Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

04.04.2026, 15.30 Uhr
BayArenaSa., 04.04.2026 / 15.30
#B04WOB
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Bitterer Spielverlauf

Wölfe unterliegen in Leverkusen nach 3:1-Führung noch mit 3:6.

Der VfL Wolfsburg hat am 28. Bundesliga-Spieltag keine Punkte holen können. Das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen verlor die Elf von Cheftrainer Dieter Hecking am Samstagnachmittag auf niederschmetternde Weise mit 3:6 (3:2). Jonas Wind (16. Spielminute), Joakim Maehle (31.) und Christian Eriksen (38, Foulelfmeter) schossen vor 29.619 Zuschauern in der BayArena bei Gegentreffen durch Alejandro Grimaldo (30., FE/44.) eine 3:2-Pausenführung heraus und weckten große Hoffnungen auf den ersten Rückrundensieg. Nach dem Wechsel traf aber nur noch Bayer und bekam durch Tore von Patrik Schick (52., FE), Edmond Tapsoba (68.), Ibrahim Maza (74.) und Malik Tillman (90.+6) noch einen deutlichen Heimsieg heraus. In der Tabelle blieb der VfL somit auf dem 17. Platz. Weiter geht es für die Wölfe am kommenden Samstag, 11. April (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn Eintracht Frankfurt in der Volkswagen Arena gastiert

PERSONAL

Gegenüber dem Heimspiel gegen Werder hatte sich die Personallage kaum verändert. Sael Kumbedi, hinter dem noch ein Fragezeichen gestanden hatte, meldete sich einsatzbereit. Verzichten musste der Chefcoach dagegen nicht nur auf die gesperrten Moritz Jenz und Lovro Majer, sondern neben den Langzeitverletzen auch auf Marius Müller (muskuläre Probleme), für den Pavao Pervan auf die Einwechselbank rückte. Die Startelf veränderte Hecking auf zwei Positionen: Denis Vavro ersetzte wie angekündigt Jenz, außerdem startete Patrick Wimmer für Jesper Lindström. Leverkusen, zuletzt mit einem 3:3 in Heidenheim, begann gleich fünffach verändert. Statt Jarell Quansah, Aleix Garcia, Malik Tillman, Ernest Poku und Schick liefen Loic Bade, Tapsoba, Ignacio Fernandez, Nathan Tella und Christian Kofane ein.

SPIELVERLAUF

Nicht nur die Wölfe, auch Bayer hatte zuletzt eine Durststrecke hingelegt und die letzten fünf Pflichtspiele nicht gewonnen. Im 61. Werksduell machten beide Teams dennoch von Beginn an richtig Dampf und verzichteten komplett auf eine Abtastphase. Bayer verzeichnete früh die erste Gelegenheit, als Tella nach Ballgewinn aus der Distanz knapp verzog (2.). Doch auch die Wölfe setzten offensive Akzente: Nach Balleroberung von Wimmer setzte Eriksen Mohammed Amoura in Szene, der über das Tor abschloss (4.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – Bade köpfte nach einer Ecke nur knapp vorbei (7.), während Vavro einen Freistoß über die Latte setzte (13.). In der 16. Minute brachte Wind den VfL in Führung, was in dieser Phase nicht überraschte. In der Folge blieb Grün-Weiß gefährlich, Amoura verpasste das 2:0 aus guter Position nur knapp (24.). Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich per Elfmeter (30.) antworteten die Wölfe direkt durch Maehle (31.). Auch defensiv blieb es intensiv – Kamil Grabara parierte stark gegen Alejandro Grimaldo (27.). Per Strafstoß erhöhte Eriksen sogar auf 3:1 (38.), ehe Leverkusen zum für den VfL psychologisch ungünstigen Zeitpunkt kurz vor der Pause wieder verkürzte (45.).

Nach dem Seitenwechsel kam die Heimelf mit deutlich mehr Druck aus der Kabine. Grabara musste direkt gegen Maza parieren (49.), ehe Schick per erneutem Elfmeter ausglich (53.). In der Folge schnürte Bayer den VfL zunehmend ein – eine Flanke nach der anderen segelte in den Strafraum, Tella köpfte nur knapp vorbei (61.). Die Hecking-Elf kam kaum noch zu Entlastung, hatte gleichwohl durch Wimmer eine gute Möglichkeit, der aus spitzem Winkel über das Tor schoss (66.). Nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum brachte dann Tapsoba die Partie zum Kippen (68.). Während der VfL vergeblich nach einer Antwort suchte, blieb Bayer dran: Erst scheiterte Grimaldo, dann setzte Schick den Nachschuss an den Pfosten (80.). Die Wölfe hätten durch Konstantinos Koulierakis nach einer Ecke fast verkürzt, doch Flekken parierte stark (76.). In der Schlussphase verwaltete Leverkusen die Führung souverän, während Grün-Weiß kaum noch Durchschlagskraft entwickelte. Grabara verhinderte gegen Exequiel Palacios noch einen weiteren Treffer (90.+1), ehe Tillman in der Nachspielzeit den Endstand herstellte und dem VfL damit eine endgültig eine verdammt bittere Pille verabreichte (90.+6).

