Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

24.03.2026, 18.45 Uhr
Volkswagen ArenaDi., 24.03.2026 / 18.45
#WOBOL
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Beerensteyn sichert Sieg im Viertelfinal-Hinspiel

Die VfL-Frauen gewinnen das Viertelfinal-Hinspiel gegen OL Lyonnes mit 1:0.

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben das Hinspiel im Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League mit 1:0 (1:0) gegen OL Lyonnes gewonnen. Lineth Beerensteyn erzielte den entscheidenden Treffer bereits im ersten Durchgang. In der zweiten Halbzeit stemmten sich die Wölfinnen mit großem Einsatz gegen den zunehmenden Druck der Gäste und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.

Das Rückspiel findet bereits nächste Woche Donnerstag statt – dann geht es am 2. April nach Lyon ins Groupama Stadion. Anstoß ist um 21 Uhr.

PERSONAL

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch nahm im Vergleich zum 1:0-Erfolg bei der TSG 1899 Hoffenheim drei Veränderungen in der Startelf vor: Thea Bjelde begann für Janou Levels, Camilla Küver rückte für Guro Bergsvand in die Anfangsformation, zudem startete Justine Kielland anstelle von Alexandra Popp.

SPIELVERLAUF

Die Partie begann intensiv, beide Teams suchten früh den Weg nach vorne. Erste Annäherungen gehörten den Wölfinnen, doch auch Lyon setzte offensive Akzente und prüfte die VfL-Defensive mehrfach. Die beste Phase der Gäste mündete jedoch in die Wolfsburger Führung: Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie schalteten die Grün-Weißen schnell um, Beerensteyn traf aus der Distanz zur Führung (13. Spielminute). In der Folge blieb das Spiel temporeich, mit Chancen auf beiden Seiten – unter anderem vergab Beerensteyn per Kopf eine große Möglichkeit (29.). Defensiv zeigte sich der VfL kompakt und nahm die knappe Führung mit in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lyon den Druck deutlich und drängte die Wölfinnen tief in die eigene Hälfte. Mehrere Abschlüsse – unter anderem durch Kadidiatou Diani (59.) und Melchie Dumornay (53.) – sorgten für Gefahr, doch entweder fehlte die Präzision oder das Aluminium rettete. Die Niedersächsinnen konzentrierten sich zunehmend auf die Defensive, kämpfte um jeden Ball und setzte nur noch vereinzelt offensive Nadelstiche. In der Schlussphase war besonders Torhüterin Stina Johannes gefordert, die mehrere Situationen souverän klärte. Trotz intensiver Schlussminuten und dreiminütiger Nachspielzeit hielten die VfL-Frauen dem Druck stand und sicherte sich den knappen Heimsieg.

TOR

  • 1:0 Beerensteyn (13.): Vivien Endemann erobert nach einem Ballverlust von Lindsey Heaps an der Mittellinie den Ball und spielt ins Zentrum zu Beerensteyn. Die Niederländerin zieht aus rund 24 Metern ab, der Ball wird noch von Ingrid Engen abgefälscht und ist für Christiane Endler unhaltbar.

Trainerstimme

„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und insgesamt wirklich sehr zufrieden damit, wie unser Matchplan heute aufgegangen ist. Wir haben über weite Strecken sehr kompakt gestanden und vor allem in der ersten Halbzeit eine richtig starke Leistung gezeigt. Da haben wir genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und uns damit auch die Grundlage für den weiteren Spielverlauf erarbeitet. In der zweiten Halbzeit wurden wir dann etwas mehr hinten reingedrückt, was gegen so eine Mannschaft auch nicht ungewöhnlich ist. In dieser Phase mussten wir leiden, aber genau das hat mein Team ausgezeichnet: Die Mädels haben sich mit allem, was sie hatten, gegen das Gegentor gewehrt und als Einheit verteidigt. Man gewinnt nicht jeden Tag gegen so eine starke Mannschaft, deshalb nehmen wir dieses Ergebnis sehr gerne mit. Jetzt geht es darum, darauf aufzubauen, die positiven Dinge mitzunehmen und im Rückspiel wieder genau diese Geschlossenheit und Überzeugung auf den Platz zu bringen.“

AUFSTELLUNGEN UND STATISTIKEN

VfL Wolfsburg: Johannes – Bjelde (83. Bergsvand), Küver, Dijkstra, Linder – Kielland (68. Levels), Minge, Peddemors – Huth, Beerensteyn, Endemann (74. Zicai)

Ersatz: Smolarczyk (Tor), Tufekovic (Tor), Brinkmann, Pujols, Vallotto, Wedemeyer

OL Lyonnes: Endler – Lawrence, Renard, Engen, Bacha – Dumornay, Egurrola Wienke (72. Yohannes), Heaps (60. Shrader) – Diani (60. Brand), Hegerberg (72. Katoto), Chawinga (78. Becho)

Ersatz: Belhadj (Tor), Marchal (Tor), Benyahia, Junttila-Nelhage, Sombath, Svava, Tarciane

Tore: 1:0 Beerensteyn (13.)

Gelbe Karten: Dijkstra, Johannes / Egurrola Wienke

Schiedsrichter: Emanuela Rusta (Albanien)

Zuschauende: 5.089 Zuschauende in der Volkswagen Arena

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