Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

21.02.2026, 15.30 Uhr
Volkswagen ArenaSa., 21.02.2026 / 15.30
#WOBFCA
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Später Treffer schockt die Wölfe

VfL unterliegt Augsburg 2:3 nach 2:1-Führung.

Der VfL Wolfsburg hat sein Heimspiel gegen den FC Augsburg trotz zweimaliger Führung mit 2:3 (1:0) verloren. In einer intensiven Partie brachte Yannick Gerhardt die Wölfe vor der Pause in Front (41.), nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Rodrigo Ribeiro (59.) sorgte Joker Kento Shiogai für das 2:1 (71). In einer dramatischen Schlussphase drehte der FCA die Begegnung jedoch noch. Erst traf Michael Gregoritsch nach einem Handelfmeter (87.) – dann markierte der Ex-Wolfsburger Elvis Rexhbecaj den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit zum 2:3 (90.+3).

Personal

VfL-Cheftrainer Daniel Bauer nahm im Vergleich zum 2:2 in Leipzig zwei Veränderungen in der Startelf vor: Mattias Svanberg rückte für Shiogai auf die linke Außenbahn. Zudem fehlte Maximilian Arnold aufgrund von Leistenproblemen im Kader, für ihn begann Yannick Gerhardt. Augsburgs Trainer Manuel Baum justierte seine Anfangsformation nach dem Heimsieg gegen Heidenheim auf zwei Positionen: Ribeiro rückte neu in die Sturmspitze, Gregoritsch nahm zunächst auf der Bank Platz. Zudem begann Dimitrios Giannoulis für Anton Kade.

Spielverlauf

Die Wölfe starteten mutig in die Partie, doch Augsburg präsentierte sich früh mit offensiver Ausrichtung und übernahm zunehmend die Kontrolle (20.). Der VfL tat sich zunächst schwer, im letzten Drittel für Gefahr zu sorgen (26.), kam aber durch Lovro Majer erstmals zum Abschluss (29.) und näherte sich durch Christian Eriksen aus der Distanz weiter an (37.). In der 41. Minute belohnte sich Grün-Weiß: Nach einer Ecke von Eriksen traf Gerhardt per Kopf zur Führung. Augsburg blieb bemüht, fand jedoch keine zwingenden Abschlüsse, sodass der VfL mit dem 1:0 in die Pause ging.

Dramatische Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel nutzte Augsburg seine erste klare Möglichkeit: Ribeiro erzielte nach Zuspiel von Alexis Claude-Maurice den Ausgleich (59.). Daniel Bauer reagierte mit Wechseln, brachte unter anderem Kento Shiogai (65.), der nur wenig später nach einem mustergültigen Konter über Mohammed Amoura zur erneuten Führung einschob (71.). In der Schlussphase überschlugen sich jedoch die Ereignisse: Nach Handspiel von Denis Vavro entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, der eingewechselte Gregoritsch verwandelte zum 2:2 (87.). In der Nachspielzeit traf Rexhbecaj schließlich zum 2:3 (90.+3) und drehte die Partie endgültig.

Tore

  • 1:0 Gerhardt (41.): Die erste Ecke bringt die Führung für Grün-Weiß. Nach der Hereingabe von Eriksen segelt Kömür am Ball vorbei, sodass Gerhardt am kurzen Pfosten frei zum Kopfball kommt und ins Netz trifft.
     
  • 1:1 Ribeiro (59.): Nach einem Zuspiel von Claude-Maurice in zentraler Position wird der Ball im Strafraum noch von Rieder weitergeleitet. Ribeiro taucht halbrechts frei vor dem Tor auf und schließt entschlossen ab.
     
  • 2:1 Shiogai (71.): Amoura zieht über die rechte Seite in den Strafraum und legt den Ball ins Zentrum. Dort ist Shiogai ungedeckt zur Stelle und bringt die Kugel im Fallen im rechten Eck unter.
     
  • 2:2 Gregoritsch (87.): Nach Handspiel von Vavro im Strafraum entscheidet der Schiedsrichter auf Elfmeter. Gregoritsch übernimmt Verantwortung und verwandelt sicher.
     
  • 2:3 Rexhbecaj (90.+3): In der Nachspielzeit legt Claude-Maurice am Strafraumrand quer auf Rexhbecaj, der direkt abzieht und den Ball flach unten rechts im Netz unterbringt.

