Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

14.01.2026, 18.30 Uhr
Volkswagen ArenaMi., 14.01.2026 / 18.30
#WOBSTP
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Später Brustlöser

Wölfe zwingen den FC St. Pauli im Flutlichtspiel mit 2:1 in die Knie.

Der VfL Wolfsburg hat im ersten Heimspiel des Jahres drei Punkte geholt. Ihr Nordduell mit dem FC St. Pauli, das den Abschluss der Bundesliga-Hinserie markierte, entschied die Elf von Daniel Bauer am Mittwochabend mit 2:1 (1:1) für sich. Christian Eriksen per Handelfmeter (25.) und Dzenan Pejcinovic, der in einem engen Spiel kurz vor Schluss noch einköpfen konnte (88.), erzielten vor 22.031 Zuschauern in der Volkswagen Arena die grün-weißen Treffer. In der Tabelle sprang der VfL für den Moment auf den elften Platz. Seinen nächsten Einsatz hat Grün-Weiß bereits kommenden Samstag, 17. Januar (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn im ersten Rückrundenspiel der 1. FC Heidenheim in der Volkswagen Arena gastiert.

Personal

Im Vergleich zur Niederlage in München nahm Bauer zwei Änderungen in der Startelf vor: Aaron Zehnter und Yannick Gerhardt rückten für Kilian Fischer und Mattias Svanberg in die Anfangsformation. Erstmals seit seinem Mitwirken beim Afrika-Cup stand zudem Mohammed Amoura wieder im Kader. St. Pauli, das witterungsbedingt am Wochenende spielfrei geblieben war, hatte zuletzt 0:0 in Mainz gespielt und begann demgegenüber auf drei Positionen verändert.

Spielverlauf

Grün-Weiß startete druckvoll und kam durch Moritz Jenz (2.) und Pejcinovic (4.) früh zu ersten Torannäherungen. Auch die Gäste mischten in der Anfangsphase offensiv mit. Trotzdem verdiente sich der VfL seine 1:0-Führung, wenn sie auch erst durch einen VAR-Eingriff zustande kam. Eine kurze Phase lang schien auch ein höherer Vorsprung denkbar zu werden. In der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs legten die Gäste den Hebel aber zurück und kamen nach ersten vielversprechenden Angriffen dann auch nicht unangekündigt zum Ausgleich (40.).

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Teams zunächst weitgehend. Erst mit Beginn der Schlussphase nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Die Kiezkicker hielten ihre Reihen lange geschlossen, ließen bis auf einen gefährlichen Abschluss durch Adam Daghim, der per Flachschuss scheiterte (75.), nicht sehr viel zu. Grün-Weiß aber werkelte so lange weiter, bis sich kurz vor Schluss die entscheidende Lücke doch noch auftat und ein verdienter 2:1-Arbeitssieg eingetütet war.

Tore

  • 1:0 Eriksen (26., HE): Als Gerhardt beherzt von der Strafraumkante abzieht, klärt Hauke Wahl den Ball im Strafraum mit der Hand. Nach VAR-Eingriff entscheidet der Schiedsrichter auf Strafstoß. Eriksen bleibt cool und verwandelt flach ins linke Eck.
     
  • 1:1 Smith (40.): Seine bislang stärkste Phase nutzt St. Pauli zum nicht unverdienten Ausgleich. Nach Zuspiel von Adam Dzwigala kommt Smith am Strafraum frei zum Schuss und trifft durch Arnolds Beine ins lange Eck.
     
  • 2:1 Pejcinovic (88.): Da ist er doch noch drin! Daghim flankt von rechts präzise in die Mitte. Pejcinovic steht vollkommen frei und bringt per Kopf aus kurzer Distanz die Arena zum Beben!

Trainerstimmen

„Es war das erwartet schwierige Spiel. St. Pauli stand unglaublich kompakt, war sehr diszipliniert und hat leidenschaftlich verteidigt, uns wenig Räume geboten. In der ersten Halbzeit hat man noch gemerkt, dass uns die Niederlage in München in den Knochen steckte. Im zweiten Durchgang wurde es dann mental eine sehr große Aufgabe für die Jungs. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die Mannschaft damit umgegangen ist. Mit zunehmender Spieldauer hätten wir auch den Kopf verlieren können. Aber das ist nicht passiert, wir haben die Kontrolle behalten. Mit offensiven Wechseln haben wir dann versucht, neue Impulse zu setzen und den Sieg zu erzwingen. Und dann stand Dzenan wieder an der richtigen Stelle, hat seinen Lauf fortgesetzt und uns damit einen ganz wichtigen Sieg beschert.“

„Es ist schon bitter, weil wir gut im Spiel waren über die gesamte Dauer. Wir haben uns nach dem Elfmeter geschüttelt und sind zurückgekommen. Schon vor dem Ausgleich hatten wir ein paar ganz gute Szenen und im zweiten Durchgang dann einige Schüsse, die knapp vorbeigingen. Auf der anderen Seite haben wir nicht viel zugelassen, haben stabil gestanden und Wolfsburg gut weggehalten. Am Ende war es ein Stellungsfehler, der das Spiel entschieden hat. Man kann schon sagen, dass wir mehr verdient gehabt hätten. Den einen Punkt hätten wir gern mitgenommen.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Grabara – Kumbedi (72. Fischer), Jenz, Koulierakis, Zehnter (83. Paredes) – Gerhardt (83. Svanberg), Arnold, Eriksen, Majer (61. Amoura), Wimmer (73. Daghim) – Pejcinovic

Ersatzbank: Pervan (Tor), Vavro, Hensel, Souza

FC St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Smith, Ritzka (67. Oppie) – Fujita, Jones (67. Kaars), Pereira Lage (90. Ceesay)

Ersatzbank: Voll (Tor), Ando, Robatsch, Saliakas, Stevens, Afolayan

Tore: 1:0 Eriksen (26., HE), 1:1 Smith (40.), 2:1 Pejcinovic (88.)

Gelbe Karten: Jenz / Dzwigala, Ritzka

Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)

Zuschauer: 22.031 am Mittwochabend in der Volkswagen Arena

Videos

  • Interviews

    „Ich bin erleichtert“

    Nach dem Spiel gegen St. Pauli sprach Wölfe TV mit Maximilian Arnold und Dzenan Pejcinovic.

    Bitte bestätige die Aktivierung des YouTube-Videos.
    Wir weisen darauf hin, dass nach Aktivierung ggfs. Daten an YouTube übermittelt werden können. Darauf haben wir keinen Einfluss.
    Google Datenschutzbestimmungen

  • Pressekonferenzen

    PK nach Pauli

    Die Pressekonferenz nach dem Sieg gegen St. Pauli.

    Bitte bestätige die Aktivierung des YouTube-Videos.
    Wir weisen darauf hin, dass nach Aktivierung ggfs. Daten an YouTube übermittelt werden können. Darauf haben wir keinen Einfluss.
    Google Datenschutzbestimmungen

News

Element 1 Phone