U19 Spieler in Aktion beim Spiel gegen Stuttgart.
14.05.2019
Akademie

Alles noch offen

Im Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche U19-Meisterschaft spielen die Wölfe beim VfB Stuttgart 0:0.

U19 Spieler in Aktion beim Spiel gegen Stuttgart.

Keine Tore zum Start in die Endrunde um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft. Im Aufeinandertreffen der Meister der Bundesliga-Staffeln Süd/Südwest und Nord/Nordost, dem VfB Stuttgart und den Jungwölfen, waren beide Teams in den Zweikämpfen präsent, Torgefahr wurde aber selten versprüht. So endete das Halbfinal-Hinspiel mit einem 0:0-Unentschieden. Die Entscheidung, wer in das Finale um die Deutsche U19-Meisterschaft einzieht, fällt beim Rückspiel in Wolfsburg, das am kommenden Montag, 20. Mai, im AOK Stadion ausgetragen wird (Anstoß um 17 Uhr).

Stuttgart beginnt druckvoll, die Wölfe steigern sich

In der Mechatronik-Arena in Großaspach nahe Stuttgart erwischte der VfB den besseren Start in die Partie, die Wölfe fokussierten sich zunächst auf die eigene Defensivarbeit. Das erste Mal eingreifen musste Wölfe-Keeper Lino Kasten in der 9. Minute, als Leon Dajaku sich über links durchsetzte, der VfL-Schlussmann aber geschickt seine Körperfläche vergrößerte und dem Stuttgarter keine Einschussmöglichkeit bot. In einer in den Zweikämpfen intensiv geführten Partie blieben Großchancen zwar rar gesät, allerdings kam jetzt auch das Team von VfL-Coach Thomas Reis besser in die Begegnung. Auf Seiten der Gastgeber prüfte Eric Hottmann per Kopfballaufsetzer aus fünf Metern Kasten noch einmal. Der grün-weiße Torhüter bewies aber gute Reflexe und parierte zur Ecke (22.). Auf der anderen Seite hatte vor dem Seitenwechsel John Yeboah die größte Chance für den VfL. Von links versuchte es dieser mit einem satten Schuss, den VfB-Schlussmann Sebastian Hornung allerdings abwehren konnte (31.).

Herrmann vergibt 22 Sekunden nach Wiederanpfiff

Die zweite Halbzeit begann sogleich mit einer Großchance für die Jungwölfe. Yeboah flankte von links auf den zweiten Pfosten zu Charles Jesaja Herrmann, der komplett freistehend den Kopfball ein paar Meter rechts neben das Tor setzte (46.). Auch die Schwaben kamen unmittelbar nach Wiederanpfiff zu einem guten Abschluss, als Hottmann aus gut elf Metern aus der Drehung abschloss, doch der zentrale Versuch keine Probleme für Kasten darstellte (50.). Trotz dieser frühen Torchancen auf beiden Seiten blieb das Halbfinal-Duell weiterhin umkämpft und bot eher eine kleine Anzahl von Torschüssen. Die beste Möglichkeit des gesamten Spiels gehörte im weiteren Verlauf allerdings dem VfB: Dajaku, der auf Seiten der Stuttgarter auffälligste Akteur war, lief alleine auf den Wölfe-Keeper zu, schob den Ball aber rechts am Gehäuse vorbei (71.). Auch Jungwölfe-Kapitän Tim Siersleben schloss in der Nachspielzeit noch einmal aus der Entfernung ab, sein abgefälschter Ball landete aber in den Händen von Hornung (90.+3). So pfiff Schiedsrichter Thomas Ehrnsperger das Hinspiel mit einem 0:0 auf der Anzeigetafel ab.

„Haben etwas gebraucht, um uns zu lösen“

Wölfe-Coach Thomas Reis: Wenn nach diesem Spielverlauf das Rückspiel trotzdem bei 0:0 losgeht, dann haben wir heute schon einiges erreicht. Man hat gesehen, dass das Niveau doch etwas höher war und die Spieler teilweise zu hektisch agiert haben. Wir hatten zunächst nicht den Mut, Fußball zu spielen und Stuttgart hat das auch gut gemacht. Wir haben etwas gebraucht, um uns zu lösen. Wenn man sich allerdings die letzte Viertelstunde anschaut, sieht man, dass meine Truppe konditionell im Takt ist und das kann im Rückspiel im heimischen Stadion ein Pluspunkt sein, wo es mein Wunsch ist, dass wir Stuttgart von Beginn an beschäftigen.

VfB Stuttgart U19: Hornung – Aidonis (86. Cetinkaya), Mack, Kopf – Reutter, Lockl, Blätzner, Günes – Egloff (83. Djermanovic) – Hottmann (72. Almeida), Dajaku (90.+1 Frölich)

VfL Wolfsburg U19: Kasten – Sommer (63. Saul), Edwards, Siersleben, Mai – Marx – Herrmann (58. Pohlmann), Saracevic (58. Jastremski), Messeguem, Yeboah – König

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Mack / -

Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger (Amberg)

Zuschauer: 1.435 am Dienstagabend in der Mechatronik-Arena in Großaspach

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