Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

21.09.2025, 19.30 Uhr
SIGNAL IDUNA PARKSo., 21.09.2025 / 19.30
#BVBWOB
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Adeyemi trifft

Erste Saisonniederlage: Die Wölfe unterliegen am 4. Spieltag 0:1 in Dortmund.

Der VfL hat am Sonntagabend bei Borussia Dortmund knapp mit 0:1 (0:1) verloren und damit am 4. Spieltag seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Das goldene Tor für die Gastgeber erzielte Karim Adeyemi (20.). Am kommenden Samstag, 27.September (Anstoß um 15.30 Uhr), treffen die Grün-Weißen in der heimischen Volkswagen mit RB Leipzig bereits auf den nächsten Top-Gegner.

Personal

Keinerlei personelle Wechsel nahm Wölfe-Cheftrainer Paul Simonis im Vergleich zum 3:3-Schlagabtausch gegen Köln vor. Er setzte auf die gleiche Startelf. Damit lief auch Lovro Majer zu seinem 50. Pflichtspiel für den VfL auf.  Der frühere Wölfe- und jetzige BVB-Chefcoach Niko Kovac nahm gegenüber dem verrückten 4:4 bei Juventus Turin zum Champions-League-Start unter der Woche lediglich einen Wechsel vor: Erstmals nach Meniskusriss und langem Ausfall stand Nico Schlotterbeck wieder auf dem Rasen. Für ihn rückte Yan Couto auf die Bank.

Spielverlauf

Die Hausherren übernahmen sofort die Initiative und kamen schnell zum ersten gefährlichen Abschluss durch Adeyemi, dessen geschlenzter Linksschuss aber knapp am linken Pfosten vorbeistrich (2.). Die Wölfe näherten sich in der Folge ihrerseits zwar immer wieder dem gegnerischen Strafraum an, ohne jedoch wirklich zum Abschluss zu kommen. Der folgte dann in Minute 18 durch den umtriebigen Mohammed Amoura, allerdings fehlte das Zielwasser (18.). Anders als auf der anderen Seite bei Adeyemis wuchtigem Weitschuss zur Führung der Hausherren (20.). Zwar standen die Grün-Weißen defensiv gut, nach vorne ging aber weiterhin wenig. Der BVB war spielbestimmend und kam vor der Pause noch zu zwei dicken Chancen durch Maximilian Beier. Zunächst köpfte der BVB-Offensivspieler nach starker Julian-Ryerson-Flanke freistehend aus fünf Metern links vorbei (34.), dann fand er aus spitzem Winkel in Kamil Grabara seinen Meister (44.).

Mit dem dänischen Leihzugang Adam Daghim für Andreas Skov-Olsen ging es in Durchgang zwei weiter. Das Spiel war nun ausgeglichener – und fast wäre den Wölfen der Ausgleich gelungen. Nach einer undurchsichtigen Szene über Maximilian Arnold und Amoura landete Konstantinos Koulierakis‘ Volley an der Unterkante der Latte – und von dort wohl nicht vollumfänglich hinter die Torlinie (58.) – viel Pech für den Griechen und die Wölfe. Und kurz danach war es dann so weit. Neben Matias Svanberg kam Neuzugang Christian Eriksen ins Spiel und damit zu seinem ersten VfL-Einsatz. Nach 75 Minuten musste dann Grabara mal wieder eingreifen, seine Reaktion gegen den Kopfball des Ex-Wolfs Felix Nmecha nach Eckball war stark. Paul Simonis setzte in der Schlussphase personell alles auf eine Karte, brachte mit Jonas Wind und Dzenan Pejcinovic weitere Angriffspower. Vielversprechende Angriffe gelangen aber nur noch den Gastgebern. Doch die VfL-Abwehrspieler warfen alles rein. Koulierakis packte eine Riesengrätsche gegen den einschussbereiten Julian Brandt (86.) Dann scheiterte der ansonsten wirkungslose Serhou Guirassy am Block von Moritz Jenz (87.). Dann war die erste Saisonniederlage für die Grün-Weißen besiegelt.

Tor

  • 1:0 Adeyemi (20.): Die Schwarz-Gelben führen! Ballgewinn Sabitzer, der zu Ryerson, der zu Adeyemi… und der zieht los und dann aus 20 Metern ab. Das Geschoss schlägt unhaltbar für Grabara rechts ein.

Trainerstimmen

„Das war heute für uns eine große Herausforderung gegen ein Champions-League-Team. In der ersten Hälfte waren wir zu passiv, zwangsläufig fiel auch das Gegentor. Im zweiten Durchgang hatten wir ein Stückweit mehr Initiative und Aggressivität. Wir hatten dann unsere Chancen – die größte war natürlich der Ball an die Latte. 

Wir haben gegen eine starke Mannschaft gespielt und mussten irgendwann auch aufmachen, um noch auf den Ausgleich zu gehen. So hat Dortmund nochmal einige gute Gelegenheiten kreiert. Insgesamt bin ich natürlich nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Aber ich habe eine Mannschaft gesehen, die mit einem Champions-League-Team mithalten konnte. Und die Weiterentwicklung  ist auch sehr wichtig in dieser Saisonphase.“

„Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Wir sind trotz des Champions-League-Spiels in den Knochen sehr gut gestartet mit der ersten Chance gleich von Karim. Dann das Tor, bei dem wir uns im Vorfeld den Ball im Gegenpressing erkämpft und die Unordnung des Gegners ausgenutzt haben. 

Wir haben das spiel über 90 Minuten kontrolliert, wobei Wolfsburg auch einen sehr, sehr guten Eindruck gemacht hat. Aber wir haben nichts zugelassen, aus meiner Sicht war die Lattenszene Abseits. Insgesamt war das heute eine wirklich gute Leistung, die Punkte sind hart erarbeitet und erkämpft, aber auch erspielt.“

Aufstellungen und Statistiken

Borussia Dortmund:  Kobel -  Anton, Schlotterbeck, Bensebaini - Ryerson, F. Nmecha (77. Bellingham), Sabitzer (90. +2. Özcan), Svensson – Adeyemi (77. Brandt), Beier (65. Chukwuemeka) - Guirassy

Ersatz: A. Meyer, Couto, Mane, Groß, Campbell

VfL Wolfsburg: Grabara - Fischer, Jenz, Koulierakis, Maehle (81. Pejcinovic)  - Arnold, Vinicius Souza (60. Eriksen) - Skov Olsen (46. Daghim), Majer (60. Svanberg), Wimmer (73. Wind) - Amoura

Ersatz: M. Müller, Kumbedi, Zehnter, B. Dardai, 

Tore: 1:0 Adeyemi (20.)

Gelbe Karten: Bensebaini / -

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Zuschauende: 81.365 (ausverkauft) am Sonntagabend im Signal Iduna Park.

Videos

  • Behind the scenes

    BTS Dortmund

    Hinter den Kulissen beim Auswärtsspiel bei der Borussia.

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  • „Grundsätzlich okay, aber...“

    Nach dem Spiel gegen den BVB sprach Wölfe TV mit Kilian Fischer, Patrick Wimmer und Moritz Jenz.

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  • Pressekonferenzen

    „Erste Halbzeit zu passiv“

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg mit Niko Kovac und Paul Simonis.

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