat man auch in der Defensive nicht so viel falsch gemacht. Von einem richtungsweisenden Spiel kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sprechen. Aber wir können erst einmal sehr stolz auf uns sein, denn wir haben mit Frankfurt, Essen und den Bayern Teams geschlagen, die alle den Anspruch haben, unter die ersten vier zu kommen. Von daher haben wir schon ein Ausrufezeichen gesetzt und wir freuen uns, dass wir so gut in Form sind.

Babett Peter: Wir standen in der Defensive sehr kompakt, haben bei Balleroberung schnell umgeschaltet, waren eklig und haben unsere Chancen reingemacht. Gerade in der zweiten Hälfte war fast jede Möglichkeit für uns ein Tor. Insgesamt haben wir den Druck hoch gehalten und verdient gewonnen.

Ewa Pajor: Ich bin sehr glücklich. Es war ein sehr schweres Spiel, das wir aber zum Glück gewonnen haben. Auch wenn es am Ende 6:0 stand, war es nicht so leicht, wie es das Ergebnis vielleicht vermuten lässt. Wichtig ist jetzt, dass wir weiter so konzentriert und hart arbeiten und nicht nachlassen. Persönlich freue ich mich zwar, dass es für mich gerade richtig gut läuft. Aber wirklich wichtig sind nur die drei Punkte für unsere Mannschaft.
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