Vielfaltsspieltag
Beim diesjährigen VfL-Vielfaltsspieltag rücken wir das Thema Depressionen und mentale Gesundheit in den Mittelpunkt und setzen ein Zeichen für mehr Offenheit, Verständnis und gegenseitige Unterstützung – im Stadion, im Sport und in der Gesellschaft.
Psychische Erkrankungen wie Depressionen betreffen viele Menschen und gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen unserer Zeit. Dennoch fällt es Betroffenen oft schwer, darüber zu sprechen oder Hilfe zu suchen. Auch im Sport spielt mentale Gesundheit eine wichtige Rolle: Leistungsdruck, öffentliche Erwartungen und persönliche Belastungen können sowohl Profisportlerinnen und -sportler als auch Fans betreffen. Viel zu häufig bleiben diese Herausforderungen unsichtbar.
Der VfL Wolfsburg steht für Respekt, Zusammenhalt und Vielfalt. Deshalb nutzen wir den Vielfaltsspieltag, um Aufmerksamkeit für mentale Gesundheit zu schaffen und ein Zeichen zu setzen:
Reden hilft. Niemand muss mit seinen Sorgen allein bleiben.
Mentale Gesundheit - Fakten
- Jeder vierte Mensch erlebt im Laufe seines Lebens eine psychische Erkrankung
- Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit
- Auch im Sport wird das Thema zunehmend sichtbar – immer mehr Athletinnen und Athleten sprechen offen über mentale Belastungen
- Ein unterstützendes Umfeld kann entscheidend sein, damit Betroffene Hilfe finden
Anlaufstellen
AWO Psychiatriezentrum Königslutter
- Das „AWO Psychiatriezentrum Königslutter“ ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, das Menschen mit psychischen Erkrankungen eine umfassende Beratung, Behandlung und Unterstützung bietet. Telefon: 05353 900
Beratungshotline „Seelische Gesundheit“
- Die Robert-Enke-Stiftung hat gemeinsam mit der Uniklinik RWTH Aachen eine Beratungshotline für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler sowie andere Betroffene eingerichtet.
Telefon: 0241 8036777 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr)


Wenn Erfolge sich nicht wie Erfolge anfühlen
Anlässlich des Vielfaltsspieltages am kommenden Samstag gegen Werder Bremen rückt das Thema mentale Gesundheit in den Fokus. Gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung durften wir Ex-Profi Martin Amedick in unserem Fanhaus begrüßen.
Mentale Gesundheit und insbesondere Depressionen sind Themen, die uns alle betreffen. Im Laufe des Lebens kann jede und jeder selbst erkranken oder Menschen im eigenen Umfeld erleben, die darunter leiden. Amedick sprach offen über seine Erfahrungen. Er berichtete von Antriebslosigkeit und dem Gefühl, in eine negative Gedankenspirale zu geraten. „Ich spüre mich nicht“ – ein Satz, den er sich immer wieder sagte. Eine verzerrte Wahrnehmung, enormer innerer Druck und die ständige Angst, dass seine Erkrankung nach außen sichtbar wird, begleiteten ihn dauerhaft. Menschen mit Depressionen stehen oft unter permanentem Stress.
Selbst große Erfolge konnte Amedick nicht genießen: „In meiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern habe ich am 33. Spieltag hier in Wolfsburg das entscheidende Tor zum 2:1 geschossen – doch ich habe keine Freude gespürt.“ Dieser Moment verdeutlicht eindrücklich, wie sich eine Depression anfühlen kann.
Wenn du in deinem Umfeld das Gefühl hast, dass jemand an Depressionen leiden könnte, handle nach dem Prinzip ROGER: Gehe auf die Person zu, reagiere einfühlsam, unterstütze emotional, biete Informationen an und vereinbare gemeinsam, dass sich die Person Hilfe holt.

Starkes Zeichen für mentale Gesundheit
Das war der Vielfaltsspieltag.
Levels trifft gegen Ex-Klub – Wölfinnen siegen knapp
Die VfL-Frauen gewinnen mit 2:1 gegen Bayer 04 Leverkusen.
Bilder: Spiel der Wölfinnen gegen Leverkusen
Impressionen vom Heimspiel der VfL-Frauen gegen Bayer 04 Leverkusen am 20. Spieltag.
Vielfaltsspieltag im Zeichen der mentalen Gesundheit
Aktionsspieltage gegen Leverkusen und Bremen.










































