Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

13.09.2025, 15.30 Uhr
Volkswagen ArenaSa., 13.09.2025 / 15.30
#WOBKOE
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Wilder Schlagabtausch zum Jubiläum

Wölfe trennen sich 3:3 von Köln – Arnold trifft traumhaft, Kaminski schockt spät.

Ein denkwürdiger Fußballnachmittag in Wolfsburg! Zum 80. Vereinsgeburtstag erlebte der VfL Wolfsburg vor ausverkauften Rängen eine Achterbahnfahrt gegen den 1. FC Köln. Vor der eindrucksvollen Choreo und in Sondertrikots spielten sich die Wölfe in einem turbulenten Duell ein 3:3 (1:1)-Unentschieden heraus. Für Grün-Weiß trafen Mohammed Amoura, Lovro Majer und Maximilian Arnold, für die Gäste Luca Waldschmidt, Isak Johannesson und ausgerechnet VfL-Leihgabe Jakub Kaminski in der 14. Minute der Nachspielzeit. Weiter im Bundesliga-Geschäft geht es für Grün-Weiß am Sonntag, 21. September. Um 19.30 beginnt die Partie bei Borussia Dortmund.

Personal

Bei den Wölfen gab es im Vergleich zum 1:1 gegen Mainz zwei Änderungen in der Startelf. Cheftrainer Paul Simonis brachte Amoura und Joakim Maehle für Aaron Zehnter und Dzenan Pejcinovic, die beide auf der Bank Platz nahmen. Neu im Kader standen zudem die drei Neuzugänge Christian Eriksen, Adam Daghim und Jenson Seelt, die zunächst ebenfalls auf der Bank saßen. Bei den Kölnern setzte FC-Coach Lukas Kwasniok nach dem überzeugenden 4:1 gegen Freiburg ebenfalls auf Rotation und wechselte zwei Mal: Für den angeschlagenen Johannesson und Denis Huseinbasic rückten Joel Schmied und Waldschmidt in die Anfangsformation.

Spielverlauf

Die Gäste aus Köln erwischten den besseren Start in der ausverkauften Volkswagen Arena und gingen bereits in der fünften Minute in Führung. Nach einem zögerlichen Defensivverhalten der Hausherren auf der linken Seite kombinierte sich Köln bis an die Grundlinie, von wo Bülter ins Zentrum zurücklegte. Thielmanns Abschluss konnte Kamil Grabara nicht festhalten, Waldschmidt schaltete am schnellsten und staubte zum frühen 1:0 ab. In der Folge tat sich der VfL schwer, in die Partie zu finden. Die Gäste standen kompakt, waren aggressiv in den Zweikämpfen und hatten das Spielgeschehen über weite Strecken im Griff. Über rechts kam der FC erneut gefährlich vors Tor, doch diesmal konnte Grabara gegen Thielmann zupacken (18.). Dann ein Wetterumschwung: Starker Regen setzte ein, es blitzte über dem Stadion – Schiedsrichter Bastian Dankert unterbrach die Partie für rund zehn Minuten. Nach Wiederaufnahme zeigte sich der VfL agiler und fand besser ins Spiel. Die Partie wurde nun ausgeglichener, mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnten sich die Gastgeber für ihre Leistungssteigerung: Einen Freistoß von Arnold köpfte Amoura mit perfektem Timing aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich ins Netz (42.). Kölns Rav van den Berg konnte den wendigen Angreifer nicht stoppen, Marvin Schwäbe war aus kurzer Distanz machtlos. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen – ein Zwischenstand, der dem Spielverlauf gerecht wurde. Köln war über weite Strecken die bessere Mannschaft, doch der VfL kam rechtzeitig zurück.

Wechselbad der Gefühle

Nach der Pause ging es gleich mit einer Unterbrechung weiter: Grün-weißer Rauch der VfL-Fans hüllten die Arena in Nebel. Nach einigen Minuten konnte gespielt werden, und die Wölfe waren nun hellwach. Köln hatte zwar ein vermeintliches Tor durch Bülter, doch der Treffer zählte nach langer VAR-Prüfung nicht. Die Niedersachsen drehten anschließend die Partie: Kilian Fischer setzte Maehle in Szene, dessen Rückpass fand Majer, der zur 2:1-Führung einschob (65.). Wolfsburg war nun obenauf, verpasste durch Andreas Skov Olsen jedoch den Ausbau der Führung. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und kamen in der Schlussphase zurück. Johannesson traf in der 90. Minute zum 2:2, ehe Arnold die Volkswagen Arena noch einmal explodieren ließ. Der Kapitän zirkelte einen Freistoß traumhaft über die Mauer ins lange Eck und stellte auf 3:2. Doch der perfekte Jubeltag blieb aus – in der 14. Minute der Nachspielzeit traf ausgerechnet VfL-Leihgabe Kaminski für Köln und sicherte den Gästen das 3:3. So blieb es beim Remis an einem denkwürdigen Nachmittag zum 80. Geburtstag des VfL Wolfsburg.

