Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

16.08.2025, 15.30 Uhr
WeserstadionSa., 16.08.2025 / 15.30
#SVHWOB
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Rekordsieg beim Pokalauftakt

Wölfe mit 9:0-Erfolg beim SV Hemelingen.

Der VfL Wolfsburg präsentierte sich am Samstagnachmittag beim Bremenpokal-Gewinner SV Hemelingen von Beginn an überlegen und sicherte sich durch einen 9:0 (3:0)-Erfolg souverän den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals. Die Wölfe ließen von Beginn an keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen. Mit einem dominanten Auftritt und zwei frühen Treffern durch Moritz Jenz (13.) und Andreas Skov Olsen (14.) stellte die Simonis-Elf schnell die Weichen auf Sieg. Hemelingen fand kaum Zugriff, und als Lovro Majer per Strafstoß auf 3:0 erhöhte, war die Partie zur Pause praktisch entschieden. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Grün-Weißen weiter in Torlaune und ließen den Hausherren kaum Luft zum Atmen. Erst traf Dzenan Pejcinovic zum 4:0 (53.), dann markierte Mattias Svanberg einen Doppelpack (61., 71.), ehe Vaclav Cerny auf 7:0 erhöhte (72.). Pejcinovic stellte mit zwei weiteren Toren nicht nur auf 8:0 und 9:0, sondern schnürte damit auch seinen Dreierpack (76., 81.). Die Niedersachsen feierten am Ende einen historischen Kantersieg – den höchsten Erfolg der Klubgeschichte im DFB-Pokal. Am kommenden Samstag, 23. August, rollt dann der Ball auch wieder in der Bundesliga. Zum Start gastieren die Wölfe ab 15.30 Uhr beim FC Heidenheim.

Personal

VfL-Cheftrainer Paul Simonis setzte fast auf die gleiche Elf wie in Brighton. Mohammed Amoura fehlte mit Oberschenkelproblemen, Pejcinovic rückte rein. Von den Neuzugängen startete nur Vinicius Souza, Jesper Lindström und Jonas Wind fielen verletzt aus. Auf der anderen Seite nahm SVH-Trainer Günter Tuncel für das Pokalspiel drei Veränderungen in der Offensive vor: Nicolas Fenski, Serhat Sido und Leonardo Cristescu rückten in die Startelf und ersetzen Florent Berisha, Cyril-Jeniour Ebone Ekweh sowie Radin Amadou, der sich beim Pflichtspielauftakt gegen Sebaldsbrück noch als Doppeltorschütze ausgezeichnet hatte.

Spielverlauf

Mit viel Kontrolle und sicherem Passspiel übernahmen die Wölfe früh das Kommando im Weserstadion. Die Grün-Weißen zeigen sich von Beginn an hellwach, agierten zielstrebig und brachten ihre Offensivreihe schnell auf Betriebstemperatur. Doch eine frühe Unterbrechung brachte auch eine schnelle Auswechslung mit sich: Ohne gegnerischen Kontakt musste Innenverteidiger Denis Vavro behandelt werden. Für den slowakischen Nationalspieler ging es nicht weiter – bereits in der zehnten Minute musste er vom Feld. Für ihn kam Jenz, der sich gleich glänzend einfügte. Nur wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung brachte der Abwehrmann den VfL in Führung (13.) Und die Gäste legten sofort nach: Skov Olsen erhöhte nur eine Minute später auf 2:0 – ein Doppelschlag, der die Weichen früh auf Sieg stellte (14.). Der Favorit präsentierte sich in seinem ersten Pflichtspiel unter Cheftrainer Paul Simonis hochkonzentriert und entschlossen. Schnell war klar: Die Wolfsburger wollen in die nächste Runde und daran ließen sie keinen Zweifel aufkommen. Zwar kam der unterklassige Gegner aus Hemelingen gelegentlich in Ballbesitz, doch Grün-Weiß blieb durch aggressives Anlaufen stets gefährlich und erzwang frühe Ballgewinne. Der Fünftligist geriet zusehends ins Straucheln, fand kaum ein Mittel gegen die Offensivkraft des Bundesligisten. Noch vor der Pause erhöhte Majer mit einem souverän verwandelten Foulelfmeter auf 3:0 (39.). Bis zur Pause verwalteten die Wölfe ihre Führung und kontrollierten das Geschehen.

