27.07.2019
Männer

1:1 gegen Union

Die Wölfe beenden mit einem Remis gegen den Aufsteiger das Trainingslager in Österreich.

Die Serie hält, auch im sechsten Test der Sommervorbereitung bleibt der VfL Wolfsburg ungeschlagen. Am letzten Tag des Trainingslagers in Österreich trennten sich die Schützlinge von Cheftrainer Oliver Glasner in Anif nahe Salzburg von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin 1:1 (0:1). Sebastian Andersson hatte die Unioner früh in Führung gebracht (2. Minute), Joao Victor sorgte für den Ausgleich (78.). Gespielt wurden zwei Halbzeiten à 60 Minuten, die wiederum nach einer halben Stunde von kurzen Trinkpausen unterbrochen wurden. Nach der Partie ging es für die Wölfe nach insgesamt neun Tagen Vorbereitung in Schladming in der Steiermark direkt zurück nach Wolfsburg, wo die Grün-Weißen bei zwei freien Tagen wieder Kraft tanken können. 

Andersson ist im Gewühl zur Stelle

Gleich mit der ersten Offensivaktion des Spiels zappelte der Ball im Netz – leider in dem der Wölfe. Nach einem Freistoß von Union-Kapitän Christopher Trimmel von der rechten Seite konnte Andersson aus Nahdistanz den Ball irgendwie zur frühen Berliner Führung über die Linie drücken (2.). Erst allmählich kam der VfL in die Partie, die intensiven Tage in Schladming hatten doch ihre Spuren hinterlassen. Doch auch wenn die Wolfsburger mehr und mehr das Heft des Handelns in die Hand nahmen, blieben Chancen Mangelware. So konnte sich einmal Xaver Schlager schön in den Strafraum durchtanken, ehe Union-Keeper Rafal Gikiewicz klären konnte (10.), während Felix Uduokhai seinen wuchtigen Kopfball knapp am Tor vorbeisetzte (58.).

Malli setzt Victor in Szene

Nachdem nach einer Stunde Union komplett und der VfL beinahe vollständig (die bereits zuvor eingewechselten Uduokhai und Robin Knoche blieben auf dem Platz) gewechselt hatten, ging es bei drückenden Temperaturen mit ordentlich Tempo in die letzten 60 Minuten des Trainingslagers. Und der VfL musste nicht lange warten, bis er den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich bejubeln konnte: Keven Schlotterbecks Passversuch aus dem eigenen Sechzehner heraus landete bei Yunus Malli, der schön zu Victor durchsteckte, der aus 16 Metern FCU-Schlussmann Moritz Nicolas keine Chance ließ (78.). Beim 1:1 blieb es denn auch bis zum Ende der 120 Minuten, weil beide Teams zwar munter weiterspielten, jedoch die Offensivaktionen nicht konzentriert genug zu Ende spielten. 

„Viel aus dem Spiel ziehen“

Oliver Glasner: Die ersten 60 Minuten waren wir mit dem Gedanken schon ein wenig im Flieger, in den zweiten 60 Minuten dann aber doch auf dem Platz, wodurch das Spiel eine ganz andere Dynamik gehabt hat. Das wissen natürlich auch die Spieler und sie sind enttäuscht, dass es zunächst nicht so gut lief, aber wir werden darüber natürlich nochmal sprechen. 
Ich hatte mir mehr von der ersten Stunde erwartet, aber so etwas passiert eben manchmal auch. Dafür habe ich dann in der zweiten Stunde wieder sehr, sehr viele gute Aktionen nach vorne gesehen und ein schön herausgespieltes Tor. Daraus können wir viel daraus ziehen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es ein sehr intensives Trainingslager war und mir hat gefallen, dass die Mannschaft dennoch alles gegeben hat, um die Niederlage zu verhindern. 
 

VfL Wolfsburg 1. HZ (60 Minuten): Pervan – Tisserand (48. Knoche), Guilavogui, Brooks (31. Uduokhai) – William, Roussillon – Schlager, Gerhardt – Steffen, Weghorst, Brekalo

VfL Wolfsburg 2. HZ (60 Minuten): Pervan (91. Klinger) – Knoche (107. Edwards), Bruma, Uduokhai – Mbabu, Otavio – Rexhbecaj, Malli – Klaus, Mehmedi, Victor

1. FC Union Berlin 1. HZ (60 Minuten): Gikiewicz – Trimmel, Rapp, Subotic (31. Parensen), Reichel – Gentner, Schmiedebach – Abdullahi, Andrich, Mees – Andersson 

1. FC Union Berlin 2. HZ (60 Minuten): Nicolas – Bülter, Dietz, Schlotterbeck, Lenz – Prömel, Kade – Becker, Ingvartsen, Gogia – Ujah 

Tore: 0:1 Andersson (2.), 1:1 Victor (78.)

Schiedsrichter: Andreas Winkler (Salzburg/Österreich)


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