Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

27.09.2025, 15.30 Uhr
Volkswagen ArenaSa., 27.09.2025 / 15.30
#WOBRBL
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Wölfe kämpfen, aber das Tor fehlt

VfL unterliegt RB Leipzig knapp mit 0:1.

Trotz einer couragierten und kämpferischen Vorstellung hat der VfL Wolfsburg den erhofften Heimsieg verpasst. Gegen RB Leipzig unterlagen die Wölfe am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena mit 0:1 (0:1). Das Tor des Tages erzielte Johan Bakayoko in der achten Spielminute. In einer offenen zweiten Halbzeit vergaben die Hausherren mehrere gute Ausgleichschancen, während RB kurz vor Schluss einen Elfmeter durch Christoph Baumgartner verschoss. Für die Niedersachsen war es die zweite 0:1-Niederlage in Serie. Die nächste Gelegenheit, Punkte einzufahren, bietet sich am Samstag, 4. Oktober, beim FC Augsburg. Anstoß ist um 15.30 Uhr.

Personal

VfL-Cheftrainer Paul Simonis nahm nach dem 0:1 in Dortmund zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Mattias Svanberg und Jonas Wind rückten für Andreas Skov Olsen (Knieprobleme) und Lovro Majer (Bank) in die erste Elf. Aufseiten der Gäste vertraute RB-Coach Ole Werner auf dieselbe Anfangsformation wie beim vorherigen 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln.

Spielverlauf

Die Grün-Weißen erwischten einen denkbar schlechten Start in die Partie. Nach nicht einmal zehn Minuten lag der VfL bereits mit 0:1 zurück. Ein Ballverlust von Mohammed Amoura im Mittelfeld leitete die Führung der Gäste ein, die anschließend die Spielkontrolle übernahmen. Wolfsburg wirkte verunsichert, hatte Schwierigkeiten im Spielaufbau und ließ Leipzig zu viel Raum in der Offensive. In der Folge kam RB zu weiteren Chancen, während die Gastgeber vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt waren. Einzig über die rechte Seite konnte der VfL gelegentlich für Gefahr sorgen, wenn die Niedersachsen dem Gäste-Pressing entkamen: Mit einem cleveren Pass setzte Mattias Svanberg im Strafraum Kilian Fischer in Szene, doch dessen Schuss strich knapp am linken Pfosten vorbei (16. Minute). Eine mögliche Wendung des Spiels bot sich, als die Szene im Leipziger Strafraum auf ein mögliches Handspiel überprüft wurde. Bei Fischers Schuss hatte der Ball die Hand von Assan Ouedraogo touchiert. Die VAR-Prüfung ergab jedoch keinen Elfmeter, die Partie lief weiter (17.). Mit fortlaufender Spielzeit bekamen die Hausherren das Geschehen etwas besser in den Griff, blieben aber vor dem Tor zu harmlos. Die Sachsen dagegen verwalteten ihre Führung souverän und ließen wenig zu. So ging es mit einem 0:1 in die Kabine.

Grün-Weiß am Drücker

Wolfsburg kam mutig aus der Pause. Der eingewechselte Adam Daghim versuchte es früh mit einem Distanzschuss, doch der Ball ging klar daneben. Die beste Phase der Hausherren begann um die 50. Minute. Nach einem Freistoß von Maximilian Arnold kam Konstantinos Koulierakis zum Kopfball, doch Leipzigs Peter Gulacsi war zur Stelle. Kurz darauf vergab Jonas Wind aus kurzer Distanz eine große Ausgleichschance, ehe Mohammed Amoura eine weitere Gelegenheit per Kopf knapp links vorbeisetzte. In der 63. Minute lag der Ausgleich in der Luft, als Wind aus spitzem Winkel abzog und Gulacsi den Ball mit einer starken Parade an die Latte lenkte. Auch Dzenan Pejcinovic hatte bei seinem Kopfball in der 75. Minute Pech mit dem Aluminium. Nur zwei Minuten später setzte Christian Eriksen, schön freigespielt von Amoura, den Ball hauchdünn rechts vorbei. Die Gäste kamen kaum noch gefährlich vor das Tor, doch dann die Schlüsselszene: Nach einem leichten Stoß von Joakim Maehle an Bakayoko griff der Videoschiedsrichter ein – es gab Elfmeter für Leipzig. Christoph Baumgartner trat an, setzte den Strafstoß jedoch rechts am Tor vorbei (90.). Die Wölfe warfen in der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne, doch die Roten Bullen brachten den Sieg über die Zeit.