Tore

  • 0:1 Luca Waldschmidt (5.): : Waldschmidt leitet die Szene selbst ein. Über die linke Seite setzt sich Köln durch, Bülter bringt den Ball scharf von der Grundlinie ins Zentrum. Thielmanns Schuss wird von Grabara nach vorne abgewehrt, der Ex-Wolfsburger staubt aus fünf Metern ab.
     
  • 1:1 Mohammed Amoura (42.): Nach einem Freistoß von Arnold aus dem linken Halbfeld setzt sich Amoura im Fünfmeterraum gegen van den Berg durch und köpft aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. Schwäbe ist chancenlos.
     
  • 2:1 Lovro Majer (61.): Fischer bedient Maehle auf rechts, der zur Grundlinie geht und flach nach innen gibt. Majer läuft am kurzen Pfosten ein und schiebt den Ball über die Linie.
     
  • 2:2 Isak Johannesson (90.): Köln kontert über El Mala, der sich stark durchsetzt und in den Rückraum legt. Johannesson trifft aus 12 Metern mit links ins lange Eck.
     
  • 3:2 Maximilian Arnold (90.+9): Der Kapitän übernimmt Verantwortung. Aus 18 Metern schlenzt Arnold einen Freistoß über die Mauer ins lange Eck – Schwäbe ohne Chance.
     
  • 3:3 Jakub Kaminski (90.+14): In letzter Sekunde trifft ausgerechnet Wolfsburgs Leihgabe. Ache legt per Kopf quer, Kaminski schiebt den Ball aus neun Metern flach ins linke Eck.

Trainerstimmen

„Köln ist viel besser in die Partie gestartet als wir. Während der Gewitterunterbrechung haben wir darüber gesprochen, was wir besser machen müssen, und haben das auch getan. So haben wir das 1:1 erzielt und ich denke, in dieser Phase haben wir gut gespielt. In der zweiten Halbzeit war es eine emotionale Achterbahnfahrt – rauf und runter. Beide Teams haben bis zum Ende gekämpft. 

Wir müssen lernen, am Ende reifer zu agieren. Es ist nicht das erste Mal, dass wir in der Nachspielzeit ein Tor kassieren. Wenn man in der 99. Minute trifft, glaubt man, gewonnen zu haben – dann muss man das Tor mit allem verteidigen, was man hat. Da haben wir uns nicht an den Plan gehalten, gerade was die Raumverteidigung bei Flanken betrifft. Das müssen wir schnell verbessern.“

„Es war eine wilde Achterbahnfahrt – mit einem besseren Start für uns. Nach der langen Unterbrechung waren die Wolfsburger stärker und haben verdient das 1:1 gemacht. Auch in der zweiten Halbzeit waren sie die bessere Mannschaft. Mit der Verletzung von Rav van den Berg mussten wir reagieren und haben ein Zeichen an die Mannschaft gesetzt, unbedingt den Punkt mitzunehmen. 

Wir machen dann das 2:2, und die letzten 15 Minuten waren noch wilder als die 90 davor. Hinten raus war der Ausgleich ein ganz wichtiges Tor für uns. Das hat sich die Mannschaft über die gesamte Spielzeit verdient. Am Ende war es ein ausgeglichenes Spiel, beide Teams können mit dem Ergebnis leben – auch wenn Wolfsburg das späte Gegentor schmerzt. Über 90 Minuten war es aber verdient.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer, Jenz, Koulierakis, Maehle – Arnold, Vinicius Souza, Skov Olsen (89. Lindström), Majer (85. Seelt), Wimmer (89. Daghim) – Amoura (70. Pejcinovic)

Ersatz: M. Müller (Tor), Zehnter, Dardai, Eriksen, Wind

1. FC Köln: Schwäbe – van den Berg (71. Kainz), Hübers, Schmied – Sebulonsen (64. Castro-Montes), Martel, Lund (78. Ache), Thielmann (64. El Mala), Kaminski – Waldschmidt (46. Johannesson), Bülter

Ersatz: Zieler (Tor), Özkacar, Huseinbasic, Krauß

Tore: 0:1 Waldschmidt (5.), 1:1 Amoura (42.), 2:1 Majer (65.), 2:2 Johannesson (90.), 3:2 Arnold (90.+9), 3:3 Kaminski (90.+14)

Gelbe Karten: Majer, Grabara / Schmied, Johannesson

Schiedsrichter: Bastian Dankert (Schwerin)

Zuschauende: 28.917 Zuschauende am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena

Videos

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