Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

17.01.2026, 15.30 Uhr
Volkswagen ArenaSa., 17.01.2026 / 15.30
#WOBFCH
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Spätes Jenz-Tor rettet Punkt

Wölfe holen nach Rückstand noch 1:1 gegen Heidenheim.

Der VfL Wolfsburg hat sich zum Rückrundenstart mit einem 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Heidenheim begnügen müssen. Nach dem Pausenrückstand durch einen Treffer von Adrian Beck (45.+1) sorgte Innenverteidiger Moritz Jenz mit einem späten Kopfball (80.) für den Ausgleich. Die Niedersachsen dominierten weite Strecken des Spiels, konnten daraus aber nur selten zwingende Chancen kreieren. Erst in der Schlussphase nahm der Druck deutlich zu – der ersehnte Siegtreffer blieb jedoch aus. Der Spielplan führt die Niedersachsen am Samstag, 24. Januar, um 15.30 Uhr zum 1. FSV Mainz 05.  

Personal

Im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg gegen St. Pauli am Mittwochabend gab es zwei Änderungen in der Wolfsburger Startelf: Für den verletzten Dzenan Pejcinovic begann Mohammed Amoura in der Sturmspitze. Zudem durfte Jan Bürger erstmals in der Bundesliga von Beginn an ran und ersetzte den zunächst auf der Bank sitzenden Sael Kumbedi. Bei den Gästen aus Heidenheim gab es drei Wechsel im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Mainz: Mathias Honsak, Adrian Beck und Marnon Busch rückten in die Anfangsformation.

Spielverlauf

Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, beide Teams tasteten sich zunächst ab. Erst nach knapp 20 Minuten wurde es gefährlich: Zunächst erwischte Lovro Majer nur das Außennetz, auf der Gegenseite scheiterte Marnon Busch mit einem Distanzschuss aus 25 Metern äußerst knapp (23.). Die Hausherren fanden danach besser ins Spiel und kamen über Yannick Gerhardt und Amoura zu ersten Möglichkeiten. Doch auch Heidenheim lauerte – und bekam nach einem individuellen Fehler der Wölfe kurz vor der Pause seine Gelegenheit: Über Arijon Ibrahimovic und Marvin Pieringer landete der Ball bei Beck, der den Nachschuss zum 0:1-Pausenstand verwandelte (45.+1).

Jenz mit dem Kopf

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der VfL den Druck. Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz, doch Heidenheim verteidigte leidenschaftlich. Die größte Chance zum Ausgleich hatte nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit Christian Eriksen. Nach einem Pass von Wimmer kommt der Däne links im Strafraum zum Abschluss, sein abgefälschter Flachschuss Richtung langes Eck wird jedoch von Ramaj stark mit einer Hand pariert (55.). Der herbeigesehnte Ausgleich fiel schließlich nach einer Ecke: Eriksen servierte punktgenau auf Jenz, der sich am ersten Pfosten hochschraubte und zum 1:1 einköpfte (80.). In den verbleibenden Minuten drängten die Gastgeber sogar noch auf den Sieg, doch sowohl Adam Daghim als auch Kumbedi verpassten in aussichtsreicher Position. So blieb es beim leistungsgerechten Remis.

Tore

  • 0:1 Adrian Beck (45.+1): Der Treffer lag in der Luft. Pieringer hat auf der rechten Seite zu viel Platz und spielt flach in den Strafraum. Schöppners Abschluss wird zunächst geblockt, der Abpraller landet jedoch bei Adrian Beck, der den Ball unten rechts zur Führung für den FCH einschiebt.   
  • 1:1 Moritz Jenz (80.): Wolfsburg schlägt in der zweiten Halbzeit immer wieder hohe Bälle in den Strafraum – und wird belohnt. Eine Ecke von Eriksen erreicht Jenz, der sich im Kopfballduell durchsetzt und den Ball wuchtig rechts oben versenkt.

Trainerstimmen

„Mit der ersten Halbzeit waren wir insgesamt nicht zufrieden, weil Heidenheim extrem kompakt und leidenschaftlich verteidigt hat und wir zu wenig Initiative im Ballbesitz gezeigt haben. Uns hat das Tempo gefehlt, wir haben uns gegenseitig die Räume zugelaufen und das Gegentor kurz vor der Pause darf uns so nicht passieren. In der zweiten Halbzeit war die Reaktion der Mannschaft dann sehr gut, wir haben den Druck deutlich erhöht und das Spiel kontrolliert. Ich hatte schon das Gefühl, dass der Ausgleich in der Luft lag, und unter dem Strich haben wir uns diesen Punkt erarbeitet.“

„Wir wollten von Beginn an sehr kompakt stehen und bewusst etwas tiefer verteidigen, um das Spiel chancenarm zu halten, und das ist uns über weite Strecken gelungen. Kurz vor der Pause haben wir dann zum richtigen Zeitpunkt das 1:0 gemacht. Auch in der zweiten Halbzeit waren wir lange stabil und ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel mit 1:0 gewinnen können. Am Ende fällt der Ausgleich nach einem Standard, und über die gesamte Spielzeit betrachtet ist es ein gerechtes Ergebnis.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Grabara – Bürger (59. Kumbedi), Jenz, Koulierakis, Zehnter (46. Paredes) – Gerhardt (70. Lindström), Arnold, Eriksen, Majer (59. Daghim), Wimmer – Amoura, 

Ersatz: Pervan (Tor), Fischer, Vavro, Hensel, Souza

1. FC Heidenheim: Ramaj – Busch, Mainka, Gimber, Föhrenbach (77. Stergiou) – Schöppner, Dorsch (86. Kerber), Beck (77. Schimmer), Ibrahimovic – Honsak (90. Traore), Pieringer (86. Kaufmann)

Ersatz: Feller (Tor), Siersleben, Niehues, Wagner

Tore: 1:0 Beck (45+1.), 1:1 Jenz (80.)

Gelbe Karten: Arnold, Eriksen, Paredes, Lindström / Busch, Dorsch, Föhrenbach

Schiedsrichter: Tobias Welz

Videos

  • Pressekonferenzen

    PK nach Heidenheim

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim.

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  • Interviews

    „Wichtig, den Punkt noch zu holen“

    Nach dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim sprach Wölfe TV mit Jan Bürger, Moritz Jenz, Jesper Lindstrøm und Patrick Wimmer.

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