Frauen

Aufeinandertreffen zweier Topbilanzen

Daten und Fakten zum DFB-Pokalfinale der VfL-Frauen gegen den FC Bayern München.

Am Donnerstag, 14. Mai (Anstoß um 16 Uhr), kämpfen die Frauen des VfL Wolfsburg zum zwölften Mal um den DFB-Pokal. Damit der erneute Erfolg gelingt, müssen sie jedoch eine schwierige Aufgabe lösen, nämlich den amtierenden Pokalsieger FC Bayern München schlagen.

Wissenswertes rund um das Duell:

  • Beeindruckende Siegesserie: Seit dem geschlossenen Wechsel der Wolfsburger Frauenabteilung zum VfL 2003 konnten die Grün-Weißen bislang 77 Siege im Wettbewerb verbuchen. Bereits elf Mal standen die Wölfinnen im Finale und holten dabei jedes Mal den Titel. Mit elf Pokalsiegen sind die Niedersächsinnen Rekordtitelträgerinnen.  
     
  • Achtmal Verlängerung: Von den 77 Siegen gelangen den Grün-Weißen acht erst in der Overtime. Viermal waren die Spiele dabei nach 120 Minuten entschieden, viermal ging es ins Elfmeterschießen: im Achtelfinale 2006 sowie im Endspiel 2018 gegen den FC Bayern München, im Finale 2020 gegen die SGS Essen und im diesjährigen Halbfinale beim FC Carl Zeiss Jena.  
     
  • Lediglich ein Gegentreffer: Im Pokal haben die Wölfinnen in dieser Saison bis zum Halbfinale 15 eigene Treffer erzielt und lediglich ein Gegentor kassiert. Im Halbfinalspiel in Jena gewannen sie nach torlosen 120 Spielminuten im Elfmeterschießen mit 5:4. 
     
  • Immer wieder München: Bislang setzten sich die Wolfsburgerinnen fünfmal auswärts, einmal zuhause und zweimal im Finale gegen den FCB durch.
     
  • Souverän ins Finale: Die Münchenerinnen bestritten ihr Halbfinale gegen die SGS Essen und stellten die Weichen früh auf den Pokalfinaleinzug. Bereits zur Halbzeit führten die Bayern-Frauen mit 3:0 und siegten letztlich mit 4:0. 
     
  • Bayern noch ohne Gegentreffer: Die bisherige DFB-Pokal-Saison verläuft für die Rot-Weißen makellos. Die Bayern-Frauen erzielten in dieser Saison bisher zwölf eigene Treffer und mussten kein einziges Gegentor hinnehmen. 
     
  • Letztes erfolgreiches Aufeinandertreffen im Pokalfinale: Das jüngste Pokalfinale zwischen den VfL-Frauen und dem FC Bayern München fand am 9. Mai 2024 statt. Damals sicherten sich die Wölfinnen nach Toren von Jule Brand und Dominique Janssen mit einem 2:0-Erfolg den Titel. 
     
  • Torreichste Pokalspiele: Die Wölfinnen feierten ihren höchsten Sieg im DFB-Pokal in der zweiten Runde der Saison 2015/2016 mit einem eindrucksvollen 19:0-Erfolg gegen den DJK VfL Billerbeck. Die Münchnerinnen sorgten 2018 für ein echtes Torfestival: Im Viertelfinale zog der FC Bayern mit einem 15:0-Sieg gegen beim 1. FC Saarbrücken in die nächste Runde ein. Zudem setzten sich die FCB-Frauen in der Saison 2026/2017 beim 1. FC Riegelsberg ebenfalls mit 15:0 durch.
     
  • Pokaltrio: Alexandra Popp hat alle elf Titelgewinne der Wölfinnen miterlebt. Sie stand bislang in insgesamt 44 Pokalpartien für die VfL-Frauen auf dem Platz, Joelle Wedemeyer gewann mit dem VfL bislang zehnmal den Pokal und stand dabei 30-mal auf dem Rasen. Svenja Huth absolvierte 27 Pokalspiele für die Niedersächsinnen und sammelte dabei fünf Pokaltitel.
     
  • Lerch im Pokalfinale ungeschlagen: Stephan Lerch, Cheftrainer der Wölfinnen, stand zwischen 2017 und 2021 in vier Pokalfinals an der Seitenlinie – und blieb mit den VfL-Frauen in allen Partien unbesiegt.
     
  • Schwer zu stemmen: Seit 2010 erhält der Sieger des DFB-Pokals eine neu gestaltete Trophäe. Der rund 60 Zentimeter hohe und etwa elf Kilogramm schwere Pokal wurde vom Schweizer Designer Thomas Hug entworfen. Auf seinem Sockel sind alle bisherigen Pokalsieger seit 1980 eingraviert. Den oberen Abschluss bildet ein Ball mit dem in Emaille eingefassten Logo des Deutschen Fußball-Bundes. Gefertigt ist die Trophäe aus Messing.


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