Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

14.03.2026, 15.30 Uhr
PreZero ArenaSa., 14.03.2026 / 15.30
#TSGWOB
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Koulierakis köpft Wolfsburg zum Punkt

Wölfe holen beim 1:1 in Hoffenheim einen Zähler zum Hecking-Comeback.

Der VfL Wolfsburg hat beim Debüt von Dieter Hecking an der Seitenlinie einen Punkt bei der TSG Hoffenheim geholt. In der PreZero Arena trennten sich beide Teams 1:1 (0:0). Nach einer defensiv geprägten ersten Hälfte brachte Konstantinos Koulierakis die Wölfe nach dem Seitenwechsel in Führung (65.). Kurz vor Schluss gelang Hoffenheim jedoch noch der Ausgleich durch Grischa Prömel (83.).

Personal

Bei seinem Einstand nahm Wolfsburgs Trainer im Vergleich zur 1:2-Partie gegen den Hamburger SV drei Änderungen in der Startelf vor: Sael Kumbedi, Mohammed Amoura und Joakim Maehle rückten neu ins Team. Jonas Adjetey und Yannick Gerhardt nahmen zunächst auf der Bank Platz, Jan Bürger stand nicht im Kader. Für Maehle war es zugleich das Comeback nach längerer Verletzungspause. Hoffenheims Trainer Christian Ilzer veränderte seine Anfangsformation nach dem 4:2-Erfolg in Heidenheim auf einer Position. Robin Hranac begann neu in der Startelf, während Albian Hajdari zunächst auf der Bank Platz nahm.

Spielverlauf

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten den VfL früh unter Druck. Hoffenheim hatte viel Ballbesitz und kam über die Flügel immer wieder in gefährliche Räume. Mehrere Standards sorgten für Unruhe im Wolfsburger Strafraum, doch die Defensive um Konstantinos Koulierakis und Moritz Jenz verteidigte aufmerksam. Die beste Chance der ersten Hälfte hatte Wouter Burger, der nach einer Flanke von Andrej Kramaric aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, doch Kamil Grabara parierte stark (27.). Auch ein Distanzschuss von Fisnik Asllani stellte den VfL-Keeper vor Probleme, doch erneut war Grabara zur Stelle (42.). Offensiv tat sich Wolfsburg schwer, kam durch Christian Eriksen lediglich zu einem Volleyabschluss, der über das Tor ging (21.). So blieb es zur Pause torlos.

Eriksen mit Assists

Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst ein ähnliches Bild: Hoffenheim hatte mehr Ballbesitz, während Grün-Weiß kompakt verteidigte und auf Umschaltmomente lauerte. Die große Chance zum Ausgleich vergab Andrej Kramaric, der eine Möglichkeit ungenutzt ließ (78.). Zuvor war jedoch der VfL in Führung gegangen: Nach einer Ecke von Eriksen setzte sich Konstantinos Koulierakis im Strafraum durch und traf per Kopf (65.). In der Schlussphase erhöhte Hoffenheim den Druck und drängte auf den Ausgleich. Der eingewechselte Prömel sorgte schließlich für das 1:1, als er eine Flanke von Bazoumana Toure per Kopf verwertete (83.). In der Nachspielzeit verteidigten die Wölfe den Punktgewinn.

Tore

  • 0:1 Koulierakis (65.): Nach einer Ecke von Christian Eriksen von der linken Seite steigt Konstantinos Koulierakis am ersten Pfosten hoch und setzt sich im Duell mit Ozan Kabak durch. Aus rund drei Metern köpft er den Ball wuchtig rechts oben ins Netz – Oliver Baumann ist aus kurzer Distanz chancenlos.
     
  • 1:1 Prömel (85.): Bazoumana Toure bringt den Ball von der linken Seite gefühlvoll in den Strafraum. Grischa Prömel setzt sich im Zentrum durch und köpft die Flanke aus etwa sieben Metern halbrechter Position präzise ins linke Eck. Kamil Grabara streckt sich vergeblich.

Trainerstimmen

„Mit dem Punkt sind wir zufrieden. Wenn man bis zur 84 Minute 1:0 führt, hätte man gerne drei. Aber ich glaube, dass das Unentschieden am Ende gerecht ist. Hoffenheim ist eine der positiven Überraschungen der Saison, eine Mannschaft mit viel Kombinationsfußball und Qualität. Mit unserer 5-1-Formation gegen den Ball ist es uns weitestgehend gelungen, klare Torchancen vom Tor wegzuhalten. Trotzdem haben wir zu viele Standards und Flanken zugelassen, das hätten wir besser verteidigen müssen. Nach der Führung hätten wir das Momentum mehr auf unserer Seite halten müssen. Vor dem Ausgleich hat sich schon angedeutet, dass wir diese Phase nicht gut gespielt haben. Wir haben keine Entlastung geschafft und keine Bälle festgemacht. Trotzdem glaube ich, dass es ein erster Schritt war. Man kann in der kurzen Zeit keine Wunderdinge erwarten. Der Punkt ist okay und besser, als wenn wir hier ein Riesenspiel gemacht und dann 1:2 verloren hätten. Jetzt müssen wir darauf aufbauen. Einsatz, Körpersprache und Wille haben gestimmt – das darf man in unserer Situation auch erwarten.“

„Mit dem Ergebnis sind wir nicht zufrieden. Wenn man aber den Spielverlauf sieht: Wir geraten in Rückstand, das war ein Wirkungstreffer für uns. Danach hatten wir eine Situation, in der wir beinahe das 0:2 kassieren. Im Anschluss hatten wir aber wieder eine gute Druckphase, haben verdient den Ausgleich erzielt und waren auch noch nah dran am 2:1. Vieles ist so eingetreten, wie wir es erwartet haben: ein leidenschaftlich und kompakt verteidigender Gegner, der über Konter gefährlich werden kann. Das hatten wir aber weitestgehend gut im Griff. Natürlich waren auch die Standards ein Thema. Wenn man etwa 20 Ecken hat, muss man daraus eigentlich mehr Kapital schlagen. Das ist uns heute nicht gelungen und deshalb ist es ein schwieriges Spiel geworden. Wir haben es dann noch geschafft, einen Punkt mitzunehmen, weil die Leistung über weite Strecken wirklich in Ordnung war.“

Aufstellungen und Statistiken

TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Kabak, Bernardo – Avdullahu (79. Bebou), Kramaric, Burger – Prass (61. Prömel), Asllani (61. Lemperle), Toure

Ersatz: Philipp (Tor), Akpoguma, Hajdari, Lässig, Campbell, Moerstedt

VfL Wolfsburg: Grabara – Koulierakis, Jenz, Belocian – Kumbedi, Eriksen (90.+6 Gerhardt), Souza, Maehle, Lindström (64. Daghim), Amoura (80. Wimmer) – Pejcinovic (63. Wind)

Ersatz: Pervan (Tor), Adjetey, Vavro, Majer, Shiogai

Tore: 0:1 Koulierakis (65.), 1:1 Prömel (83.)

Gelbe Karten: - / Souza, Eriksen, Koulierakis

Schiedsrichter: Tobias Reichel

Zuschauer: 26.252

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Hoffenheim

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg mit Christian Ilzer und Dieter Hecking.

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  • Interviews

    „Jedes Spiel ist ein Finale“

    Nach dem Spiel gegen Hoffenheim sprach Wölfe TV mit Moritz Jenz, Jonas Wind und Konstantinos Koulierakis.

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