Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

23.08.2025, 15.30 Uhr
Voith-ArenaSa., 23.08.2025 / 15.30
#FCHWOB
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Joker stechen

Der VfL startet mit einem verdienten 3:1-Auswärtssieg in Heidenheim in die neue Spielzeit.

Die Wölfe haben am Samstagnachmittag beim Bundesliga-Debüt von Cheftrainer Paul Simonis einen 3:1 (1:1)-Auswärtserfolg in Heidenheim eingefahren und sind damit perfekt in die neue Saison gestartet. Andreas Skov Olsen (20.) sowie die beiden Joker Mattias Svanberg (66.) und Mohammed Amoura (87., FE) trafen für die Grün-Weißen, Heidenheims Leonardo Scienza sorgte per direktem Freistoß für den zwischenzeitlichen Ausgleich (29.). Am kommenden Samstag, 31. August (Anstoß um 15.30 Uhr), hoffen die Grün-Weißen bei ihrem ersten Heimauftritt gegen den 1. FSV Mainz dann auf das nächste Erfolgserlebnis.

Personal

Nach dem deutlichen 9:0-Pokalerfolg bei der SV Hemelingen musste Cheftrainer Simonis bei seinem Bundesliga-Debüt personell doppelt reagieren. Zu einigen verletzungsbedingten Ausfällen auf VfL-Seite hatte sich kurzfristig auch noch Joakim Maehle (Oberschenkelprobleme) gesellt. Für ihn kam Neuzugang Aaron Zehnter zu seinem grün-weißen Startelf-Debüt. Moritz Jenz ersetzte zudem den schwerwiegend verletzten Denis Vavro in der Innenverteidigung. Eine beeindruckende Wegmarke erreichte Kapitän Maximilian Arnold mit der Auftaktpartie in die neue Spielzeit. Der 31-Jährige stand bereits zum 450 Mal für den VfL in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Zum ersten Mal in der deutschen Eliteklasse präsentierte sich dagegen Neuzugang Vinicius Souza. FCH-Chefcoach Frank Schmidt veränderte seine Startelf gegenüber dem 5:0-Sieg beim Bahlinger SC im Pokal zweimal. Für Mathias Honsak (Bank) und Sirlord Conteh (nicht im Kader) begannen Jonas Föhrenbach und Marnon Busch.

Spielverlauf

Die Hausherren begannen mutig und setzten die Wölfe durchaus früh unter Druck. Aufregung entstand aber fast nur in der Heidenheimer Zone: Erst verfehlte Dzenan Pejcinovic das Tor per Direktabnahme knapp (3.), dann wurde Patrick Wimmer nach misslungenem Rückspiel Tim Sierslebens von FCH-Keeper Diant Ramaj 30 Meter vor dem Kasten abgeräumt (5.) – die Schmidt-Elf hatte hier viel Glück, dass das Unparteiischen-Gespann Ramaj nicht als letzten Mann erkannte und es bei einer Verwarnung beließ. Die in weißen Auswärtstrikots auflaufenden Grün-Weißen blieben das gefährlichere Team, Arnolds Distanzschuss drehte sich am Gehäuse vorbei (10.). Somit war auch das wunderschöne VfL-Führungstor durch Skov Olsen (20.) alles andere als unverdient. Der VfL verpasste es, schnell nachzulegen. Kilian Fischers (22.) und Arnolds (24.) Fernschüsse strichen knapp vorbei. So brachte Scienza die Heidenheimer per direktem Freistoßtor wieder ins Spiel (29.). Der überraschende Ausgleich gab den Gastgebern aber nur kurzzeitig Aufwind. Zweimal wurde es durch Budu Zivzivadse halb gefährlich (30., 35.), dann aber war wieder die Simonis-Elf am Zug – und vergab gleich zwei Hochkaräter: Pejcinovic köpfte nach klasse Flanke von Skov Olsen freistehend drüber (36.), Wimmer scheiterte nach Jan-Schöppner-Aussetzer im direkten Duell an Ramaj (38.). Somit wäre durchaus mehr drin gewesen für die Wölfe im ersten Durchgang als das Remis.

Und auch die zweiten 45 Minuten begannen in zunächst unveränderten Formationen mit einer VfL-Chance: Ramaj musste all sein Können auspacken, um einen von Arnolds gefürchtet-gefährlichen Flatterbällen abzuwehren (49.). Die Partie verlor nun etwas an Drive, ehe beide Coaches nach einer guten Stunde mit jeweils zwei Wechseln für neue Impulse sorgen wollten. Zumindest für Wolfsburg ging das voll auf: Der gerade eingewechselte Svanberg brachte Grün-Weiß per Kopf wieder in Führung – 2:1 (66.)! Als schließlich mit Amoura auch noch der zweite Joker per Foulelfmeter stach (87.), war der erste Ligasieg verdientermaßen eingefahren.

