Das Sportliche gerät in den Hintergrund: Die Wölfe lagen in ihrem sechsten Testspiel der Saisonvorbereitung beim niederländischen Topteam Feyenoord Rotterdam mit 0:4 (0:1) hinten, bevor ein medizinischer Notfall auf der Tribüne nach 79 Minuten zum Abbruch der Partie führte. In einer zunächst noch ausgeglichenen Partie nahmen die Niederländer in ihrem letzten Testspiel vorm Pflichtspielauftakt in der Folge das Heft immer mehr in die Hand und kamen durch Doppelpacker Ayase Ueda (27., 49.) sowie Luciano Valente (65.) und Gaoussou Diarra (75.) zu vier Treffern. Dann entschieden die Unparteiischen, das Spiel abzubrechen. Der VfL wünscht dem Fan, der bei Bewusstsein und mittlerweile im Krankenhaus ist, eine schnelle Genesung!
Am kommenden Samstag, 9. August, wartet mit dem Premier-League-Vertreter Brighton & Hove Albion der nächste hochkarätige Testgegner – und das gleich zweimal: Um 11.30 Uhr Ortszeit wird auf deren Trainingsgelände unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegeneinander gespielt, ab 17 Uhr Ortszeit folgt dann ein zweites Testduell im Brightoner American Express Stadium.
Personal
Im Vergleich zur jüngsten 0:1-Niederlage gegen Espanyol Barcelona setzte VfL-Cheftrainer Paul Simonis auf drei Neue in der Startelf. Mattias Svanberg ersetzte Maximilian Arnold, Andreas Skov Olsen kam für Vaclav Cerny und Patrick Wimmer für Dzenan Pejcinovic. Weiterhin noch nicht einsatzbereit waren Rogerio (Lungenentzündung), Jonas Wind (muskuläre Probleme) und der sich noch im Aufbau befindende Neuzugang Jesper Lindström. Für die Niederländer war das Duell die Generalprobe vor dem wichtigen Pflichtspielauftakt am kommenden Mittwoch, wenn es am selben Ort unter Flutlicht in der Qualifikation zur Königsklasse gegen den türkischen Vertreter Fenerbahce Istanbul geht.
Spielverlauf
Im sehr gut besuchten traditionsreichen Feyenoord-Stadion De Kuip erarbeiteten sich die Wölfe schnell die erste Gelegenheit, doch Mo Amouras Kopfball strich knapp am rechten Pfosten vorbei (5.). Doch auch die Gastgeber setzten Offensivakzente, Sem Stejns Direktabnahme wurde aber zur sicheren Beute von VfL-Keeper Kamil Grabara (9.). Nach knapp zwanzig ansehnlichen und intensiven Minuten war es dann wieder Amoura, der nach butterweicher Halbfeld-Flanke Denis Vavros für Gefahr sorgte (19.). Die nächste Chance sollte dann sitzen – allerdings im Wolfsburger Gehäuse, Ueda brachte Feyenoord in ihrer Generalprobe vor dem Champions-Leaguee-Quali-Kracher gegen Fenerbahce Istanbul am kommenden Mittwoch in Front (27.). Auch in der Folge suchten beide Teams die Offensive, wenn auch die Hausherren inzwischen mehr Spielanteile hatten. Majer (34.) auf der einen und Anis Hadj Moussa per Freistoß (37.) auf der anderen Seite sorgten für brenzlige Situationen. Die beste Chance zum Ausgleich vor der Pause hatte dann aber Skov Olsen, der aber am gut reagierenden Timon Wellenreuther im Feyenoord-Tor scheiterte (40.).







































