Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

25.04.2026, 15.30 Uhr
Volkswagen ArenaSa., 25.04.2026 / 15.30
#WOBBMG
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Hektische Nullnummer

Wölfe trennen sich von Borussia Mönchengladbach 0:0.

Der VfL Wolfsburg hat im vorletzten Bundesliga-Heimspiel die Punkte geteilt. Die Partie des 31. Spieltags gegen Borussia Mönchengladbach endete für die Elf von Cheftrainer Dieter Hecking am Samstagnachmittag 0:0. In einem nicht immer packenden, aber dauerhaft hochspannenden Vergleich vergaben beide Teams vor 27.947 Zuschauern in der Volkswagen Arena Chancen auf den Sieg. In der Tabelle bleibt der VfL auf dem 17. Rang, konnte aber einen Zähler auf den Relegationsrang wettmachen, da St. Pauli im Parallelspiel in Heidenheim mit 0:2 unterlag. Als nächstes steht für die Wölfe das vorletzte Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm: Am Sonntag, 3. Mai (Anstoß um 19.30 Uhr), gastieren sie beim SC Freiburg.

Personal

Gegenüber dem letzten Spiel nahm Hecking keine Veränderung vor, sondern setzte auf jene Elf, die in der Hauptstadt drei Punkte eingefahren hatte. Überhaupt gab es personell wenig Bewegung: Auf der Einwechselbank war Kevin Paredes neu dabei und ersetzte Jonas Adjetey. Für Mönchengladbach, zuletzt mit einem 1:1 gegen Mainz 05, standen Fabio Chiarodia und Franck Honorat neu in der Startformation.

Spielverlauf

Die Partie begann ausgeglichen, beide Teams suchten früh den Weg nach vorne, ohne jedoch klare Abschlüsse zu kreieren (6.). Die erste Möglichkeit gehörte den Gästen, als Kevin Stöger aus der Distanz verzog (1.). In der Folge übernahm die Borussia etwas mehr Kontrolle und kam zu guten Gelegenheiten: Haris Tabakovic prüfte Kamil Grabara (28.), zuvor hatte der VfL-Keeper bereits stark gegen Joseph Scally pariert (18.). Grün-Weiß setzte offensiv Nadelstiche, etwa durch Mohammed Amoura, dessen Versuch Moritz Nicolas entschärfte (15.). Insgesamt wirkten die Gäste im ersten Durchgang aber gefährlicher, während die Wölfe defensiv gut zu tun hatten, gleichwohl kurz vor der Pause durch erneut Amoura aber auch selbst noch einmal knapp verzogen (44.).

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der grün-weiße VfL aktiver und kam direkt zu einer Großchance, als sich Amoura und Aaron Zehnter gegenseitig behinderten (48.). Die Partie entwickelte sich anschließend ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Wölfe, die mehr Ballbesitz verzeichneten und sich zudem Ecke um Ecke erarbeiteten. Chancen blieben jedoch Mangelware: Rocco Reitz verzog für die Fohlen aus der Distanz (56.), auf der anderen Seite scheiterte der eingewechselte Sael Kumbedi am langen Pfosten (79.), außerdem wurde ein Versuch von Vini Souza, der aus bester Lage abziehen konnte, im letzten Moment noch vereitelt (88.). In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch, gipfelnd in einem Platzverweis gegen Jens Castrop (90.+2). Spätestens jetzt waren es eindeutig die Gäste, die mit der Nullnummer bestens bedient schienen. Zumal zuvor Giovanni Reyna per Kopfballbogenlampe an die Querstange traf (85.), war gegen die Punkteteilung indes wenig zu sagen. Unterm Strich mussten beide Teams sich vielmehr eingestehen: Es war sowohl mehr als auch weniger drin.

Trainerstimmen

„Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Allerdings muss man da auch den Gegner loben, der uns in der ersten halben Stunde vor Probleme gestellt hat. Zwei richtig gute Konterchancen konnten wir leider nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr viel investiert, aber leider nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Das gehört vielleicht dazu in der jetzigen Situation, dass wir zwei hundertprozentige Chancen nicht nutzen konnten.

Trotzdem mussten wir auch immer wieder aufpassen, dass Gladbach nicht doch noch einen Konter setzt. Unterm Strich fühlt sich das 0:0 im ersten Moment enttäuschend an. Zugleich haben wir aber seit langem mal wieder zu Null gespielt und sehr konzentriert verteidigt. Hätten wir jetzt den 15. Spieltag, dann könnten beide mit dem gerechten Unentschieden gut leben.“

„Ich glaube, dass wir eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt haben. Da haben wir druckvoll agiert und wenig zugelassen. Schade, dass wir vor dem Tor nicht diese Kaltschnäuzigkeit hatten und die nötige Ruhe bewahrt haben, um uns zu belohnen. In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass nicht nur für uns, sondern auch für den Gegner die Situation auch eine Kopfsache ist. Wie viel investiert man, um dann vor allem aufs Tor zu gehen? Ich glaube, es war insgesamt ein sehr kontrolliertes Spiel von uns, aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenten war es natürlich ein Punktgewinn. Deshalb sind wir heute zufrieden.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Grabara – Vavro, Koulierakis, Belocian – Maehle, Eriksen, Souza, Zehnter (69. Kumbedi) – Wimmer (83. Paredes), Pejcinovic, Amoura (69. Daghim)

Ersatz: Pervan (Tor), Shiogai, Majer, Jenz, Arnold, Gerhardt

Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Chiarodia (90.+2 Takai) – Scally, Engelhardt, Castrop, Reitz, Stöger (78. Reyna) – Honorat (77. Hack), Tabakovic (89. Machino)

Ersatz: Olschowsky (Tor), Ullrich, Bolin, Mohya, Neuhaus

Gelbe Karten: Daghim / Chiarodia, Hack, Reitz

Rote Karte: Castrop (90.+2, großes Foulspiel)

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Sölden)

Zuschauer: 27.947 am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Mönchengladbach

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.

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  • Interviews

    „Jeder Punkt ist wichtig“

    Nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach sprach Wölfe TV mit Joakim Maehle, Aaron Zehnter und Dzenan Pejcinovic.

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