Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

23.09.2026, 19.00 Uhr
AOK StadionMi., 23.09.2026 / 19.00
#STUWOB
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Wölfinnen feiern 6:1-Kantersieg gegen Graz

VfL-Frauen überrollen Österreicherinnen und schaffen sich eine starke Ausgangslage.

Die VfL-Frauen haben im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde des UEFA Women’s Europa Cup einen überzeugenden Sieg gefeiert. Gegen den SK Sturm Graz gewannen die Wölfinnen im AOK Stadion mit 6:1 (4:0). Vor allem im ersten Durchgang dominierten die Grün-Weißen die Partie und erspielten sich bereits zur Pause einen komfortablen Vorsprung. Nach einer zwischenzeitlich ruhigeren zweiten Hälfte legte der VfL in der Schlussphase noch einmal nach und schuf sich damit eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel.
Spielverlauf

Personal


VfL-Cheftrainer Stephan Lerch veränderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf zwei Positionen: Lieske Carleer begann anstelle von Sophia Kleinherne, Kessya Bussy ersetzte Cora Zicai. Verletzungsbedingt fehlten Weronika Arasniewicz, Cecilie Floe und Giovanna Hoffmann.
 

Spielverlauf

Die Wölfinnen übernahmen von Beginn an die Kontrolle und setzten Sturm früh in der eigenen Hälfte fest. Nach einem ersten gefährlichen Freistoß (7.) sorgte Ella Peddemors per direktem Freistoß für die Führung (10.), ehe Lara Prasnikar schnell erhöhte (13.). Thea Bjelde verfehlte anschließend knapp das Tor (15.), Svenja Huth traf den Pfosten (17.). Auch danach spielte sich das Geschehen nahezu ausschließlich in der Grazer Hälfte ab. Prasnikar setzte einen Freistoß von Peddemors über die Latte (25.), Peddemors prüfte Sarah-Lisa Dübel direkt (29.). Smilla Vallotto erhöhte schließlich nach einer halben Stunde auf 3:0 (30.), Huth legte wenig später nach (37.). Die Bilanz einer dominanten ersten Hälfte: vier VfL-Tore und keine echte Grazer Torgefahr.

Zur zweiten Hälfte wechselte der VfL dreifach: Julia Landenberger, Lou Bogaert und Katharina Piljic kamen für Camilla Küver, Sarai Linder und Peddemors (46.). Graz wurde nun offensiv aktiver und verkürzte durch Brigitta Pulins (53.). Anschließend übernahm der VfL wieder mehr Kontrolle. VfL-Stürmerin Prasnikar kam zweimal zum Abschluss (61.), Lena Lattwein ersetzte Vallotto (63.) und köpfte später zweimal gefährlich aufs Tor (70., 74.). Nach einer ruhigeren Phase zogen die Wölfinnen zum Ende noch einmal an: Piljic erzielte mit einem beherzten Distanzschuss ihr erstes VfL-Tor (83.), Lattwein erhöhte nach einem Doppelpass mit Huth (86.) und verpasste per Kopf sogar noch das 7:1 (90.+3). Aber auch mit dem 6:1-Endstand haben die Wölfinnen eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Mittwoch, 30. September, in Graz.

Tore

  • 1:0 Peddemors (10.): Nach einem Foul an Thea Bjelde erhält der VfL einen Freistoß aus 25 Metern. Peddemors übernimmt und verwandelt direkt zur Führung.
     
  • 2:0 Prasnikar (13.): Peddemors flankt in den Strafraum, wo Prasnikar den Ball aus kurzer Distanz zum zweiten Wolfsburger Treffer verlängert.
     
  • 3:0 Vallotto (30.): Bussy setzt sich mit Tempo auf der linken Seite durch und spielt den Ball ins Zentrum. Dort vollendet Vallotto zum 3:0.
     
  • 4:0 Huth (37.): Sipos und Dübel verteidigen einen Wolfsburger Angriff nicht konsequent. Huth erobert den Ball und schiebt aus kürzester Distanz ins leere Tor ein.
     
  • 4:1 Pulins (53.): Nach einer Grazer Ecke bleibt der Ball bei den Gästen. Breznik verlängert für Pulins, die zum Anschlusstreffer trifft.
     
  • 5:1 Piljic (83.): Piljic zieht aus der Distanz ab und erzielt damit ihren ersten Treffer für den VfL.
     
  • 6:1 Lattwein (86.): Nach einem Doppelpass mit Huth bekommt Lattwein den Ball von rechts zurück ins Zentrum und versenkt ihn aus zentraler Position.

Trainerstimme

„Ich denke, wir haben von Anfang an das Heft in die Hand genommen. Wir hatten viel Kontrolle und Ballbesitz und konnten die Umschaltmomente in der ersten Halbzeit gut verteidigen. Unser Ziel war es, bis zum Schluss die Intensität in der Offensive hochzuhalten. Ich denke, das ist uns über weite Strecken gut gelungen. In der zweiten Halbzeit gab es eine Phase, in der wir uns ein bisschen schwergetan und nicht mehr so richtig in unseren Rhythmus gefunden haben. Das Gegentor ärgert uns deshalb. Nichtsdestotrotz sind wir bis zum Ende auf dem Gaspedal geblieben und haben noch zwei weitere Tore erzielt. Von daher war das heute ein guter erster Schritt.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Johannes – Bjelde, Carleer, Küver (46. Landenberger), Linder (46. Bogaert) – Vallotto (63. Lattwein), Minge, Peddemors (46. Piljic) – Huth, Prasnikar, Bussy (85. Alber)

Ersatz: Tufekovic (Tor), Schönwetter (Tor), Wedemeyer, Zicai, Kleinherne, Kerim-Lindland

SK Sturm Graz: Dübel – Spiess, Großgasteiger, Wattilete (69. Riedler), Bormans – Maierhofer, Pavlovic, Breznik (78. Weber) – Krumböck (84. Kaiser), Pulins (69. Keutz), Sipos (69. Tragl)

Ersatz: Gritzner (Tor), Krejcova, Wippel

Tore: 1:0 Peddemors (10.), 2:0 Prasnikar (13.), 3:0 Vallotto (30.), 4:0 Huth (37.), 4:1 Pulins (53.), 5:1 Piljic (83.), 6:1 Lattwein (86.)

Gelbe Karten: /

Schiedsrichter: Frederikke Lydia Sokjær (DEN)

Zuschauende: 1.307 Zuschauende im AOK Stadion

Videos

  • Frauen

    Kantersieg bei der UWEC-Premiere

    Mit 6:1-Toren besiegen die Wölfinnen Sturm Graz.

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  • Frauen

    „Eine sehr gute Ausgangslage“

    Nach dem UWEC-Spiel gegen Sturm Graz sprach Wölfe TV mit Svenja Huth, Katharina Piljić, Lena Lattwein und Stephan Lerch.

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