Akademie

Alles oder nichts

U19-Jungwölfe kämpfen bei Vizemeister Bayer Leverkusen um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals.

Siegen oder Fliegen? Für die U19 des VfL Wolfsburg geht es am Samstag (11 Uhr) um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals der Junioren. Gegner ist kein Geringerer als Vizemeister Bayer Leverkusen. Gespielt wird auf dem Gelände des Leverkusener Nachwuchsleistungszentrums. Direkt danach verabschieden sich die Jungwölfe in die Länderspielpause – mit dem klaren Ziel, zuvor noch einmal ein Ausrufezeichen zu setzen.

„Freuen uns auf die große Herausforderung“

Die Grün-Weißen marschieren bislang makellos durch die Saison: In der ersten Runde des DFB-Pokals gab es ein 3:0 gegen den MSV Duisburg, in der DFB-Nachwuchsliga stehen nach sieben Spielen sieben Siege zu Buche. Mehr Rückenwind geht kaum. „Wir wollen an unsere erfolgreiche Pokalreise aus der vergangenen Spielzeit anknüpfen“, sagt Daniel Bauer.  Sein Team hatte in der Saison 2024/2025 den VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt sowie den FC Schalke 04 bezwungen und verpasste in Karlsruhe den Einzug ins Endspiel. „Die aktuelle Siegesserie gibt uns eine Menge Selbstvertrauen. So wollen wir auch auftreten: mutig und zielstrebig im Ballbesitz, kompakt und diszipliniert in der Defensive. Wir freuen uns auf die große Herausforderung“, so der VfL-Coach weiter.

Wechselhafte Ergebnisse

Leverkusen qualifizierte sich mit einem 6:0 gegen die SV Elversberg souverän fürs Achtelfinale. In der Liga rangiert die Werkself hinter Dortmund und Bochum auf Rang drei, weit vor den anderen Teams der Gruppe H. Die jüngste Bilanz von Bayer ist gemischt. Auf eine 1:2-Niederlage in Bochum folgte zunächst ein 1:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden. Am Mittwochabend gelang dann in der UEFA Youth League ein 3:2-Erfolg gegen die PSV Eindhoven – und das trotz zweimaligem Rückstand.

„Umschaltspiel im Keim ersticken“

Bauer erwartet ein Duell auf Augenhöhe: „Das ist ein klassisches 50-zu-50-Spiel. Leverkusen hat den Heimvorteil, am Ende werden Kleinigkeiten entscheiden.“ Gleichzeitig warnt er vor der Qualität des Gegners: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die gespickt ist mit Junioren-Nationalspielern und von den Erfahrungen in der Youth League profitiert. Sie ist extrem athletisch und hat eine Offensive, in der jeder einzelne Spieler eine Partie entscheiden kann. Wir müssen ihr Umschaltspiel im Keim ersticken und dürfen keine Fehler in gefährlichen Zonen machen.“