Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

15.02.2026, 17.30 Uhr
Red Bull ArenaSo., 15.02.2026 / 17.30
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Die Wölfe liefern sich bei RB Leipzig ein umkämpftes 2:2.

Mit einem 2:2 (0:0) kehrt der VfL Wolfsburg am Sonntagabend aus Leipzig zurück. In einer intensiven Partie lagen die Wölfe zweimal in Führung, konnten den Vorsprung jedoch jeweils nicht verteidigen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgten Mohammed Amoura (52.) und Mattias Svanberg (78.) für die Wolfsburger Treffer, ehe die Gastgeber jeweils durch Yan Diomande (70.) und Brajan Gruda (89.) ausglichen. Am Ende steht ein leistungsgerechtes Remis in der Red Bull Arena.

Personal

VfL-Cheftrainer Daniel Bauer nahm im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen Dortmund drei Änderungen vor: Für den verletzten Kilian Fischer rückte Sael Kumbedi ins Team. Zudem begannen Moritz Jenz anstelle von Konstantinos Koulierakis sowie Lovro Majer statt Kevin Paredes. RB-Coach Ole Werner stellte seine Mannschaft nach der Pokalniederlage auf fünf Positionen um: Max Finkgräfe stand erstmals in der Startelf und ersetzte den gelbgesperrten David Raum. Zudem kehrte Peter Gulacsi für Maarten Vandevoordt ins Tor zurück, während Benjamin Henrichs, Brajan Gruda und Conrad Harder anstelle von Ridle Baku, Castello Lukeba und Romulo begannen.

Spielverlauf

RB Leipzig übernahm von Beginn an die Initiative und kam früh zu ersten Abschlüssen, doch Kamil Grabara war mehrfach zur Stelle (7., 12., 20.). Die Wölfe verteidigten kompakt und setzten auf Umschaltmomente, wie beim Versuch von Christian Eriksen (9.). Mit zunehmender Spielzeit drängten die Hausherren die Grün-Weißen tiefer in die eigene Hälfte (28.), verpassten aber unter anderem durch Willi Orban per Kopf die Führung (32.). Auch Brajan Gruda scheiterte freistehend an Grabara (42.). So ging es nach einer defensiv disziplinierten Vorstellung torlos in die Pause (45.+3).

Zweifache Führung reicht nicht

Nach dem Seitenwechsel blieb Leipzig zunächst gefährlich (50.), doch Grün-Weiß schlug eiskalt zu: Amoura traf nach Vorarbeit von Adam Daghim zur Führung (52.). Diomande glich nach einem missglückten Abschlag von Grabara aus (70.), ehe Svanberg die Wölfe erneut in Front brachte (78.). In der Schlussphase stellte Bauer auf Fünferkette um (84.), doch Gruda traf in der 89. Minute zum 2:2. In einer hitzigen Nachspielzeit verteidigten die Wölfe leidenschaftlich und sicherten sich einen Punkt.

Tore

  • 0:1 Amoura (52.): Adam Daghim setzt sich auf der rechten Seite energisch durch und behauptet den Ball gegen mehrere Gegenspieler. Anschließend legt er halbrechts im Strafraum auf Mohammed Amoura ab, der direkt abzieht und Maarten Vandevoordt keine Abwehrmöglichkeit lässt.
     
  • 1:1 Diomande (70.): Nach einem zu kurzen Abschlag von Kamil Grabara landet der Ball bei Andrija Gruda. Der behält den Überblick und legt quer auf Yan Diomande, der aus kurzer Distanz ins verwaiste Tor einschiebt.
     
  • 1:2 Svanberg (78.): Lovro Majer bedient Jeanuel Belocian im linken Halbraum, der direkt in den Lauf von Mattias Svanberg weiterleitet. Links im Strafraum bleibt der Schwede eiskalt und schiebt mit dem linken Fuß präzise ins lange Eck.
     
  • 2:2 Gruda (89.): Der VfL klärt eine Hereingabe zunächst unzureichend. Am Strafraumrand kommt Brajan Gruda an den Ball und zieht mit links ab. Sein Schlenzer landet unhaltbar im oberen Eck.

Trainerstimmen

„Es war ein sehr intensives Bundesliga-Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. In der ersten Hälfte sind wir stark unter Druck geraten, haben zu viele Fehler im eigenen Ballbesitz gemacht und nicht die Entlastung gefunden, die wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann alles auf den Platz gebracht, was wir zeigen können. Trotz zwei Führungen hat es am Ende nur für ein Unentschieden gereicht, aber dieser Punkt ist für uns unglaublich wichtig und aus meiner Sicht auch verdient. Nach der Niederlagenserie war es entscheidend, wieder Momentum zu bekommen. Die Jungs haben ihr Herz auf dem Platz gelassen – das war ein sehr wertvoller Schritt für uns.“

„Es war insgesamt eine gute Leistung, aber mit einem Ergebnis, das nicht passt. Vor allem in der ersten Halbzeit müssen wir in Führung gehen, da hatten wir zwei, drei klare Möglichkeiten. Dann entwickelt sich das Spiel wahrscheinlich anders. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner meist gut und geduldig bespielt, hatten gefährliche Situationen im Strafraum, aber unsere Chancenverwertung hat heute nicht für drei Punkte gereicht. Bei beiden Gegentoren können wir es besser verteidigen. Mit der Einstellung und der Leistung bin ich zufrieden – das Ergebnis spiegelt das aber nicht wider.“

Aufstellungen und Statistiken

RB Leipzig: Gulacsi (29. Vandevoordt) – Henrichs (63. Baku), Orban, Seiwald (82. Lukeba), Finkgräfe – Schlager, Gruda, Baumgartner – Diomande, Harder (63. Romulo), Nusa (82. Bakayoko)

Ersatz: Bitshiabu, Banzuzi, Maksimovic, Gomis

VfL Wolfsburg: Grabara – Kumbedi, Vavro, Jenz, Belocian – Eriksen, Arnold, Daghim (90.+5 Adjetey), Majer (84. Pejcinovic), Shiogai (60. Svanberg) – Amoura (83. Koulierakis)

Ersatz: Müller (Tor), Bürger, Gerhardt, Hensel, Souza

Tore: 0:1 Amoura (52.) 1:1 Diomande (70.) 1:2 Svanberg (78.) 2:2 Gruda (89.)

Gelbe Karten: Kumbedi, Müller / Schlager

Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck

Videos

  • Behind the scenes

    BTS zum Leipzig-Spiel

    Nach dem Spiel gegen RB Leipzig nimmt euch Wölfe TV mit hinter die Kulissen der Bundesligapartie.

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  • Wölfe TV

    „Bitteres Gefühl, aber ein Punkt ist sehr wichtig im Moment“

    Nach dem Spiel gegen Leipzig sprach Wölfe TV mit Mattias Svanberg, Maximilian Arnold und Christian Eriksen.

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  • Pressekonferenzen

    PK nach Leipzig

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg mit Ole Werner und Daniel Bauer.

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