Wölfe lassen nichts anbrennen

Ohne personelle Veränderungen auf beiden Seiten startete die zweite Halbzeit. Hemelingen wirkte nach dem Wiederanpfiff gefestigter und organisierte sich defensiv zunächst besser als noch vor der Pause. In der 50. Minute musste VfL-Keeper Kamil Grabara erstmals ernsthaft eingreifen. Nach einem gut ausgespielten Konter der Hausherren zog Cristescu aus halblinker Position ab, doch der Schlussmann der Wölfe war auf dem Posten und tauchte blitzschnell ins rechte Eck ab. Nur wenige Augenblicke später schlug der VfL eiskalt zu. Maximilian Arnold eroberte an der rechten Strafraumkante den Ball von Nouwame, blickte kurz auf und flankte präzise vor das Tor. Pejcinovic lauerte am Fünfmeterraum, ging runter und nickte unbedrängt zur 4:0-Führung ein. In der 58. Minute vergab Andreas Skov Olsen eine Großchance: Der Däne wurde bei einem Konter perfekt freigespielt – doch aus kurzer Distanz jagte er den Ball über das Tor. Kurz darauf brachte Cheftrainer Simonis mit Cerny, Gerhardt und Svanberg frische Kräfte ins Spiel. Und die neuen Impulse wirkten sofort: Svanberg benötigte nur zwei Minuten, um sich auf dem Spielbericht einzutragen. Nach einem Doppelpass mit Vinicius Souza tauchte der Schwede frei vor dem Tor auf und vollendete eiskalt zum 5:0 (61.). Für den SV Hemelingen wurden die verbleibenden gut 30 Minuten zu einem echten Kraftakt. Die Wölfe hielten das Tempo hoch, blieben tief in der gegnerischen Hälfte und setzten die Bremer dauerhaft unter Druck. Svanberg schnürte innerhalb kürzester Zeit einen Doppelpack (71.), der eingewechselte Cerny erhöhte auf 7:0 (72.), Pejcinovic stellte mit zwei weiteren Treffern auf 8:0 und 9:0 und krönte damit seine starke Leistung mit einem Dreierpack (76., 81.). Kurz vor Schluss hätten die Hausherren beinahe den Ehrentreffer erzielt: Amadou tankte sich durch die Mitte, wurde jedoch im letzten Moment von Fischer gestört – der Ball rollte knapp am linken Pfosten vorbei. Somit beendete der VfL Wolfsburg die Partie mit einem historischen Erfolg: Dem höchsten Sieg in der DFB-Pokalgeschichte des Klubs.

Tore

  • 0:1 Moritz Jenz (13.): Der gerade erst eingewechselte Moritz Jenz erzielt das erste Pflichtspieltor der Saison 2025/2026 und bringt die Wölfe mit 1:0 in Führung.
     
  • 0:2 Andreas Skov Olsen (14.): Beim 1:0 war Patrick Wimmer der Vorlagengeber. Beim 2:0 pressen die Grün-Weißen den Gegner früh und dann spielt Lovro Majer einen starken Ball in die Box auf Skov Olsen.
     
  • 0:3 Lovro Majer (39.): Kurz vor der Pause trifft Lovro Majer vom Punkt – sicher und platziert. Mit seinem verwandelten Strafstoß schraubt der Kroate das Ergebnis auf 3:0 und belohnt eine dominierende erste Hälfte des VfL.
     
  • 0:4 Dzenan Pejcinovic (53.): Lovro Majer leitet den nächsten Treffer mit starkem Zweikampfverhalten ein. Nach energischem Ballgewinn bringt er das Leder punktgenau von rechts in den Strafraum – dort steigt Pejcinovic hoch und nickt souverän ein.
     
  • 0:5 Mattias Svanberg (61.): Der VfL kombiniert sich sehenswert durch: Nach einem schnellen Doppelpass mit Pejcinovic bleibt Mattias Svanberg eiskalt und schiebt flach ins rechte Eck ein.
     
  • 0:6 Mattias Svanberg (71.): Svanberg macht den Doppelpack perfekt! Der Mittelfeldmann vollendet einen sauberen Angriff und erhöht auf 6:0.
     
  • 0:7 Vaclav Cerny (72.): Wieder trifft ein Joker: Svanberg bedient Cerny auf dem rechten Flügel, der sich geschickt durchsetzt, zwei Gegenspieler aussteigen lässt und den Ball flach ins lange Eck schiebt.
     
