Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

30.01.2026, 20.30 Uhr
RheinEnergieSTADIONFr., 30.01.2026 / 20.30
#KOEWOB
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Wie vernagelt

Wölfe beziehen 0:1-Niederlage beim 1. FC Köln.

Der VfL Wolfsburg ist zur Eröffnung des 20. Bundesliga-Spieltags leer ausgegangen. Beim 1. FC Köln verlor die Elf von Cheftrainer Daniel Bauer am Freitagabend mit 0:1 (0:1). Vor 50.000 Zuschauern im Rhein-Energie-Stadion geriet Grün-Weiß durch Linton Maina (29.) in Rückstand. Nach dem Wechsel zeigte sich der VfL erheblich verbessert und drängte bis tief in die Nachspielzeit auf den Ausgleich, der trotz bester Gelegenheiten aber nicht fallen wollte. In der Tabelle blieben die Wölfe für den Moment auf Rang zwölf. Weiter geht es für sie am kommenden Samstag, 7. Februar (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn Borussia Dortmund in der Volkswagen Arena gastiert. 

Personal

Wie auf Kapitän Maximilian Arnold, der seine Gelbsperre abgebrummt hatte, konnte Bauer auch wieder auf Konstantinos Koulierakis zurückgreifen. Gegenüber der Partie beim 1. FSV Mainz 05 veränderte der Chefcoach die Startelf auf drei Positionen: Arnold sowie Kilian Fischer und Lovro Majer begannen statt Sael Kumbedi, Aaron Zehnter und Mohammed Amoura. Auf Seiten der Kölner, zuletzt 1:2 beim SC Freiburg unterlegen, rückten Eric Martel und Cenk Özkacar neu ins Team. 

Spielverlauf 

Im 41. Pflichtspielduell zwischen Geißbock und Wolf dauerte es eine Weile, bis die Teams sich etwas trauten. In einer zerfahrenen Anfangsphase kam auch der VfL, als Patrick Wimmer es volley versuchte (4.), zu einem ersten Abschluss. Schon bald aber war es dann der FC, der sich auf dem Rasen breitmachte und immer beharrlicher probierte, in die gefährliche Zone zu kommen. Nach einem ersten vergeblichen Versuch von Ragnar Ache (14.) brauchte es die ganze Klasse Kamil Grabaras, um einen Rückstand zu verhindern: Als erneut Ache aus kurzer Distanz aufs Tor köpfte, parierte der VfL-Schlussmann glänzend (18.). Die Wölfe waren gewarnt, konnten einige halbgefährliche Vorstöße der Heimelf in der Folge verteidigen, blieben aber das unterlegene Team. Nicht ohne Ankündigung ging der FC insofern in Führung und drohte noch vor dem Pausenpfiff mehrfach mit weiteren Treffern. Auf der anderen Seite vergab Wimmer die beste Gelegenheit, als er nach einem Doppelpass mit Christian Eriksen per Direktabnahme scheiterte (37.).

Nach Wiederbeginn zeigte Grün-Weiß ein anderes Gesicht. Bald waren es die Geißböcke, die zusehen mussten, das Geschehen zu beruhigen, weil der VfL immer beharrlicher auf den Ausgleich drängte. Als Erster probierte es wieder Wimmer (49.), ehe zehn Minuten später Dzenan Pejcinovic auf und davon lief, aber freistehend scheiterte. Je länger das Spiel dauerte, desto stärker gerieten die Kölner ins Schwimmen. Nach 72 Minuten vergab Adam Daghim, eingefädelt von Wimmer, eine Riesengelegenheit, als sein Linksschuss noch soeben geblockt wurde. Dann und wann schwärmte die Heimelf zu Kontern aus. Grundsätzlich aber drückte der VfL immer vehementer. Erneut Pejcinovic kam aus bester Lage nicht an Marvin Schwäbe vorbei (87.), Shiogai zielte erst über das Tor (88.) und fand dann ebenfalls seinen Meister im Kölner Schlussmann (90.+3). Mit einer der letzten Aktionen des Spiels verhinderte Grabara noch das 2:0 des FC (90.+6). Kurz vorher aber ließ Daghim die allerdickste Gelegenheit auf einen grün-weißen Punktgewinn liegen, als er am langen Pfosten abzog und ebenfalls an Schwäbe scheiterte (90.+5).

