Akademie

Achtelfinale in Reichweite

Die U19-Jungwölfe wollen beim BVB den Einzug in die nächste Runde perfekt machen.

In dieser Woche stehen für die U19-Jungwölfe im Endspurt der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga gleich zwei Aufgaben auf dem Programm: Bevor am Sonntag (Anstoß um 11 Uhr) der FC Augsburg im AOK Stadion antritt, ist das Team von Cheftrainer Niklas Bräuer bereits am Mittwoch ab 18 Uhr bei Borussia Dortmund gefordert.

Pole-Position für die Jungwölfe

Das Ziel beider Teams in den verbleibenden drei Spielen ist identisch: das Ticket für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft sichern. Die Ausgangslage könnte jedoch kaum unterschiedlicher sein. Während die Jungwölfe mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 25:5 die Gruppe B anführen, steht Borussia Dortmund mit zehn Zählern (17:18 Tore) aktuell auf Rang fünf und liegt damit knapp hinter den Qualifikationsplätzen. Dazwischen befinden sich Schalke (13), Augsburg (12) und Heidenheim (11). Mit einem Sieg beim BVB wäre der Einzug ins Achtelfinale vorzeitig perfekt.

„Früh Momentum erarbeiten“

„Der BVB ist ein sehr spielstarker Gegner. Entscheidend wird sein, dass wir gegen den Ball taktisch diszipliniert agieren, unsere Intensität auf den Platz bringen und uns früh das Momentum erarbeiten. Wenn wir unsere Phasen im Ballbesitz konsequent nutzen und unsere Zielstrebigkeit beibehalten, werden wir unseren Weg konstant weitergehen“, betont Cheftrainer Bräuer, der bei den Schwarz-Gelben fast aus dem Vollen schöpfen kann.

Augsburg als Vorbild

Das Duell in der Hinrunde entschieden die Jungwölfe deutlich mit 4:0 für sich. Mit Karlo Simic (7 Tore), Darwin Soylu (6) und Bruno Katz (6) stellt der VfL zudem die gefährlichsten Offensivspieler der Gruppe. Katz verdoppelte seine bisherige Ausbeute am vergangenen Wochenende und führte die Jungwölfe mit einem Dreierpack quasi im Alleingang zum 3:0-Erfolg bei Holstein Kiel. Dortmund musste sich zuletzt mit 1:2 beim FC Augsburg geschlagen geben. Der FCA ist neben dem VfL das einzige Team, das den BVB in der Hauptrunde bezwingen konnte – und das gleich zweimal. Die Jungwölfe wollen nun nachziehen.