Bann gebrochen
Nach zwei sehenswerten Distanztreffern: Wölfe erkämpfen sich bei Union Berlin den ersten Sieg der Rückrunde.
Der VfL Wolfsburg hat den Bann nach zwölf sieglosen Spielen gebrochen und im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Dreier eingefahren. Durch das 2:1 (1:0) beim 1. FC Union Berlin verkürzten die Wölfe den Rückstand auf den Relegationsplatz auf zwei Punkte. Zwei sehenswerte Distanztreffer von Patrick Wimmer und Dzenan Pejcinovic sowie ein starker Kamil Grabara sicherten der Mannschaft von Cheftrainer Dieter Hecking den ersten Sieg in der Rückrunde.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Wölfe einen Blitzstart: Keine 30 Sekunden waren gespielt, als Pejcinovic von der Strafraumkante Maß nahm und sehenswert ins lange Eck traf (46.). In der Folge zog sich Wolfsburg jedoch wieder etwas zurück, während Union den Druck im Vergleich zum ersten Durchgang deutlich erhöhte. Vor allem über hohe Bälle und Standardsituationen wurden die Eisernen gefährlich – Andrej Ilic traf nach knapp einer Stunde den Pfosten (57.). Während die Grün-Weißen zwischenzeitlich geschickt für Entlastung sorgten, entwickelte sich nach dem Anschlusstreffer von Oliver Burke (86.) ein echtes Powerplay der Gastgeber, die die Wölfe tief in die eigene Hälfte drängten. In der hektischen Schlussphase hielt der VfL dem Druck stand – Grabara rettete mehrfach stark, unter anderem tief in der Nachspielzeit gegen Doekhi (90.+4) und kurz zuvor gegen Ilic, sodass die Grün-Weißen den knappen Vorsprung über die Zeit brachten.
TORE
- 0:1 Wimmer (11.): Wimmer hat im Mittelfeld viel Raum, treibt den Ball am Fuß durchs Zentrum in Richtung Strafraum und zieht aus rund 20 Metern ab. Mit dem Außenrist zirkelt er die Kugel sehenswert oben links ins Eck und lässt Rönnow keine Abwehrchance.
- 0:2 Pejcinovic (46.): Nicht einmal 30 Sekunden nach Wiederanpfiff kommt der Ball an die Strafraumkante zu Pejcinovic. Der Stürmer fackelt nicht lange und schließt direkt ab, sein Schuss passt direkt neben den Pfosten.
- 1:2 Burke (86.): Union schaltet nach Ballgewinn schnell um. Der Ball kommt in den Strafraum zu Burke, der aus kurzer Distanz zum Anschluss trifft.
AUFSTELLUNGEN UND STATISTIKEN
1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Leite – Trimmel (88. Haberer), Kemlein (75. Schäfer), Khedira (88. Burcu), Rothe (68. Köhn) – Ansah (68. Skarke) – Burke, Ilic
Ersatz: Klaus (Tor), Juranovic, Nsoki, Kral
VfL Wolfsburg: Grabara – Vavro, Koulierakis, Belocian – Maehle, Eriksen (86. Arnold), Souza, Zehnter (90.+3 Jenz) – Wimmer (71. Gerhardt), Pejcinovic (90.+3 Shiogai), Amoura (71. Daghim)
Ersatz: Pervan (Tor), Majer, Adjetey, Kumbedi
Tore: 0:1 Wimmer (11.), 0:2 Pejcinovic (46.), 1:2 Burke (86.)
Gelbe Karten: Belocian / Khedira
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)
Zuschauer: 22.012 im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei