Lerch.
14.11.2017
Frauen I

„Aktiv das Spiel gestalten“

Die Wölfinnen wollen am Mittwoch den Viertelfinaleinzug in der Königsklasse perfekt machen.

Lerch.

Das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Women’s Champions League steht an. Am morgigen Mittwoch, 15. November (Anstoß 18 Uhr), treffen die VfL-Frauen im AOK Stadion auf den AC Florenz. Im Hinspiel in der vergangenen Woche legte Grün-Weiß einen hervorragenden Grundstein, um den Einzug in das Viertelfinale vor eigenem Publikum klarmachen zu können. Mit 4:0 (0:0) bezwang die Mannschaft von Cheftrainer Stephan Lerch die Fiorentina. Vor dem zweiten Aufeinandertreffen sprach der 33-Jährige über…

…die Belastungssteuerung: Wir haben ein sehr gutes Hinspielergebnis erzielt, das wir sehr gerne mitnehmen. In den vergangenen Wochen haben wir bereits viele schwere und intensive Spiele absolviert, auch morgen wird es eine sehr fordernde Partie werden. Deswegen werden wir die Kräfte gut bündeln und entsprechend schauen, welche Spielerinnen viele Minuten auf dem Platz standen, um ihnen auch mal eine Pause zu geben. Wir betrachten immer die Gesamtbelastung. Trotzdem wollen wir eine gute Leistung zeigen und aktiv das Spiel gestalten.

…eventuelle Veränderungen in der Startformation: Der Kader ist etwas geschrumpft. So ist zum Beispiel Isabel Kerschowski noch verletzt. Pernille Harder hat seit Beginn der Europameisterschaft nahezu durchgespielt, war sehr lange dabei und hatte kaum eine Pause. Sie ist eine Spielerin, die von der Frische und der Dynamik lebt. Deswegen wollen wir bei ihr die Pausen gut setzen, damit sie sich erholen kann. Das gilt für alle Spielerinnen. Dennoch werden wir eine gute Mannschaft auf den Platz bringen.

…die ersten Runden des Wettbewerbs: Das 12:2 gegen Madrid im Rückspiel in Wolfsburg war sehr deutlich. Man muss allerdings auch die Umstände betrachten, die dazu geführt haben. Das Spiel war eine Ausnahme. Das Hinspiel war dagegen sehr ausgeglichen, so wie auch die erste Hälfte der Partie in Florenz vor einer Woche. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann dominanter gestalten können, bessere Lösungen gefunden und das Passspiel verbessert. Das sind alles Spiele, die auch eng ausgehen können. Der Wettbewerb wächst immer weiter.

…die Personalsituation: Zsanett Jakabfi ist im Kader. Beim Abschlusstraining sah es bei ihr schon gut aus. Ewa Pajor ist dagegen nicht dabei, da sie noch Probleme mit dem Oberschenkel hat. Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Wir wollen kein Risiko eingehen.

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