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Amateure gegen Profis
Das erste Mal hatten sich viele Grün-Weiße sicherlich anders ausgemalt. Zumal die Ausgangslage spannend gewesen war: Kurz nach der WM 1974 in Deutschland ging die neue zweite Liga an den Start. Zu den erlesenen Teilnehmern zählte bekanntlich auch der VfL Wolfsburg, der es damit erstmals mit Teams aufnehmen konnte, die nicht aus dem nördlichen Raum kamen. Als am 6. Oktober nun das fünfte Saison-Heimspiel stieg, hatten es die Wölfe im VfL-Stadion bereits mit dem 1. FC Mühlheim-Styrum, Wacker 04 Berlin, den Roten von Hannover 96 und dem HSV Barmbek-Uhlenhorst zu tun bekommen. Nun stellte sich die erste Westprominenz vor: Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben, zwei Jahre zuvor aus der Bundesliga abgestiegen, traten als klarer Favorit an. Allein schon deshalb, weil für den BVB im Gegensatz zu den berufstätigen Wölfen Vollprofis auf dem Rasen standen. Dass sich Dortmund – wie auch im späteren Rückspiel (2:2) – an den Wölfen die Zähne ausbeißen sollte, ehrte die Imre-Farkaszinski-Elf. Als Leckerbissen ging das erste Pflichtspielduell beider Klubs indes nicht in die Geschichte ein: Es endete als Nullnummer.

Gelungenes Abschiedsfest
Die jüngste Bilanz mag ein anderes Bild vermitteln. Aber es gab eine Zeit, da hat sich Borussia Dortmund, musste es in Wolfsburg antreten, unheimlich schwergetan. Ganz besonders am Elsterweg: Fünfmal in Folge konnte der BVB von März 1999 an im VfL-Stadion nicht gewinnen. Nimmt man noch das sensationelle 1:0 der VfL-Amateure im DFB-Pokal-Erstrundenspiel 2001 dazu, dann kam sogar ein halbes Dutzend an Begegnungen zusammen, in denen Grün-Weiß den Borussen ein Bein stellen konnte. Der 2:0-Sieg vom 23. November 2002, sichergestellt durch einen Diego-Klimowicz-Doppelpack (20./55.) gegen den amtierenden Deutschen Meister, war nicht nur deswegen ein besonderer, weil die schöne Serie anschließend endete. Er garnierte auch einen historischen Tag, weil die Wölfe letztmalig im ehrwürdigen VfL-Stadion um Bundesliga-Punkte spielten. Hier noch einmal zum Nacherleben!
Liveübertragungen
Manchmal ist es nicht zu schaffen, die Wölfe live im Stadion zu erleben. Auf folgenden Kanälen könnt ihr trotzdem in Echtzeit mitfiebern:
- Audio:
Vollreportage bei Wölferadio
(Kommentatoren: Jan und Roy)
- Streaming und TV:
Sky Sport Bundesliga
(Kommentator: Martin Groß)
DAZN (Konferenz)
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