Trainerstimmen

„Augsburg hat eine sensationelle Moral gezeigt, nach keinem Rückstand aufgegeben und uns hinten raus eine brutal kalte Dusche verpasst. Zu unserem Spiel: Es waren keine guten 90 Minuten von uns. Wir hatten in der ersten Halbzeit große Probleme, unser Spiel auf den Platz zu bringen, weil wir nicht konsequent genug die Wege gehen. Wir lassen immer wieder Meter liegen, dadurch hat Augsburg gute Lösungen gefunden. Das lag an der Qualität des Gegners, aber auch an uns, weil uns Punch, Aggressivität und Intensität gefehlt haben. 

Die Halbzeitführung war etwas schmeichelhaft, hat uns aber Kraft und Mut für die zweite Halbzeit gegeben. Diese war deutlich offener. Wir hatten bessere Phasen im Ballbesitz, konnten das Spiel beruhigen und hatten mehr hohe Ballgewinne. Was hinten raus passiert ist, ist schwer zu akzeptieren. Wir verhalten uns in bestimmten Situationen wie eine Schülermannschaft. Wir machen neun Fouls, Augsburg 16. Das ist keine Kritik an Augsburg – Intensität und Zweikampfhärte gehören dazu. Dazu sind wir aktuell nicht in der Lage. Deshalb unterbinden wir das Spiel vor dem 2:2 nicht und holen Augsburg zurück ins Spiel. Dass am Ende Elvis den entscheidenden Treffer erzielt, ist doppelt bitter.“

„Es war ein brutal wichtiger und hart erkämpfter Sieg für uns. Dass wir nach zweimaligem Rückstand so zurückkommen, ist natürlich richtig gut. Wenn man sich die erste Halbzeit anschaut, finde ich, dass wir spielerisch eine tolle Leistung gezeigt haben. Trotzdem haben die Wolfsburger immer wieder mit ihrer individuellen Qualität etwas aufblitzen lassen. Umso ärgerlicher ist es natürlich nach so einer Halbzeit, dass wir dann über eine Ecke, die wir nicht sauber verteidigen, in Rückstand geraten. 

Aber das, was die Jungs in der zweiten Halbzeit gemacht haben, war aus meiner Sicht herausragend. Sie sind ruhig geblieben, nicht nervös geworden, auch beim Rückstand, und sind dann zweimal zurückgekommen. Was mich besonders freut, ist, dass wir von der Bank nochmal richtig Qualität nachlegen konnten. Das ist super, wenn man als Trainer diese Möglichkeiten hat, und heute hat sich das auch ausbezahlt. Vor allem im Vergleich zur letzten Woche ist es schön, dass diesmal nicht nur das Ergebnis gestimmt hat, sondern dass wir über nahezu 90 Minuten eine starke Leistung gezeigt haben.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Grabara – Kumbedi (90.+5 Bürger), Vavro (90.+5 Adjetey), Jenz, Belocian – Eriksen, Gerhardt, Daghim, Majer (65. Shiogai), Svanberg (65. Paredes) – Amoura (82. Pejcinovic)

Ersatz: M. Müller (Tor), Koulierakis, Hensel, Vinicius Souza

FC Augsburg: Dahmen – Banks, Schlotterbeck, Zesiger – Fellhauer (81. Ogundu), Massengo (68. Rexhbecaj), Jakic, Giannoulis (68. Wolf), Kömür (58. Rieder), Claude-Maurice – Ribeiro (81. Gregoritsch)

Ersatz: Labrovic (Tor), Arthur Chaves, Kade, Keitel

Tore: 1:0 Gerhardt (41.) 1:1 Ribeiro (59.) 2:1 Shiogai (71.) 2:2 Gregoritsch (87.) 2:3 Rexhbecaj (90.+3.)

Gelbe Karten: Majer, Svanberg, Belocian / Schlotterbeck, Ribeiro, Jakic

Schiedsrichter: Daniel Schlager

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Gladbach

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel zwischen Gladbach und dem VfL Wolfsburg.

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  • Interviews

    „Für die Fans“

    Die Stimmen zum Spiel mit „Kuba“ Kaminski, Max Arnold und Lukas Nmecha.

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