  • 0:8 Dzenan Pejcinovic (76.): Pejcinovic macht’s erneut – und wie! Wimmer hebt den Ball aus dem Zentrum elegant über die Abwehrkette. Der VfL-Stürmer nimmt Maß und trifft per Volley ins linke untere Eck.
     
  • 0:9 Dzenan Pejcinovic (81.): Und wieder ist der Stürmer zur Stelle. Nach einer Seitenverlagerung pflückt Kilian Fischer den Ball technisch fein herunter, legt uneigennützig quer in den Fünfer – Pejcinovic steht wieder goldrichtig und schnürt den Dreierpack. 

Trainerstimmen

„Man ist im Pokal immer vorsichtig, weil man in der Vergangenheit – und auch gestern wieder – gesehen hat, dass es am Ende überraschende Ergebnisse gab. Insgesamt war es ein gutes Spiel. Sehr viel Respekt für die Hemelinger Jungs, wie sie aufgetreten sind. Sie waren nicht so, dass sie gesagt haben: ‚Okay, wir stellen uns nur hinten rein und warten auf ein paar Momente.‘ Sondern sie haben auch manchmal unser Pressing ausgespielt. Das ist ein großes Kompliment an die Trainer. Insgesamt ein gutes Spiel von beiden Seiten.“

Feyhat Tuncel: „Glückwunsch an den Gästetrainer, sie haben einen guten Ball gespielt. Und wie er schon sagte, wir haben versucht, Fußball zu spielen – und keinen Angsthasenfußball zu zeigen. Das, was wir mitnehmen, ist auf jeden Fall, dass wir nächstes Jahr gern wieder dabei sein möchten im DFB-Pokal. Das hat Spaß gemacht. Wir haben alles gegeben und trotzdem versucht, hier Fußball zu spielen und das Bestmögliche rauszuholen. Mit der Zeit hat man gesehen, dass die Kräfte nachlassen. Dementsprechend hat das ein Bundesligist auch bestraft. Sie haben die Momente eiskalt genutzt. Die Tore sechs, sieben oder acht sind dann teilweise im Minutentakt gefallen. Da hat man dann einfach den Qualitätsunterschied gesehen.”


Günter Tuncel: „Herzlichen Glückwunsch an sehr sympathische Wolfsburger. Es ist für uns wichtig gewesen, dass wir unsere Spielphilosophie, die wir in der Oberliga haben, auf den Platz bringen. Egal gegen wen wir spielen – auch gegen einen Bundesligisten. Wenn sie vorn anlaufen, war es uns wichtig, dass wir trotzdem rausspielen und nicht nur lange Bälle schlagen. Das ist nicht unsere Philosophie. Wir haben unseren Plan, den wir auf den Platz bringen wollen. Das war uns wichtig. Wir haben zwei, drei Momente gehabt, wo wir vielleicht ein Tor hätten machen können. Insgesamt haben wir im Spiel gegen den Bundesligisten sehr viel gelernt. Daraus ziehen wir viele positive Dinge.

Aufstellungen und Statistiken

SV Hemelingen: Pfarr – Hannawald, Sahan (66. Prüße), F. Berisha, Nouwame – Erten (75. Yohena), Isik (66. Ekweh), Fenski (66. Corogli), Genaev, Cristescu – Sido (20. Amadou)

VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer, Vavro (10. Jenz), Koulierakis (59. Gerhardt), Maehle – Arnold, Vinicius Souza (70. B. Dardai), Skov Olsen (59. Cerny), Majer (59. Svanberg), Wimmer – Pejcinovic

Ersatz: M. Müller (Tor), Pervan (Tor), Zehnter

Tore: 0:1 Jenz (13.), 0:2 Skov Olsen (14.), 0:3 Majer (39./FE), 0:4 Pejcinovic (53.), 0:5 Svanberg (61.), 0:5 Svanberg (71.), 0:7 Cerny (72.), 0:8 Pejcinovic (76.), 0:9 Pejcinovic (81.)

Gelbe Karten: Sido, Isik, Corogli / -

Schiedsrichter: Tobias Fuchs

Zuschauende: 6.676 Zuschauende am Samstagnachmittag im Weserstadion

Videos

  • Interviews

    „Eine große Anerkennung“

    Nach dem Spiel gegen Hemelingen sprach Wölfe TV mit Patrick Wimmer, Dzenan Pejcinovic und Maximilian Arnold.

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  • Pressekonferenzen

    „Shoutout an die Fans"

    Die Pressekonferenz mit Paul Simonis nach dem Spiel bei der SV Hemelingen im DFB-Pokal.

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