Männer

Aufsteiger sind gern gesehene Gäste

Wissenswertes zum Heimspiel gegen den Hamburger SV.

Mit viel Kampf und auch einer Portion Glück entführten die Wölfe im Oktober vergangenen Jahres drei Punkte beim Hamburger SV. Wenn die Rothosen am Samstag (Anstoß um 15.30 Uhr) zum zweiten Saisonduell in der Volkswagen Arena zu Gast sind, will die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Bauer den ersten Sieg in der Rückrunde einfahren. Die Zahlen machen Mut, dass es gegen den Aufsteiger aus dem Norden mit dem ersehnten Erfolg klappt.

Die wichtigsten Daten und Fakten

Aufsteiger-Serie: Der VfL ist seit 18 Bundesliga-Heimspielen gegen Aufsteiger ungeschlagen – das ist laufender Klubrekord. Die letzte Niederlage in der Volkswagen Arena gegen einen Aufsteiger gab es im April 2017 beim 0:1 gegen den SC Freiburg.

Dauerbrenner: Kamil Grabara ist einer von nur 17 Bundesliga-Profis, die bislang noch keine einzige Minute in dieser Saison verpasst haben. In Zahlen: 2.160 Minuten Einsatzzeit. Unser Keeper kommt zudem auf 92 gehaltene Torschüsse – der zweitbeste Wert der Liga nach Gladbachs Moritz Nicolas (97).

Meter für Meter: Die Wölfe haben in der laufenden Spielzeit bereits 17.035 intensive Läufe absolviert – der viertbeste Wert der Bundesliga hinter Hoffenheim, Bayern und dem BVB. Mit einer Gesamtlaufleistung von 2.872 Kilometern liegt der VfL ligaweit auf Rang sieben. Der Hamburger SV ist in beiden Statistiken das Schlusslicht.

Starke Bilanz: Im Duell mit den Rothosen mussten die Grün-Weißen in den vergangenen 15 Bundesliga-Spielen nur zwei Niederlagen hinnehmen (sieben Siege, sechs Unentschieden). In der Hinrunde setzte sich der VfL mit 1:0 bei den Hanseaten durch. 

Robust im Duell: Hamburgs Luka Vuskovic ist mit einer Zweikampfquote von 67,5 Prozent der drittbeste Spieler der Liga unter allen Profis, die mindestens vier Zweikämpfe pro Spieltag bestritten haben. Wolfsburgs bester Zweikämpfer ist Moritz Jenz: Mit 64,2 Prozent liegt er ligaweit auf Rang acht.

Frühstarter: Die Grün-Weißen haben in der Anfangsviertelstunde bereits acht Tore erzielt – nur Leverkusen kommt auf eine ebenso starke Ausbeute. Allerdings haben die Wölfe bislang auch 23 Punkte nach eigener Führung abgegeben.

Gefährlich im Umschalten: Zehn Kontertore hat der HSV bereits auf dem Konto – so viele gelangen den Hamburgern in einer gesamten Bundesliga-Saison zuletzt 2006/2007. Damals stellte der Klub mit 13 Treffern nach Umschaltmomenten seinen Rekord auf.

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