Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

07.02.2026, 15.30 Uhr
Volkswagen ArenaSa., 07.02.2026 / 15.30
#WOBBVB
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Späte Enttäuschung

Wölfe unterliegen Borussia Dortmund in der Schlussphase mit 1:2.

Der VfL Wolfsburg hat am 21. Bundesliga-Spieltag eine Niederlage bezogen. Das Heimspiel der Elf von Cheftrainer Daniel Bauer gegen Borussia Dortmund am Samstagnachmittag endete 1:2 (0:1). Den Pausenrückstand durch Julian Brandt (38.) beantwortete Konstantinos Koulierakis mit dem 1:1-Ausgleich (52.). In einer offenen Partie mit immer klareren Vorteilen für den VfL hatte das letzte Wort vor 28.917 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena schließlich der Gast, für den Serhou Guirassy kurz vor Abpfiff noch zum Sieg traf (87.). In der Tabelle rutschte Grün-Weiß auf den 15. Platz. Weiter geht es für den VfL am Sonntag, 15. Februar (Anstoß um 17.30 Uhr), mit einem Auswärtsspiel bei RB Leipzig.  

Personal

Patrick Wimmer (muskuläre Probleme), Sael Kumbedi und Vini Souza (beide krank) waren nicht rechtzeitig genesen. Zumal Bauer aufgrund mit Jeanuel Belocian und Jonas Adjetey zwei Neuzugänge in der Auswahl hatte, ergaben sich gegenüber der Partie beim 1. FC Köln gleich sechs Veränderungen: Koulierakis, Belocian, Kevin Paredes, Adam Daghim, Mohammed Amoura und Kento Shiogai, der ebenso wie Belocian zu seinem VfL-Startelfdebüt kam, rückten neu in die Anfangsformation und ersetzten neben Souza und Wimmer den gesperrten Moritz Jenz sowie Yannick Gerhardt, Lovro Majer und Dzenan Pejcinovic. Auf Seiten der Gäste, zuletzt 3:2-Sieger über den 1. FC Heidenheim, begannen Niklas Süle, Julian Ryerson und Maximilian Beier anstelle von Filippo Mane, Yan Couto und Karim Adeyemi. 

Spielverlauf  

Im ersten Gastspiel von Niko Kovac in der Volkswagen Arena seit dem Ende seiner VfL-Zeit ging der BVB früh in die Offensive, sah sich aber wehrhaften und anfangs gut verteidigenden Wölfen gegenüber. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Grün-Weiß gut dagegenhielt und immer wieder offensive Akzente setzte. Die beste Gelegenheit hatte Amoura nach starkem Zuspiel von Daghim, zielte aber knapp vorbei. Mit zunehmender Spielzeit erhöhte Dortmund den Druck, wurde vor allem nach Standards gefährlich und ging nach einer Ecke durch Brandt in Führung. Auch danach blieb der BVB am Drücker und hätte durchaus nachlegen können. Der VfL aber rettete den knappen Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Wölfe deutlich energischer. Der Ausgleich fiel folgerichtig: Nach einer Freistoßflanke von Maximilian Arnold köpfte Koulierakis wuchtig zum 1:1 ein. Der VfL blieb anschließend am Drücker, erspielte sich zahlreiche Chancen, traf durch Majer beispielsweise die Latte. Vor allem Amoura scheiterte gleich mehrfach aus aussichtsreicher Position an Gregor Kobel. Als vieles auf einen Wolfsburger Führungstreffer hindeutete, schlug Dortmund kurz vor Schluss zu: Guirassy nutzte einen Angriff durch die Mitte eiskalt zum 2:1. In der Nachspielzeit hatte Arnold noch Pech mit einem weiteren Lattentreffer. So blieb es unterm Strich beim ebenso schmeichelhaften wie abgebrühten Dortmunder Auswärtssieg.

Tore

  • 0:1 Brandt (38.): Nach einer Ecke von der linken Seite steigt Brandt im Strafraum am höchsten und köpft zur Dortmunder Führung ein.
     
  • 1:1 Koulierakis (52.): Arnold bringt einen Freistoß perfekt in den Strafraum, Koulierakis setzt sich in der Luft durch und köpft wuchtig ein.
     
  • 1:2 Guirassy (87.): Nach einem Angriff durch die Mitte bleibt die VfL-Defensive zu passiv, Guirassy wird halblinks freigespielt und schiebt überlegt ein. 

Trainerstimmen

„Ich glaube, das Dortmunder Siegtor, mit hoher Qualität herausgespielt und eiskalt vollstreckt, hat den großen Unterschied markiert. Genau diese Effektivität hat uns heute brutal gefehlt. Die Jungs haben einen riesigen Fight geliefert und gegenüber der zweiten Halbzeit in Köln noch mal eine Schippe draufgelegt. In der ersten Halbzeit mussten wir auch leiden, haben die Bälle teilweise zu leicht hergeschenkt. Allerdings hatten wir auch eine Eins-gegen-Eins-Situation, die man gegen Dortmund einfach nutzen muss. Die zweite Halbzeit war herausragend, da haben wir wirklich unseren Fußball komplett auf den Rasen bringen können. Leider haben wir nur zu viele klare Dinger liegen lassen. Deshalb gehen wir heute natürlich sehr, sehr enttäuscht nach Hause.“

„Wir haben heute von beiden Mannschaften über 90 Minuten ein sehr intensives Spiel gesehen. Die erste Halbzeit ging an uns, die zweite an den VfL. Anfangs haben wir es gut gemacht, haben den Gegner laufen lassen und nicht viel zugelassen, hätten aber noch mit einem zweiten Tor in die Halbzeit gehen müssen. Danach haben wir genau das gemacht, was wir nicht wollten. Wir haben das Spiel langsamer gestaltet, hatten zu viele einfache Ballverluste. Wolfsburg hat sofort nach Ballgewinnen umgeschaltet. Dadurch kam der VfL zu Chancen. Meine Mannschaft hat dann Mentalität gezeigt und das Spiel mit Glück, aber auch mit Qualität gewonnen.“

Aufstellung und Statistiken

VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer (17. Bürger), Koulierakis, Vavro, Belocian – Arnold, Eriksen, Daghim (83. Svanberg), Shiogai (64. Majer), Paredes (64. Lindström) – Amoura (83. Pejcinovic) 

Ersatz: Müller (Tor), Adjetey, Gerhardt, Hensel 

Borussia Dortmund: Kobel – Süle (88. Bensebaini), Anton, Schlotterbeck – Ryerson (69. Fabio Silva), Bellingham, Nmecha (88. Özcan), Svensson – Beier (90.+6 Reggiani), Brandt (88. Chukwuemeka) – Guirassy

Ersatz: Meyer (Tor), Albert, Inacio

Tore: 0:1 Brandt (38.), 1:1 Koulierakis (52.), 1:2 Guirassy (87.)

Gelbe Karten: Daghim / Schlotterbeck  

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau)

Zuschauer:  28.917 am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena (ausverkauft)

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Dortmund

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund mit Daniel Bauer und Niko Kovac.

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  • Interviews

    „Wir haben heute mehr verdient“

    Nach dem Spiel gegen Dortmund sprach Wölfe TV mit Maximilian Arnold und Konstantinos Koulierakis.

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