TORE

  • 0:1 Wind (16.): Nach einem Einwurf erobert Konstantinos Koulierakis den Ball und legt am Strafraum auf Wind ab, der sich behauptet und aus halblinker Position entschlossen unter die Latte trifft. Starkes Tor!
     
  • 1:1 Grimaldo (30.): Nach VAR-Überprüfung verwandelt Grimaldo einen umstrittenen Foulelfmeter platziert zum Ausgleich. Vorausgegangen war ein Zweikampf im Sechzehner zwischen Maehle und Maza.
     
  • 1:2 Maehle (31.): Direkt nach dem Anstoß kommt der Ball zu Maehle, der aus der Distanz ins lange Eck trifft. Was für eine Antwort!
     
  • 1:3 Eriksen (38.): Nach VAR-Eingriff verwandelt Eriksen einen Strafstoß sicher und baut die Führung sogar noch aus. Amoura hat den diesmal unstrittigen Elfer herausgeholt.
     
  • 2:3 Grimaldo (45.): Das hätte nicht mehr sein gemusst vor der Pause: Nach Zuspiel von Fernandez zieht Grimaldo in den Strafraum und schließt flach ins Eck ab. 
     
  • 3:3 Schick (53.): Bayer drückt – und trifft erneut vom Punkt: Schick verwandelt einen Foulelfmeter nach Foul von Sael Kumbedi.
     
  • 4:3 Tapsoba (68.): Nach einer Flanke von rechts klärt der VfL nicht konsequent, Tapsoba stochert den Ball über den Innenpfosten ins Tor.
     
  • 5:3 Maza (74.): Nach einer Ecke bekommt Maza den Ball in den Lauf gepasst, zieht aus der Distanz ab und trifft ins lange Eck.
     
  • 6:3 Tillman (90.+6): Auch der ist noch drin: Nach Vorarbeit von Poku schiebt der eingewechselte Tillman aus kurzer Distanz ein.

Trainerstimmen

„Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Gegen den Ball waren wir sehr diszipliniert und haben die passenden Momente gefunden, um Entlastung zu schaffen, was auch zu den Toren geführt hat. Unglücklich war für uns, dass wir kurz der Pause nach einem richtig gut herausgespielten Treffer das 2:3 gefangen haben. Das hat Leverkusen in die Karten gespielt. Mit Beginn der zweiten Halbzeit haben wir uns, was ich monieren muss, sehr, sehr passiv verhalten und den Gegner eingeladen, sein Spiel aufzuziehen. Mit jedem Tor haben sich die Leverkusener dann gesteigert und haben den Ball gut laufen lassen. Wir haben es ihnen aber zu einfach gemacht. “

„Wir sind natürlich sehr froh über diese drei Punkte. Um mit dem Negativen anzufangen: In einem Spiel mit so viel Kontrolle dürfen wir nicht drei Gegentore kassieren. Aber wir haben eine gute Moral gezeigt und nach vorne guten Fußball gespielt. In der Pause haben wir etwas verändert. Nach dem Wechsel konnten wir uns dann viele große Chancen erspielen. Auch wenn wir einiges verbessern müssen, sind drei Punkte und sechs Tore natürlich sehr positiv.“

AUFSTELLUNGEN UND STATISTIKEN

Bayer Leverkusen: Flekken – Bade, Andrich, Tapsoba – Culbreath, Palacios, Fernandez (46. Schick), Grimaldo, Maza, Tella (81. Poku), Kofane (89. Tillman)

Ersatz: Blaswich (Tor), Omlin (Tor), Oermann, Tape, Ben Seghir, Hofmann 

VfL Wolfsburg: Grabara – Belocian, Vavro, Koulierakis – Kumbedi (82. Svanberg), Eriksen (82. Arnold), Souza, Maehle – Wimmer (67. Lindström), Wind (82. Pejcinovic), Amoura

Ersatz: Pervan (Tor), Shiogai, Daghim, Zehnter, Gerhardt

Tore:  0:1 Wind (16.), 1:1 Grimaldo (30., FE), 1:2 Maehle (31.), 1:3 Eriksen (38., FE), 2:3 Grimaldo (44.), 3:3 Schick (52., FE), 4:3 Tapsoba (68.), 5:3 Maza (74.), 6:3 Tillmann (90.+6)

Gelbe Karten: Tapsoba / Maehle, Koulierakis (5.), Vavro   

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

Zuschauer: 29.619 am Samstagnachmittag in der BayArena

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Leverkusen

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel in Leverkusen.

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