Tor

1:0 Maina (29.): Da ist es passiert. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite bekommt Maina die Kugel zugepasst, zieht damit entschlossen in die Mitte und feuert aus zentraler Position einen Flachschuss ab, der im langen Eck einschlägt. Zumal Moritz Jenz noch leicht abfälscht, ist Grabara ohne Chance.

Trainerstimmen

„Das Ergebnis tut weh. Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir zumindest einen Punkt verdient gehabt, denke ich. Nachdem wir gut ins Spiel gefunden hatten, hat Köln nach 20 Minuten Oberwasser bekommen. Uns war bewusst, dass es Phasen geben würde, in denen wir viel würden verteidigen müssen. Das ist uns in einigen Momenten nicht gut gelungen. Das 1:0 hätte so nicht fallen dürfen. Nach dem Rückstand haben wir nicht gut reagiert, waren schwach in den Zweikämpfen, ähnlich wie schon in Mainz. Im zweiten Durchgang war die Reaktion der Jungs aber sehr gut. Da haben sie extrem viel investiert und alles auf dem Platz gelassen. Leider haben wir von den vielen, vielen Chancen nur keine genutzt. “

„Es waren zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten. Aus Wolfsburger Sicht wären sie sicherlich ein Unentschieden wert gewesen, aber für uns war es natürlich ein unheimlich wichtiger Heimerfolg. In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr die Balance zwischen Ballbesitzphasen und dem Spiel auf den zweiten Ball hinbekommen. Wolfsburg hat da Oberwasser bekommen, deshalb mussten wir zittern. Allerdings müssen wir uns dafür nicht schämen. Mich freut es sehr, dass wir uns mit drei Punkten belohnen konnten heute.“

Aufstellungen und Statistiken

1. FC Köln: Schwäbe – Sebulonsen, Martel, Özkacar – Castro-Montes, Krauß, Kaminski (75. El Mala), Lund (86. van den Berg), Bülter (66. Johannesson), Maina (75. Thielemann) – Ache (86. Niang)

Ersatz: Zieler (Tor), Huseinbasic, Schenten, Waldschmidt

VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer (74. Kumbedi), Vavro, Jenz, Gerhardt (90.+1 Zehnter) – Souza (46. Daghim), Arnold – Eriksen, Majer (46. Shiogai), Wimmer (74. Lindström) – Pejcinovic 

Ersatzbank: Müller (Tor), Koulierakis, Svanberg, Hensel

Tor: 1:0 Maina (29.)

Gelbe Karten: Ache / Eriksen, Shiogai, Jenz, Gerhardt 

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

Zuschauer:  50.000 am Freitagabend im Rhein-Energie-Stadion (ausverkauft)

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Köln

    Die Pressekonferenz nach Köln.

    Bitte bestätige die Aktivierung des YouTube-Videos.
    Wir weisen darauf hin, dass nach Aktivierung ggfs. Daten an YouTube übermittelt werden können. Darauf haben wir keinen Einfluss.
    Google Datenschutzbestimmungen

  • Interviews

    „Wieder zu wenig“

    Die Stimme zum Spiel in Köln mit Yannick Gerhardt.

    Bitte bestätige die Aktivierung des YouTube-Videos.
    Wir weisen darauf hin, dass nach Aktivierung ggfs. Daten an YouTube übermittelt werden können. Darauf haben wir keinen Einfluss.
    Google Datenschutzbestimmungen

Element 1 Phone