Wölfe kämpfen, aber das Tor fehlt
VfL unterliegt RB Leipzig knapp mit 0:1.
Trotz einer couragierten und kämpferischen Vorstellung hat der VfL Wolfsburg den erhofften Heimsieg verpasst. Gegen RB Leipzig unterlagen die Wölfe am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena mit 0:1 (0:1). Das Tor des Tages erzielte Johan Bakayoko in der achten Spielminute. In einer offenen zweiten Halbzeit vergaben die Hausherren mehrere gute Ausgleichschancen, während RB kurz vor Schluss einen Elfmeter durch Christoph Baumgartner verschoss. Für die Niedersachsen war es die zweite 0:1-Niederlage in Serie. Die nächste Gelegenheit, Punkte einzufahren, bietet sich am Samstag, 4. Oktober, beim FC Augsburg. Anstoß ist um 15.30 Uhr.
Grün-Weiß am Drücker
Wolfsburg kam mutig aus der Pause. Der eingewechselte Adam Daghim versuchte es früh mit einem Distanzschuss, doch der Ball ging klar daneben. Die beste Phase der Hausherren begann um die 50. Minute. Nach einem Freistoß von Maximilian Arnold kam Konstantinos Koulierakis zum Kopfball, doch Leipzigs Peter Gulacsi war zur Stelle. Kurz darauf vergab Jonas Wind aus kurzer Distanz eine große Ausgleichschance, ehe Mohammed Amoura eine weitere Gelegenheit per Kopf knapp links vorbeisetzte. In der 63. Minute lag der Ausgleich in der Luft, als Wind aus spitzem Winkel abzog und Gulacsi den Ball mit einer starken Parade an die Latte lenkte. Auch Dzenan Pejcinovic hatte bei seinem Kopfball in der 75. Minute Pech mit dem Aluminium. Nur zwei Minuten später setzte Christian Eriksen, schön freigespielt von Amoura, den Ball hauchdünn rechts vorbei. Die Gäste kamen kaum noch gefährlich vor das Tor, doch dann die Schlüsselszene: Nach einem leichten Stoß von Joakim Maehle an Bakayoko griff der Videoschiedsrichter ein – es gab Elfmeter für Leipzig. Christoph Baumgartner trat an, setzte den Strafstoß jedoch rechts am Tor vorbei (90.). Die Wölfe warfen in der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne, doch die Roten Bullen brachten den Sieg über die Zeit.
Tor
- 0:1 Johan Bakayoko (8.): Nach einem Ballverlust von Amoura im Zentrum schaltet Romulo am schnellsten, erobert den Ball und legt nach rechts zu Bakayoko. Der Belgier zieht im Sechzehner nach innen und schließt mit dem linken Fuß aus etwa elf Metern flach ins rechte Eck ab – keine Abwehrchance für VfL-Keeper Grabara.
Aufstellungen und Statistiken
VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer (90.+1 Zehnter), Jenz, Koulierakis, Maehle – Arnold, Vinicius Souza (90.+1 Majer), Wimmer (46. Daghim), Svanberg (70. Eriksen), Amoura – Wind (79. Pejcinovic)
Ersatz: M. Müller (Tor), Kumbedi, Dardai, Gerhardt
RB Leipzig: Gulacsi – Baku, Orban, Lukeba, Raum – Seiwald, Ouedraogo (64. Banzuzi), Baumgartner (90.+3 Werner) – Bakayoko (90.+3 Kampl), Diomande (78. Nusa), Romulo (79.)
Ersatz: Vandevoordt (Tor), Bitshiabu, Klostermann, Maksimovic
Tor: 0:1 Bakayoko (8.)
Gelbe Karten: Arnold, Koulierakis / Diomande, Orban
Schiedsrichter: Dr. Robin Braun (Wuppertal)
Zuschauende: 23.236 Zuschauende am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena