Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

06.12.2025, 15.30 Uhr
Volkswagen ArenaSa., 06.12.2025 / 15.30
#WOBFCU
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Erlösender Heimsieg

Wölfe beenden lange Durststrecke vor eigenem Publikum mit einem 3:1-Erfolg gegen Union Berlin.

Der VfL Wolfsburg hat im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin den Bann gebrochen und 3:1 (2:0) gewonnen. Mit einem überzeugenden Auftritt und einer effizienten Chancenverwertung gingen die Wölfe bereits in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung – Patrick Wimmer in der zehnten Spielminute und Mohammed Amoura (30.) erzielten die Treffer für die Gastgeber. Nach zuletzt 14 sieglosen Heimspielen zeigte sich die Mannschaft von Coach Daniel Bauer deutlich verbessert, verteidigte kompakt und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche im Umschaltspiel. Union fand erst kurz vor der Pause besser in die Partie, scheiterte jedoch am Aluminium. Die Grundlage für den ersehnten Heimsieg war zur Halbzeit gelegt. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lovro Majer auf 3:0 (59.). Union gelang durch Stanley Nsoki (68.) lediglich der Anschlusstreffer. Nachdem Kamil Grabara in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter von Leopold Querfeld parierte, stand dem ersten Heimsieg seit Januar dieses Jahres nichts mehr im Wege. Die nächste Aufgabe wartet am Samstag, 13. Dezember. Dann gastieren die Wölfe bei Borussia Mönchengladbach (Anstoß um 15.30 Uhr).

Personal

Nach dem 1:1 in Frankfurt verzichtete VfL-Coach Daniel Bauer auf personelle Änderungen und setzte erneut auf das Team, das sich zuletzt kämpferisch zeigte. Auf Seiten der Gäste reagierte Unions Trainer Steffen Baumgart nach dem Pokal-Aus unter der Woche gegen den FC Bayern auf mehreren Positionen. Diogo Leite und Tom Rothe nahmen zunächst auf der Bank Platz, Kapitän Rani Khedira fehlte gelbgesperrt. Neu ins Team rückten Nsoki, Christopher Trimmel und Derrick Köhn. 

Spielverlauf

Beide Mannschaften gingen mit spürbarem Druck in die Partie. Grün-Weiß wollte die Negativserie im eigenen Stadion durchbrechen, Union nach zwei Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis einfahren. Doch der VfL erwischte den besseren Start: Schon nach zehn Minuten gelang den Hausherren die Führung. Nach einem schnellen Ballgewinn schaltete der VfL blitzartig um und Wimmer traf zum 1:0 (10.) Auch im Anschluss blieb Wolfsburg das aktivere und klar strukturiertere Team. Die Gastgeber standen kompakt, gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe und ließen die Berliner kaum zur Entfaltung kommen. Nach einer halben Stunde schlug der VfL erneut eiskalt zu. Wieder war es ein Umschaltmoment, der zum Erfolg führte: Sael Kumbedi wurde auf der rechten Seite steil geschickt, zog in den Strafraum und legte überlegt auf Amoura zurück. Der Angreifer ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf souverän ins rechte Eck – das 2:0 nach dem zweiten Torschuss der Partie (30.). Erst danach fand Union besser ins Spiel. Die Eisernen kamen über die linke Seite zu ersten gefährlichen Flanken, doch die Abwehr der Niedersachsen blieb zunächst stabil. In der 39. Minute wurde es dann erstmals richtig brenzlig: Innenverteidiger Querfeld setzte einen cleveren Kopfball aus kurzer Distanz aufs linke Eck, doch Grabara parierte stark. Nach der anschließenden Ecke stieg Querfeld erneut hoch – diesmal klatschte sein Kopfball ans Lattenkreuz. In der Schlussphase der ersten Halbzeit verteidigte die Wölfe konzentriert und ließen keine weiteren klaren Chancen mehr zu. Die 2:0-Führung zur Halbzeit war verdient, weil der VfL seine Umschaltmomente eiskalt nutzte und defensiv lange kaum etwas zuließ. 

