23.06.2021
Männer

Alle weiter dabei

Nach erfolgreicher EM-Gruppenphase steht das komplette VfL-Sextett im Achtelfinale.

Perfekte Ausbeute für die sechs EM-Wölfe: Nach den letzten Vorrundenspielen haben sich alle Grün-Weißen für das Achtelfinale des paneuropäischen Großturniers qualifiziert. Xaver Schlager schaffte dabei mit Österreich Historisches und kam beim 1:0 über die Ukraine über die volle Distanz zum Einsatz, drei weitere VfL-Akteure zu Teileinsätzen.

Auf Schlager und Pervan wartet nun Italien

Erstmals in ihrer Historie haben die Österreicher die Vorrunde einer EM überstanden. Im abschließenden Duell der Gruppe C setzte sich die Elf von Cheftrainer Franco Foda mit 1:0 (1:0) gegen die Ukraine durch und sicherte sich damit hinter der Niederlande Rang zwei der Gruppe C. Der Hoffenheimer Christoph Baumgartner erzielte nach 21 Minuten den entscheidenden Treffer. VfL-Mittelfeldabräumer Xaver Schlager kam über die volle Distanz zum Einsatz, Ersatzkeeper Pavao Pervan verfolgte das historische Ereignis von der Bank aus – und durfte im Anschluss gemeinsam mit den Mannschaftskollegen ausgiebig jubeln: „Natürlich haben wir vor dem Spiel einen gewissen Druck gespürt“, verriet der 33-Jährige im Anschluss an das Schlüsselduell. „Aber größer war eher die Vorfreude auf die Partie, weil wir darauf vertraut haben, dass wir eine Topleistung abrufen und mit der erstmaligen Qualifikation für das Achtelfinale einer EM-Geschichte schreiben können. Dass uns das gelungen ist, ist klasse – auch wenn man wahrscheinlich wirklich erst mit etwas Abstand realisieren wird, was wir dort erreicht haben. Jetzt ist es so, dass wir Blut geleckt haben und so weit wie möglich kommen wollen. Wir haben eine außergewöhnliche Spielergeneration, wollen das Land begeistern, mitziehen und so weit wie möglich kommen.“ In der Runde der besten 16 wartet nun in London allerdings mit Nachbar Italien ein echter Kracher auf die Österreicher (Sa., 26. Juni, Anstoß um 18 Uhr). „Italien ist natürlich der Topfavorit im Achtelfinale, aber das ist für uns kein Problem, weil wir an unsere Stärken glauben und in den K.-o.-Spielen alles möglich ist“, hofft Pervan auf einen Überraschungscoup. „Wir wollen das Spiel gewinnen und weiter Geschichte schreiben.“

Schweizer Duo löst Ticket gegen Türkei

Riesenfreude auch bei den Eidgenossen: Die Schweiz hat in ihrem letzten Gruppenspiel am vergangenen Sonntag die Türkei mit 3:1 (2:0) besiegt, damit ihren ersten Turniersieg eingefahren und sich als Dritter der Gruppe A für das Achtelfinale qualifiziert. Die Treffer für die „Nati“ erzielten Haris Seferovic (6.) sowie zweimal Xherdan Shaqiri (26., 68.), Irfan Can markierte den ersten und einzigen EM-Treffer der nun ausgeschiedenen Türken. Die beiden Schweizer Wölfe kamen in der Schlussphase zu Kurzeinsätzen: Während Admir Mehmedi den Gladbacher Breel Embolo ablöste (85.), wurde Kevin Mbabu in der Nachspielzeit für Silvan Widmer eingewechselt. Nun wartet im Achtelfinale ein harter Brocken. Entweder trifft das Team von Trainer Vladimir Petkovic am kommenden Sonntag (27. Juni, Anstoß 21 Uhr) in Sevilla auf Belgien oder aber am Montag (28. Juni, Anstoß 21 Uhr) in Bukarest auf den Sieger der deutschen Gruppe F.

Weghorst bleibt mit Elftal ohne Punktverlust

In ihrem letzten Auftritt der Gruppenphase hatte die Niederlande am Montag wenig Mühe mit Nordmazedonien. Mit dem 3:0 (1:0)-Erfolg nach Treffern von Memphis Depay (24.) und zweimal Georginio Wijnaldum (50., 58.) steht Oranje ohne Punktverlust an der Spitze der Gruppe C. VfL-Goalgetter Wout Weghorst kam diesmal von der Bank (66. für Depay) und hatte dann Pech mit einem Aluminiumtreffer. Als Achtelfinal-Gegner treffen die Niederländer nun am Sonntag (27. Juni, Anstoß 18 Uhr) in Budapest entweder auf die Tschechen oder aber auf den Dritten der deutschen Gruppe F.

Kroatien siegt ohne Brekalo

Auch die Kroaten haben den letzten Schritt der Gruppenphase erfolgreich gemeistert und das Ticket für das Achtelfinale gelöst. Zum Abschluss der Vorrunde siegte die Elf Zlatko Dalics mit 3:1 (1:1) gegen Schottland und schob sich an den Tschechen vorbei, die parallel gegen England mit 0:1 den Kürzeren zogen, auf Platz zwei der Gruppe D. Nikola Vlasic (17.), Luka Modric (62.) und der ehemalige Wolfsburger Ivan Perisic (77.) markierten die kroatischen Treffer, Callum McGregor hatte zwischenzeitlich für die Schotten ausgeglichen (42.). VfL-Flügelflitzer Josip Brekalo blieb dieses Mal ohne Einsatz. Im Achtelfinale spielt Kroatien am Montag (28. Juni, Anstoß um 18 Uhr) in Kopenhagen gegen den Zweiten der Gruppe E.

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