Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

13.12.2025, 15.30 Uhr
BORUSSIA-PARKSa., 13.12.2025 / 15.30
#BMGWOB
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Stark aufgetrumpft

Wölfe feiern in Mönchengladbach einen überzeugenden 3:1-Auswärtssieg.

Der VfL Wolfsburg hat zum zweiten Mal in Folge drei Punkte geholt. Ihr letztes Auswärtsspiel des Jahres bei Borussia Mönchengladbach entschied die Elf von Daniel Bauer am Samstagnachmittag mit 3:1 (3:1) für sich. Alle Treffer der Partie erzielten die Grün-Weißen. Dass per Selbsttor von Konstantinos Koulierakis (22.) nach früher Führung durch Patrick Wimmer (4.) der Ausgleich fiel, brachte sie aber nur kurz von der Siegerstraße ab. Noch vor dem Wechsel schossen Mohammed Amoura (30.) und erneut Wimmer (34.) einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus, den die Wölfe in einer starken Auswärtspartie vor 47.161 Zuschauern im Borussia-Park über die Ziellinie brachten. In der Tabelle verbesserte sich der VfL durch seinen dritten Auswärtssieg der Saison auf Rang 13. Seinen nächsten Einsatz hat Grün-Weiß am kommenden Samstag, 20. Dezember (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn zum letzten Duell in 2025 der SC Freiburg in der Volkswagen Arena gastiert.

Personal

Das Lazarett war immer noch stattlich gefüllt, zumindest Kilian Fischer und Marius Müller aber meldeten sich wieder einsatzbereit. Einfluss auf die Startformation hatte das indes nicht. Bauer schenkte dergleichen Elf das Vertrauen wie schon zuletzt gegen die Eisernen sowie auch zuvor beim Auswärtsspiel in Frankfurt. Ein neues Gesicht gab es auf der Einwechselbank: Mit Trevor Benedict, Angreifer aus der VfL-U19, schnupperte ein weiteres Akademie-Talent erstmalig Bundesligaluft. Gegner Gladbach, zuletzt 1:0-Sieger beim 1. FSV Mainz, begann mit Philipp Sander anstelle des gesperrten Joseph Scally.

Spielverlauf

Im 51. Bundesliga-Duell der Vereine für Leibesübungen merkte man den Wölfen gleich an, dass sie den lang ersehnten Rückenwind eines Heimsiegs mitgebracht hatten. Während die Fohlen, mit nur einem Gegentor aus den letzten fünf Partien, sich noch sortierten, griff Grün-Weiß direkt an – und legte auch gleich den Führungstreffer vor (4.)! Nach diesem Prachtstart machte sich die Bauer-Elf weiter im Borussia-Park breit und führte wesentlich häufiger den Ball als die Heimelf. Aus zehn Metern gelang Koulierakis beinahe ein Kunsttor, als er Moritz Nicolas per Scherenschlag in die äußerste Ecke zwang (16.). Für einen Treffer der Borussen sprach bis hierhin erstmal nichts. Fast aus Versehen aber kamen sie dennoch zum Ausgleich, weil nach einer simplen Flanke die Kugel im Klärungsversuch ins Wolfsburger Netz fiel (22.). Aber: Grün-Weiß ließ sich überhaupt nicht beirren, erzeugte trotzdem weiter Druck und untermauerte sein Übergewicht mit weiteren Chancen. Im Nachgang einer Ecke scheiterte Wimmer zunächst noch an Nicolas (28.). Kurz darauf dann schnappten die Wölfe zu, gingen nach einem Konter zunächst zum zweiten Mal in Führung (30.) und spielten sich dann sogar noch einen auch in der Höhe verdienten 3:1-Pausenvorsprung heraus (34.).

Mit Wiederbeginn spielte sich das Geschehen zunächst zwischen den Strafräumen ab. Als man eher einen Gladbacher Sturmlauf erwartet hätte, rissen erneut die Grün-Weißen das Ruder dann an sich. Und zogen um ein Haar dem Gegner den Stecker: Erst tauchte Lovro Majer nach einem beeindruckendem Diagonalball Amouras frei vor dem Tor auf und nagelte das Spielgerät ans Lattenkreuz (61.). Drei Minuten später bejubelte erneut Majer nach einem weiteren starken Angriff die Vorentscheidung, bekam seinen Treffer wegen knapper Abseitsstellung aber nicht anerkannt. Alles, die Spielstärke, die Körpersprache, die Geschlossenheit in allen Mannschaftsteilen und vor allem die Qualität der Chancen, sprach für einen Dreier der Wölfe. Trotz des klaren Gladbacher Untergewichts blieb die Partie aber spannend, zumal auch die Heimelf noch einen Abseitstreffer markierte (72.) und mit einem Haris-Tabakovic-Schuss aus dem Hinterhalt zudem noch an die Querstange traf (79.). In der Schlussphase war somit auch die Verteidigungsmoral der Grün-Weißen gefragt. Diese Prüfung bestand die Bauer-Elf aber mit Bravour, brachte den Vorsprung sicher ins Ziel und durfte sich von den 600 mitgereisten Wolfsburgern nach einer der bisher stärksten Saisonvorstellungen schließlich für einen hochverdienten Auswärtssieg feiern lassen.

