Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

11.04.2026, 15.30 Uhr
Volkswagen ArenaSa., 11.04.2026 / 15.30
#WOBSGE
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Anschlusstreffer kommt zu spät

Wölfe unterliegen Frankfurt trotz Dauerdruck in Hälfte zwei mit 1:2.

Der VfL Wolfsburg musste sich am Samstagnachmittag Eintracht Frankfurt mit 1:2 geschlagen geben. Oscar Hojlund mit der 1:0-Führung in der 21. Spielminute und Arnaud Kalimuendo’s Treffer zum 2:0 (32.) brachten die Gäste noch in der ersten Hälfte auf die Siegerstraße, während die Wölfe dem Rückstand hinterherliefen. Erst tief in der Nachspielzeit gelang Dzenan Pejcinovic der Anschlusstreffer, der jedoch zu spät kam (90.+7). Damit belegen die Grün-Weißen weiterhin den 17. Tabellenplatz.

PERSONAL

VfL-Cheftrainer Dieter Hecking nahm im Vergleich zur Niederlage in Leverkusen drei Änderungen vor: Moritz Jenz, Aaron Zehnter und Jesper Lindström rückten in die Startelf, während Konstantinos Koulierakis (gelbgesperrt) sowie Sael Kumbedi und Jonas Wind (verletzt) fehlten. Frankfurts Trainer Albert Riera veränderte seine Anfangsformation auf zwei Positionen: Fares Chaibi und Ayoube Amaimouni-Echghouyab begannen für Ansgar Knauff (Bank) und den erkrankten Ritsu Doan.

SPIELVERLAUF

Die Grün-Weißen starteten engagiert und setzten die Hessen früh unter Druck, verpassten jedoch die Führung bei zwei großen Gelegenheiten durch Mohammed Amoura und Patrick Wimmer (13.). Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Gäste die Kontrolle und kamen ihrerseits zu Chancen, doch Kamil Grabara parierte stark gegen Kalimuendo (15.). In der 21. Minute fiel dann das 0:1, als Hojlund aus dem Rückraum traf. Wolfsburg wirkte in der Folge verunsichert, Frankfurt nutzte dies und erhöhte nach einer Standardsituation durch Kalimuendo (32.). Kurz vor der Pause vergab der VfL noch eine große Chance auf den Anschluss (41.).

Wölfe drücken nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Wölfe deutlich aktiver und drängten die Gäste tief in die eigene Hälfte. Der eingewechselte Lovro Majer traf per Freistoß nur die Latte (49.), später prüften er und Wimmer mehrfach Frankfurts Schlussmann Michael Zetterer (64., 84.). Wolfsburg investierte viel, kam aber lange nicht zum Torerfolg, während die SGE nur noch vereinzelt für Entlastung sorgte. In der Schlussphase warf Grün-Weiß alles nach vorne, doch erst in der Nachspielzeit gelang Pejcinovic der Anschluss (90.+7). Für mehr reichte die Zeit leider nicht mehr.

TORE

  • 0:1 Hojlund (21.): Nach einem Angriff über die rechte Seite legt Amaimouni-Echghouyab den Ball in den Rückraum, wo Hojlund völlig frei aus rund 18 Metern zentral abschließt und zur Führung trifft.
     
  • 0:2 Kalimuendo (32.): Chaibi bringt einen Freistoß in den Strafraum, Burkardt scheitert zunächst aus spitzem Winkel an Grabara, doch Kalimuendo reagiert am schnellsten und staubt aus kurzer Distanz ab.
     
  • 1:2 Pejcinovic (90.+7): Daghim bringt eine scharfe Flanke vom rechten Flügel in Richtung Tor, Joker Pejcinovic köpft zentral – und der Ball rutscht Zetterer durch die Beine ins Netz.

Trainerstimmen

„Wir sind eigentlich ganz ordentlich ins Spiel gekommen und hatten die Situation, in der wir in Führung gehen können, als Patrick wegrutscht – das war eigentlich ein sicheres Tor. Danach hat man aber auch gesehen, welche Qualität Frankfurt hat, vor allem mit dem Tempo über die Flügel. Besonders über die linke Seite haben sie viel Gefahr ausgestrahlt. Nach dem 0:1 sind wir wieder etwas passiver geworden, weil wir die Räume nicht zu groß werden lassen wollten. Frankfurt hat sich dann ein paar Mal sehr gut durchgespielt, und das hat Eindruck bei uns hinterlassen. Das zweite Tor darf so nicht fallen, auch wenn der Gegner das gut ausgenutzt hat. Wir hatten dann kurz vor der Halbzeit noch die Chance, den Anschluss zu machen, und ich hätte mir gewünscht, dass wir da auf 1:2 verkürzen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann taktisch etwas umgestellt, um im Mittelfeld mehr Kontrolle zu bekommen und die zweiten Bälle besser zu gewinnen, und das ist uns auch gelungen. Wir haben viel investiert, gut verteidigt und Frankfurt bis auf die Schlussphase kaum noch Chancen zugelassen. Allerdings haben wir es im Abschluss nicht gut genug gemacht. Wir haben oft nicht die richtige Entscheidung getroffen und sind nicht mit der nötigen Überzeugung zum Abschluss gekommen. Wir hatten viele Abschlüsse, so viele wie selten in dieser Saison, aber das Tor ist einfach zu spät gefallen, um dem Spiel noch eine andere Richtung zu geben.“

„Ich bin zuerst einmal glücklich für meine Spieler, sie haben sich das verdient, weil wir lange Zeit auswärts nicht gewonnen haben. Ich bin auch sehr glücklich für unsere Fans, die hierhergekommen sind und uns fantastisch unterstützt haben. Für mich waren es zwei unterschiedliche Halbzeiten: In der ersten Halbzeit haben wir alles kontrolliert, vor allem im Offensivspiel. Noch wichtiger war aber, dass wir nach Ballverlusten sofort wieder Zugriff hatten und den Ball schnell zurückgewonnen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir dem Gegner zu viele Räume gegeben. Wenn du dem Gegner Meter gibst und das Pressing nicht mehr auf dem gleichen Niveau ist, dann passieren Dinge – dann kommen Flanken, dann entstehen zweite Bälle rund um den Strafraum, und genau das wollen wir nicht. Deshalb müssen wir lernen, über die gesamte Spielzeit hinweg auf die gleiche Art zu spielen, unabhängig vom Spielstand. Daran werden wir in den nächsten Wochen arbeiten.“

AUFSTELLUNGEN UND STATISTIKEN

VfL Wolfsburg: Grabara – Jenz, Vavro (79. Shiogai), Belocian – Maehle, Eriksen (73. Arnold), Souza, Zehnter (86. Daghim), Wimmer (73. Pejcinovic), Lindström (46. Majer) – Amoura

Ersatz: Pervan (Tor), Adjetey, Bürger, Gerhardt

Eintracht Frankfurt: Zetterer – Amenda, Koch, Theate, Brown – Larsson, Hojlund (85. Skhiri), Amaimouni-Echghouyab (71. Knauff), Chaibi (85. Uzun), Kalimuendo (90.+2 Arrhov) – Burkardt (85. Ebnoutalib)

Ersatz: Grahl (Tor), Baum, Chandler, Götze

Tore: 0:1 Hojlund (22.), 0:2 Kalimuendo (34.), 1:2 Pejcinovic (90.+7)

Gelbe Karten: Belocian, Souza / Amenda

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau in der Pfalz)

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Frankfurt

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt.

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