Grabara hält Elfmeter

Auch im zweiten Durchgang blieben die Gäste ihrer Linie treu und suchten vor allem über Trimmels hohe Flanken den Weg nach vorne. Doch die Bälle fanden weiterhin keinen Abnehmer – der VfL verteidigte aufmerksam und nutzte die sich bietenden Konterchancen. Eriksen passte auf Majer. Und der Kroate blieb vor Berlins Keeper Frederik Rönnow eiskalt und schob zum 3:0 ein (59.). Wenige Sekunden später klingelte es erneut im Kasten der Berliner. Amoura traf nach Wimmers Kopfverlängerung, stand dabei aber knapp im Abseits. Nach Linienzug des VAR wurde der Treffer zurückgenommen. Und dann jubelten plötzlich die Gäste. Nach einer Ecke der Berliner entstand kurz Chaos im VfL-Strafraum, der Ball rutschte bis zu Nsoki durch, der aus dem Rückraum ins rechte Eck vollendete (68). Mit dem Anschlusstreffer hatte die Elf von Steffen Baumgart nun zunehmend den Ballbesitz übernommen und die Hausherren tief in die eigene Hälfte gedrängt, die jedoch alles konsequent wegverteidigten. Dennoch wurde es in der Schlussphase noch einmal hektisch. Der VAR hatte einen möglichen Elfmeter für Union überprüft – und tatsächlich auf den Punkt entschieden. Querfeld übernahm Verantwortung und zielte flach in die linke Ecke, doch Grabara ahnte die Richtung, tauchte blitzschnell ab und parierte stark (90.+1). Damit steuerten die Wölfe auf den ersten Heimsieg seit Mitte Januar zu. Die Uhr tickte zu Gunsten der Grün-Weißen, die schließlich nach 14 Minuten Nachspielzeit den ersehnten Dreier in Sack und Tüten hatten. 

Tore

  • 1:0 Patrick Wimmer (10.): Nach einem schnellen Konter über Mohammed Amoura auf der linken Seite schneidet Patrick Wimmer von rechts ins Zentrum und trifft mit einem platzierten Flachschuss ins linke untere Eck. 
     
  • 2:0 Mohammed Amoura (30.): Sael Kumbedi wird auf dem rechten Flügel steil geschickt, legt überlegt in den Rückraum auf Amoura, der aus rund elf Metern sicher wie sehenswert ins rechte Eck abschließt. 
     
  • 3:0 Lovro Majer (59.): Christian Eriksen setzt Majer perfekt in Szene, der direkt abschließt und den Ball ins rechte obere Eck schießt. 
     
  • 3:1 Stanley Nsoki (68.): Union verkürzt. Nach einer Ecke der Berliner gab es Unordnung im VfL-Strafraum. Nsoki bekam die Kugel im Rückraum, sein Schuss wurde leicht abgefälscht und landet im rechten Eck. 

Trainerstimmen

„Wir sind heute unfassbar erleichtert – die Mannschaft, die Fans, der Verein, die ganze Stadt. Wir mussten sehr lange auf einen Heimsieg warten, und die Jungs wollten es heute unbedingt. Rein statistisch liegen wir zum ersten Mal seit drei Spielen ein bisschen hinten, in den Partien davor war es umgekehrt. Aber heute zählt für uns nur der Sieg. Wir haben tolle Tore herausgespielt, auch wenn wir nach dem zurückgenommenen 4:0 etwas das Momentum verloren haben. Der Gegner kam mit enormer Wucht, hat viel investiert und das Spiel nochmal spannend gemacht. Aber wir haben uns mit allem gewehrt. Am Ende überwiegen große Erleichterung und Freude, dass wir das Spiel endlich auf unsere Seite ziehen konnten.“

„Es ist für mich nicht ganz einfach, dieses Spiel allein über das Ergebnis zu analysieren, denn ein 3:1 oder 3:0 klingt klar. Wenn man aber das gesamte Spiel betrachtet – die Torchancen, die Situationen, die wir hatten – dann müsste so ein Spiel in den meisten Fällen anders ausgehen. So ist es aber nicht, und genau das ärgert uns. Es ist das dritte Spiel in Folge, in dem die Leistung stimmt und wir trotzdem nichts mitnehmen. Dass uns das frustriert, ist klar.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Grabara – Kumbedi (46, Bürger), Seelt, Koulierakis, Zehnter – Gerhardt, Arnold, Eriksen (90.+1 Vavro), Majer (90.+2 Hensel), Wimmer (65. Svanberg) – Amoura (73. Pejcinovic) 

Ersatz: Pervan (Tor), Neininger, Skov Olsen, Katz 

Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Nsoki (78. Burcu) – Trimmel (70. Kral), Haberer, Kemlein, Köhn (70. Rothe), Schäfer (57. Ilic), Jeong (57. Burke) – Ansah 

Ersatz: Raab (Tor), Diogo Leite, Juranovic, Skarke 

Tore: 1:0 Wimmer (10.), 2:0 Amoura (30.), 3:0 Majer (59.), 3:1 Nsoki (68.) 

Gelbe Karten: Kumbedi, Eriksen, Majer, Koulierakis / Burke 

Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)

Videos

  • Inside

    Coach-Cam

    Wölfe TV hat Cheftrainer Daniel Bauer beim Heimsieg gegen Union Berlin begleitet.

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  • Interviews

    „Wir sind alle sehr glücklich“

    Nach dem Spiel gegen Union Berlin sprach Wölfe TV mit Pharell Hensel, Patrick Wimmer und Maximilian Arnold.

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  • Pressekonferenzen

    PK nach Union

    Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Union Berlin mit Daniel Bauer und Steffen Baumgart.

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