Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

30.09.2026, 18.30 Uhr
Stadion Graz-LiebenauMi., 30.09.2026 / 18.30
#STUWOB
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Nächste Runde perfekt

Die Wölfinnen gewinnen das Rückspiel beim SK Sturm Graz und ziehen ins Achtelfinale des UEFA Women’s Europa Cups ein.

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben den Einzug ins Achtelfinale des UEFA Women’s Europa Cups souverän perfekt gemacht. Im Rückspiel beim SK Sturm Graz setzten sich die Wölfinnen mit 2:0 (1:0) durch und ließen nach dem deutlichen 6:1-Erfolg im Hinspiel keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen. Die Grün-Weißen bestimmten über weite Strecken die Partie und gingen durch einen sehenswerten Freistoß von Lou Bogaert verdient in Führung (32.). Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der VfL das Geschehen weiterhin, ehe die eingewechselte Anny Kerim-Lindland kurz vor Schluss für den 2:0-Endstand sorgte (84.). Damit ziehen die Wölfinnen mit einem Gesamtergebnis von 8:1 aus Hin- und Rückspiel in die nächste Runde ein. Die Auslosung der Achtelfinalpartien findet am kommenden Freitag um 13 Uhr statt.

Personal

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch nahm im Vergleich zum 6:0-Erfolg beim SC Sand sieben Änderungen in seiner Startelf vor: Stina Johannes rückte für Martina Tufekovic zwischen die Pfosten, Thea Bjelde ersetzte Joelle Wedemeyer und Lou Bogaert begann anstelle von Sarai Linder. Zudem starteten Smilla Vallotto für Ella Peddemors, Janina Minge für Katharina Piljic, Mara Alber für Svenja Huth und Lara Prasnikar für Anny Kerim-Lindland.

Spielverlauf

Die Wölfinnen übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle und ließen den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen. Die Gastgeberinnen standen zunächst tief und versuchten, über schnelle Umschaltmomente für Gefahr zu sorgen. Der VfL hatte viel Ballbesitz und suchte früh den Weg nach vorne, ohne sich in der Anfangsphase jedoch zwingende Möglichkeiten zu erspielen. Graz kam nach 17 Minuten erstmals gefährlich in die Nähe des Wolfsburger Tores, eine Hereingabe von der linken Seite blieb allerdings zu ungenau und die Fahne ging aufgrund einer Abseitsstellung hoch. Auf der Gegenseite sorgte Minge wenig später für den ersten gefährlichen Abschluss der Wölfinnen, den die Grazer Torhüterin zur Seite abwehrte (22.). Die Grün-Weißen erhöhten anschließend weiter den Druck und belohnten sich nach etwas mehr als einer halben Stunde. Alber wurde an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Bogaert übernahm den fälligen Freistoß und schlenzte den Ball von der rechten Strafraumkante sehenswert ins rechte obere Eck zur verdienten Führung (32.). Vor allem Alber sorgte über die rechte Seite immer wieder für Betrieb. Aus dem laufenden Spiel heraus fehlte den Wölfinnen vor der Pause allerdings die letzte Konsequenz, sodass es mit einer 1:0-Führung in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Grün-Weißen zunächst an die erste Hälfte an und kamen erneut mit viel Ballbesitz aus der Kabine. Die Grazerinnen blieben allerdings über Konter gefährlich und brachten den Ball in der 53. Minute sogar im Wolfsburger Tor unter. Der Treffer zählte aufgrund einer Abseitsstellung jedoch nicht. In der Folge kontrollierten die Wölfinnen das Geschehen, ohne zunächst zu weiteren großen Möglichkeiten zu kommen. Prasnikar hatte nach gut einer Stunde das 2:0 auf dem Kopf, scheiterte aus kurzer Distanz aber an der stark reagierenden Grazer Torhüterin (61.). Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie ruhiger. Zehn Minuten vor dem Ende fehlten nur wenige Zentimeter zum zweiten Wolfsburger Treffer: Prasnikar setzte sich im Strafraum durch und legte auf Wedemeyer ab, deren Direktabnahme am rechten Pfosten landete (81.). Kurz darauf machte es die gerade eingewechselte Kerim-Lindland besser. Bussy spielte einen präzisen flachen Ball in die Schnittstelle, Kerim-Lindland umkurvte die Torhüterin und schob zum 2:0 ins leere Tor ein (84.). In den verbleibenden Minuten ließen die Wölfinnen nichts mehr anbrennen und machten damit den Einzug ins Achtelfinale perfekt.

Tore

  • 0:1 Bogaert (32.): Alber wird an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Bogaert übernimmt den Freistoß und schlenzt den Ball von der rechten Strafraumkante sehenswert ins rechte obere Eck.
     
  • 0:2 Kerim-Lindland (84.): Bussy spielt einen flachen Ball perfekt in die Schnittstelle. Kerim-Lindland kommt im Strafraum an die Kugel, umkurvt die Grazer Torhüterin und schiebt anschließend ins leere Tor ein.

Trainerstimme

„Wir sind sehr glücklich, dass wir die erste Hürde genommen und uns souverän für die nächste Runde qualifiziert haben. Graz hat es uns in der ersten Halbzeit schwer gemacht und wenig Räume gegeben. Nach der Pause haben wir es besser geschafft, in die Box zu kommen und uns einige gute Chancen zu erspielen. Mit dem 2:0 konnten wir einen sehr schönen Angriff abschließen. Defensiv haben wir sehr solide gearbeitet und wenig zugelassen. Insgesamt hat die Mannschaft bis zum Schluss viel investiert und die Herausforderung sehr gut angenommen. K.-o.-Spiele sind immer auch Mentalitätsspiele, und das hat die Mannschaft heute gezeigt. Deshalb sind wir sehr zufrieden mit dem Einzug in die nächste Runde.“

Aufstellungen und Statistiken

SK Sturm Graz: Gritzner – Spiess, Großgasteiger, Wattilete (65. Riedler), Bormans – Maierhofer, Breznik (89. Wippel), Pavlovic – Krumböck (65. Tragel), Keutz (76. Krejcova), Sipos (89. Weber)

Ersatz: Kaiser

VfL Wolfsburg: Johannes – Bjelde (72. Wedemeyer), Küver, Kleinherne (62. Carleer), Bogaert – Vallotto, Minge, Lattwein (62. Piljic) – Alber, Prasnikar (82. Kerim-Lindland), Zicai (46. Bussy)

Ersatz: Schönwetter (Tor), Tufekovic (Tor), Huth, Landenberger, Linder, Peddemors

Tore: 0:1 Bogaert (32.), 0:2 Kerim-Lindland (84.)

Gelbe Karten: – / Minge

Schiedsrichterin: Emily Heaslip (England)

Zuschauende: 1.649 in der Arena in Graz-Liebenau

Videos

  • Behind the scenes

    BTS Sturm Graz

    Wölfe TV hat für euch die Reise der Wölfinnen hautnah begleitet. Viel Spaß!

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  • Frauen

    Bogaert mit Traumfreistoß

    Die Highlights aus der Partie zwischen dem SK Sturm Graz und dem VfL Wolfsburg.

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    „Wir freuen uns auf die nächste Runde“

    Nach dem UWEC-Spiel bei Sturm Graz sprach Wölfe TV mit Lou Bogaert, Anny Kerim-Lindland, Janina Minge und Stephan Lerch.

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