Tore

  • 0:1 Skov Olsen (20.): Wow! Was für ein schöner Treffer von Skov Olsen! Souza erobert das Leder, Wimmer tanzt sich am Sechzehner durch und legt ab auf den Dänen. Der schaut kurz und zirkelt das Leder vom rechten Strafraumeck genau in den linken Winkel. Traumtor! Und die verdiente Führung!
     
  • 1:1 Scienza (29.): Das dauerte leider nicht lange. Mit dem allerersten Torabschluss treffen die Hausherren – und auch das ist ein Traumtor. Scienza ist ein bekannter Freistoßspezialist – und das beweist er hier. Dieses Mal landet die stark geschlenzte Kugel aus zentraler Position 20 Meter vor dem Kasten über den Innenpfosten im rechten Giebel.
     
  • 1:2 Svanberg (66.): Jaaa! Der Joker sticht wieder! Gerade eingewechselt bringt Svanberg Grün-Weiß wieder in Front! Ausgangspunkt ist die tolle butterweiche Flanke des Jubilars Arnold aus dem linken Halbfeld – und Svanberg befördert das Ding per schulbuchmäßigem Kopfball in die Maschen.
     
  • 1:3 Amoura (87, FE.): Und auch der zweite Joker macht sein Tor und entscheidet die Partie! Der VfL kontert den Gastgeber aus. Wimmer bedient schulbuchmäßig den startenden Amoura, der dann an Ramaj vorbeigeht und von diesem gelegt wird. Klarer Elfer, es gibt aber keinen Platzverweis für den bereits verwarnten FCH-Keeper. Amoura übernimmt dann selbst vom Punkt und verwandelt stark und unhaltbar ins rechte Eck.

Trainerstimmen

„Zunächst einmal war es wirklich eine Ehre, hier zu spielen. Als ich noch Jugendtrainer war, habe ich eine Dokumentation über Trainer gesehen. Daher kannte ich Herrn Schmidt schon seit langer Zeit. Zum Spiel: Wir haben es insgesamt über weite Strecken dominiert und die besseren Chancen kreiert. Aber Heidenheim hat eine ganz besondere Kraft, was es auch in diesem Spiel wieder gezeigt hat. In der Phase nach dem Ausgleich hatten wir dann auch ein bisschen Glück.“

„Der Start war überhaupt nicht gut. Wolfsburg kann nach zwei Minuten bereits führen, weil wir den Ball nicht klären können. Dann gab es die Szene mit Diant, wo er Glück hat, dass er nicht letzter Mann ist. Das hat nicht dazu geführt, dass wir Überzeugung und Stabilität in unser Spiel gebracht haben. Wir hatten eine hohe Fehlerquote und haben berechtigt 0:1 hinten gelegen. Wir sind nur durch die Einzelleistung von Leos Schlenzer zurückgekommen. Mit viel Glück können wir dann in Führung gehen, was uns nicht gelungen ist. Wir hatten schon gehofft, dass wir uns dann in der zweiten Halbzeit ganz anders präsentieren. Aber es wurde eigentlich noch schlechter.

Wir gehen beim 1:2 gar nicht in den Zweikampf und kriegen dann noch durch einen Konter das 1:3. Ehrlicherweise dachte ich eigentlich, wir sorgen heute für Aufbruchstimmung und können am ersten Spieltag zuhause mit unseren Fans ein Fußballfest feiern. Aber jetzt ist Ernüchterung, wir haben hochverdient verloren.“

Aufstellungen und Statistiken

1. FC Heidenheim: Ramaj - P. Mainka, Gimber, Siersleben (78. Beck) - Dorsch (61. Kerber), Schöppner, Busch, Föhrenbach (61. Traore), Scienza, Ibrahimovic (71. Honsak) - Zivzivadze (71. Kaufmann)

Ersatz: K. Müller, Kölle, Niehues, Wagner 

VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer (89. Gerhardt), Jenz, Koulierakis, Zehnter – Arnold, Souza – Skov Olsen (89. Cerny), Majer (64. Svanberg), Wimmer – Pejcinovic (64. Amoura)

Ersatz: Müller (Tor), Angely, Odogu, Dardai, Wind

Tore: 0:1 Skov Olsen (20.), 1:1 Scienza (29.), 1:2 Svanberg (66.), 1:3 Amoura (87., FE)

Gelbe Karten: Ramaj, Traore / Skov Olsen, Jenz, Arnold

Schiedsrichter: Benjamin Brand (Schwebheim)

Zuschauende: 15.000 (ausverkauft) am Samstagnachmittag in der Voith-Arena

Videos

  • Behind the scenes

    Drei Punkte zum Auftakt

    Das „Behind the Scenes“ aus Heidenheim.

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  • Interviews

    „Sehr starker Support“

    Die Stimmen zum Sieg in Heidenheim.

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  • Pressekonferenzen

    PK nach Heidenheim

    Die Pressekonferenz nach dem Sieg in Heidenheim.

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