„Wir sind eigentlich ganz ordentlich ins Spiel gekommen und hatten die Situation, in der wir in Führung gehen können, als Patrick wegrutscht – das war eigentlich ein sicheres Tor. Danach hat man aber auch gesehen, welche Qualität Frankfurt hat, vor allem mit dem Tempo über die Flügel. Besonders über die linke Seite haben sie viel Gefahr ausgestrahlt. Nach dem 0:1 sind wir wieder etwas passiver geworden, weil wir die Räume nicht zu groß werden lassen wollten. Frankfurt hat sich dann ein paar Mal sehr gut durchgespielt, und das hat Eindruck bei uns hinterlassen. Das zweite Tor darf so nicht fallen, auch wenn der Gegner das gut ausgenutzt hat. Wir hatten dann kurz vor der Halbzeit noch die Chance, den Anschluss zu machen, und ich hätte mir gewünscht, dass wir da auf 1:2 verkürzen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann taktisch etwas umgestellt, um im Mittelfeld mehr Kontrolle zu bekommen und die zweiten Bälle besser zu gewinnen, und das ist uns auch gelungen. Wir haben viel investiert, gut verteidigt und Frankfurt bis auf die Schlussphase kaum noch Chancen zugelassen. Allerdings haben wir es im Abschluss nicht gut genug gemacht. Wir haben oft nicht die richtige Entscheidung getroffen und sind nicht mit der nötigen Überzeugung zum Abschluss gekommen. Wir hatten viele Abschlüsse, so viele wie selten in dieser Saison, aber das Tor ist einfach zu spät gefallen, um dem Spiel noch eine andere Richtung zu geben.“


































