Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

18.04.2026, 15.30 Uhr
Stadion An der Alten FörstereiSa., 18.04.2026 / 15.30
#FCUWOB
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Bann gebrochen

Nach zwei sehenswerten Distanztreffern: Wölfe erkämpfen sich bei Union Berlin den ersten Sieg der Rückrunde.

Der VfL Wolfsburg hat den Bann nach zwölf sieglosen Spielen gebrochen und im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Dreier eingefahren. Durch das 2:1 (1:0) beim 1. FC Union Berlin verkürzten die Wölfe den Rückstand auf den Relegationsplatz auf zwei Punkte. Zwei sehenswerte Distanztreffer von Patrick Wimmer und Dzenan Pejcinovic sowie ein starker Kamil Grabara sicherten der Mannschaft von Cheftrainer Dieter Hecking den ersten Sieg in der Rückrunde.

PERSONAL

Bei Union Berlin ergaben sich im Vergleich zur 1:3-Pleite in Heidenheim, bei der noch Steffen Baumgart verantwortlich gewesen war, vier Änderungen. Bei ihrem Bundesliga-Debüt als Cheftrainerin setzte Marie-Louise Eta auf Christopher Trimmel, Aljoscha Kemlein, Tom Rothe und Ilyas Ansah, die anstelle von Derrick Köhn, Janik Haberer, Alex Kral und Andras Schäfer begannen.

VfL-Cheftrainer Hecking nahm im Vergleich zur knappen Niederlage gegen Frankfurt zwei Wechsel vor: Konstantinos Koulierakis kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück, zudem rückte Pejcinovic in die Startelf. Moritz Jenz nahm dafür zunächst auf der Bank Platz, Jesper Lindström fehlte aufgrund von muskulären Problemen im Kader.

SPIELVERLAUF

An der Alten Försterei stellten die Wölfe ein weiteres Mal ihre Qualitäten als Frühstarter unter Beweis: Wimmer nutzte den Raum im Zentrum, zog aus rund 20 Metern ab und traf sehenswert zur Führung (11.). In der Folge erhöhten die Eisernen, die zuvor tief standen und auf Umschaltmomente lauerten, den Druck und kamen zu ersten Möglichkeiten – Grabara parierte gegen Ansah (16.), kurz darauf setzte Danilho Doekhi einen Kopfball über das Tor. Wolfsburg stabilisierte sich nach dieser Drangphase wieder, wurde selbst aktiver und kam durch einen wuchtigen Abschluss von Aaron Zehnter (38.) zu einer weiteren Gelegenheit. Bei der Direktabnahme von Tom Rothe (40.) mussten die Grün-Weißen noch einmal zittern, gingen letztlich aber mit der knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Wölfe einen Blitzstart: Keine 30 Sekunden waren gespielt, als Pejcinovic von der Strafraumkante Maß nahm und sehenswert ins lange Eck traf (46.). In der Folge zog sich Wolfsburg jedoch wieder etwas zurück, während Union den Druck im Vergleich zum ersten Durchgang deutlich erhöhte. Vor allem über hohe Bälle und Standardsituationen wurden die Eisernen gefährlich – Andrej Ilic traf nach knapp einer Stunde den Pfosten (57.). Während die Grün-Weißen zwischenzeitlich geschickt für Entlastung sorgten, entwickelte sich nach dem Anschlusstreffer von Oliver Burke (86.) ein echtes Powerplay der Gastgeber, die die Wölfe tief in die eigene Hälfte drängten. In der hektischen Schlussphase hielt der VfL dem Druck stand – Grabara rettete mehrfach stark, unter anderem tief in der Nachspielzeit gegen Doekhi (90.+4) und kurz zuvor gegen Ilic, sodass die Grün-Weißen den knappen Vorsprung über die Zeit brachten.

TORE

  • 0:1 Wimmer (11.): Wimmer hat im Mittelfeld viel Raum, treibt den Ball am Fuß durchs Zentrum in Richtung Strafraum und zieht aus rund 20 Metern ab. Mit dem Außenrist zirkelt er die Kugel sehenswert oben links ins Eck und lässt Rönnow keine Abwehrchance.
     
  • 0:2 Pejcinovic (46.): Nicht einmal 30 Sekunden nach Wiederanpfiff kommt der Ball an die Strafraumkante zu Pejcinovic. Der Stürmer fackelt nicht lange und schließt direkt ab, sein Schuss passt direkt neben den Pfosten.
     
  • 1:2 Burke (86.): Union schaltet nach Ballgewinn schnell um. Der Ball kommt in den Strafraum zu Burke, der aus kurzer Distanz zum Anschluss trifft.

Trainerstimmen

„Man hat gesehen, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Ich hätte mir gewünscht, dass wir hinten raus mehr Ruhe im Spiel gehabt hätten. Da müssen wir uns auch bei Kamil Grabara bedanken, der eine herausragende Leistung gezeigt hat. Jetzt gilt es, in der nächsten Woche genauso konzentriert weiterzuarbeiten und gegen Gladbach möglichst wieder ein Erfolgserlebnis zu haben – dann werden wir sehen, wo uns das hinbringt.“

„Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir das Spiel verloren haben, vor allem wenn man die Art und Weise sieht, wie die Jungs heute von Beginn an aufgetreten sind. Aus meiner Sicht haben wir auf den frühen Nackenschlag sehr gut reagiert. Wir haben Lösungen mit dem Ball gefunden, waren immer wieder gefährlich und auch schon in der ersten Halbzeit dran, das Tor zu machen. Mit dem 0:2 war es dann sehr schwer. Aber auch da muss ich den Hut ziehen, wie die Jungs weitergemacht haben. Ich bin überzeugt, dass, wenn wir mit der Art und Weise weitermachen, das Ergebnis in Zukunft ein anderes sein wird, weil das aus meiner Sicht heute nicht zu der Leistung gepasst hat. Aber wir gratulieren dem VfL Wolfsburg natürlich zum Sieg.“

AUFSTELLUNGEN UND STATISTIKEN

1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Leite – Trimmel (88. Haberer), Kemlein (75. Schäfer), Khedira (88. Burcu), Rothe (68. Köhn) – Ansah (68. Skarke) – Burke, Ilic

Ersatz: Klaus (Tor), Juranovic, Nsoki, Kral

VfL Wolfsburg: Grabara – Vavro, Koulierakis, Belocian – Maehle, Eriksen (86. Arnold), Souza, Zehnter (90.+3 Jenz) – Wimmer (71. Gerhardt), Pejcinovic (90.+3 Shiogai), Amoura (71. Daghim)

Ersatz: Pervan (Tor), Majer, Adjetey, Kumbedi

Tore: 0:1 Wimmer (11.), 0:2 Pejcinovic (46.), 1:2 Burke (86.)

Gelbe Karten: Belocian / Khedira

Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)

Zuschauer: 22.012 im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Union

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel zwischen Union Berlin und dem VfL Wolfsburg mit Marie-Louise Eta und Dieter Hecking.

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  • Interviews

    „Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben!“

    Nach dem Spiel gegen Union Berlin sprach Wölfe TV mit Dieter Hecking, Dzenan Pejcinovic, Patrick Wimmer und Maximilian Arnold.

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