Tor

  • 0:1 Johan Bakayoko (8.): Nach einem Ballverlust von Amoura im Zentrum schaltet Romulo am schnellsten, erobert den Ball und legt nach rechts zu Bakayoko. Der Belgier zieht im Sechzehner nach innen und schließt mit dem linken Fuß aus etwa elf Metern flach ins rechte Eck ab – keine Abwehrchance für VfL-Keeper Grabara.

Trainerstimmen

„Es war ein intensives Spiel. In der ersten Halbzeit war Leipzig ein bisschen besser, aber wir hatten die klareren Chancen. In der zweiten Halbzeit waren wir mehr am Drücker und haben das Spiel eher dominiert. Gegen Leipzig weiß man aber, wie schwer ihre Konter zu verteidigen sind. Ich bin kritisch mit meiner Mannschaft. Wir hatten genug Möglichkeiten, um mindestens ein Tor zu erzielen – unser Expected-Goals-Wert lag bei fast 2,9. 

Das ist der nächste Schritt, den wir gehen müssen: Chancen auch verwerten. Letzte Woche waren wir sehr kritisch mit unserem Spiel im letzten Drittel, das haben wir heute verbessert. Jetzt geht es darum, konsequenter abzuschließen. Daran müssen wir arbeiten.“

„Beide Mannschaften haben heute mit offenem Visier gespielt. Am Ende war es wohl das Quäntchen Glück, das auf unserer Seite lag und in einigen Situationen den Unterschied gemacht hat. Wir haben vieles gut gemacht, sonst hätten wir uns nicht so viele Chancen erspielt. Trotzdem hätten wir unsere Konter konsequenter ausspielen müssen, da waren Räume da, um vielleicht das 2:0 zu machen. 

Defensiv hatten wir einen sehr guten Start mit hohen Ballgewinnen – so entsteht auch das 1:0. Insgesamt lassen wir uns aber zu leicht überspielen und nicht immer mit der nötigen Intensität. Das schauen wir uns an. Wir sind sehr froh über den Sieg, er war harte Arbeit. Die Mannschaft hatte eine gute Energie, unterstützt sich gegenseitig, und genau das entscheidet momentan Spiele für uns.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer (90.+1 Zehnter), Jenz, Koulierakis, Maehle – Arnold, Vinicius Souza (90.+1 Majer), Wimmer (46. Daghim), Svanberg (70. Eriksen), Amoura – Wind (79. Pejcinovic)

Ersatz: M. Müller (Tor), Kumbedi, Dardai, Gerhardt

RB Leipzig: Gulacsi – Baku, Orban, Lukeba, Raum – Seiwald, Ouedraogo (64. Banzuzi), Baumgartner (90.+3 Werner) – Bakayoko (90.+3 Kampl), Diomande (78. Nusa), Romulo (79.)

Ersatz: Vandevoordt (Tor), Bitshiabu, Klostermann, Maksimovic

Tor: 0:1 Bakayoko (8.)

Gelbe Karten: Arnold, Koulierakis / Diomande, Orban

Schiedsrichter: Dr. Robin Braun (Wuppertal)

Zuschauende: 23.236 Zuschauende am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena

Videos

  • Interviews

    „Ball nicht über die Linie bekommen...“

    Nach dem Spiel gegen Leipzig sprach Wölfe TV mit Dzenan Pejcinovic, Kilian Fischer und Maximilian Arnold.

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  • Pressekonferenzen

    „Genug Chancen erarbeitet...“

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Leipzig mit den Cheftrainer Paul Simonis und Ole Werner.

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