Tore

  • 0:1 Wimmer (4.): Der erste Angriff sitzt direkt: Auf der rechten Seite behauptet Majer gekonnt den Ball und chippt ihn herrlich Richtung Elfmeterpunkt zu Wimmer. Der schüttelt während der Annahme seinen Gegenspieler ab und haut die Kugel aus der Drehung ins Netz. Stark gemacht!
     
  • 1:1 Koulierakis (22., Eigentor): Auch den zweiten Treffer besorgen die Wölfe, allerdings auf der falschen Seite. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld duellieren sich Koulierakis und Tabakovic in der Luft. Unter Bedrängnis kommt der Grieche an den Ball und köpft ihn ins eigene Netz. Der Unparteiische prüft die Szene auf ein Foulspiel, lässt das Tor aber gelten.
     
  • 1:2 Amoura (30.): Toll zu sehen, wie die VfL-Offensiven auf dem Platz harmonieren. Christian Eriksen bedient Wimmer, dessen Torversuch zwar abgewehrt wird, allerdings genau in den Lauf des heranrauschenden Amoura. Aus zentraler Position drischt der Algerier die Kugel zielgenau zur erneuten Führung ins Netz.
     
  • 1:3 Wimmer (34.): Doppelschlag Grün-Weiß! Wieder treten die drei Protagonisten von eben in Aktion. Von Amoura bedient, zieht Eriksen durch den Strafraum und legt blind ab zum bereitstehenden Wimmer, der das Leder aus der Drehung ins lange Eck streichelt. Was für ein schönes Tor!

Trainerstimmen

„Ich muss etwas aufpassen, die Mannschaft heute nicht zu sehr zu loben, obwohl sie es definitiv verdient hätte. Wir haben ein sehr, sehr gutes Auswärtsspiel gezeigt. Speziell die erste Halbzeit war sehr nah am Limit. Wenn man bedenkt, auf welchem Tabellenplatz wir stehen, dann kann man in unserer aktuellen Phase nicht viel besser in Gladbach spielen. In der zweiten Halbzeit ging es ein bisschen hin und her. Der Gegner hat natürlich alles nach vorne geworfen, da mussten wir noch die eine oder andere brenzlige Situation überstehen. Aber insgesamt sind wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen.“

„Wir sind natürlich enttäuscht, erstens über die Niederlage und zweitens darüber, wie wir die erste Halbzeit angegangen sind. Da sind wir gar nicht in die Zweikämpfe gekommen. Das 0:1 war ein echter Wirkungstreffer. Als wir aus dem Nichts zum Ausgleich kamen, hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft aufwacht. Stattdessen haben wir uns die Gegentreffer zwei und drei eigentlich selbst eingeschenkt, auch wenn es die Wolfsburger gut gemacht haben. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, das Ruder rumzureißen. Aber Wolfsburg hat es clever angestellt. Insofern müssen wir das heute so hinnehmen.“

Aufstellungen und Statistiken

Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Castrop (57. Ranos), Reitz, Engelhardt, Netz (70. Ullrich), Machino (70. Stöger), Reyna (57. Mohya) – Tabakovic

Ersatz: Omlin (Tor), Fleck, Fraulo, Herrmann, Swider

VfL Wolfsburg: Grabara – Kumbedi, Seelt, Koulierakis, Zehnter – Gerhardt (90. Souza), Arnold – Eriksen (90. Hensel), Majer (83. Vavro), Wimmer (68. Svanberg) – Amoura (83. Pejcinovic)

Ersatz: Müller (Tor), Bürger, Fischer, Benedict

Tore: 0:1 Wimmer (4.), 1:1 Koulierakis (22., Eigentor), 1:2 Amoura (30.), 1:3 Wimmer (34.)

Gelbe Karten: – / Majer

Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg)

Zuschauende: 47.161 am Samstagnachmittag im Borussia-Park

Videos

  • Interviews

    „Wir haben geackert!"

    Nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach sprach Wölfe TV mit Maximilian Arnold, Patrick Wimmer und Pirmin Schwegler.

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  • Pressekonferenzen

    PK nach Gladbach

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg mit Eugen Polanski und Daniel Bauer.

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