Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

05.04.2026, 16.15 Uhr
Ernst-Abbe-SportfeldSo., 05.04.2026 / 16.15
#FCCWOB
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

VfL-Frauen stehen im Finale des DFB-Pokals

Die Wölfinnen setzen sich mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen den FC Carl Zeiss Jena durch.

Die Frauen des VfL Wolfsburg stehen im Finale des DFB-Pokals. In einem intensiven Halbfinale beim FC Carl Zeiss Jena blieb es nach 120 Minuten torlos (0:0), ehe sich die Wölfinnen im Elfmeterschießen mit 5:4 durchsetzten. Über weite Strecken war der VfL spielbestimmend, ließ jedoch die nötige Durchschlagskraft im Abschluss vermissen. Jena verteidigte leidenschaftlich und zwang die Niedersächsinnen in die Verlängerung.

PERSONAL

Stephan Lerch nahm im Vergleich zum vorherigen Spiel eine Veränderung in der Startelf vor: Janou Levels begann für Thea Bjelde. Zudem ersetzte Joelle Wedemeyer kurzfristig Justine Kielland, die aufgrund von Knieproblemen ausfiel.

SPIELVERLAUF

Die Partie begann mit einer vorsichtigen Anfangsphase, in der sich beide Teams zunächst abtasteten. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die VfL-Frauen mehr Kontrolle und erspielten sich erste Möglichkeiten, etwa durch Lineth Beerensteyn (29.) oder Vivien Endemann (32.), ohne jedoch zwingend zu werden. Auch Jena setzte offensive Nadelstiche, blieb aber ebenfalls ohne Torerfolg. Insgesamt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Abschlüssen auf beiden Seiten, jedoch fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. So ging es nach intensiven 45 Minuten folgerichtig torlos in die Pause. 

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft, geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Die Wölfinnen erhöhten zunehmend den Druck und kamen zu weiteren Chancen, etwa durch Beerensteyn (51.) oder Sarai Linder (90.+3), während Jena vereinzelt gefährlich blieb (67.). In der Schlussphase drängten die Grün-Weißen auf die Entscheidung, doch Jannings Paraden verhinderten den Treffer (90.+6). In der Verlängerung bot sich ein ähnliches Bild: Wolfsburg dominierte, fand jedoch keine Lösungen gegen die kompakte Defensive der Gastgeberinnen (102., 108.). Die beste Chance vergab Ella Peddemors (110.), während Jena bei Standards gefährlich blieb (115.). Somit fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen, wo sich die Wölfinnen letztlich mit 5:4 durchsetzen konnten und im DFB-Pokalfinale am 14. Mai in Köln stehen. 

TORE

  • 0:1 Bonsu (i.E.): Jena eröffnet das Elfmeterschießen und verwandelt sicher zur Führung.
     
  • 1:1 Minge (i.E.): Janina Minge gleicht für die Wölfinnen souverän aus.
     
  • 1:2 Ihlenburg (i.E.): Jena bleibt vom Punkt erneut eiskalt.
     
  • 1:2 Beerensteyn (i.E.): Lineth Beerensteyn scheitert, ihr Versuch wird nicht verwandelt.
     
  • 1:3 Reuter (i.E.): Auch der dritte Versuch der Gastgeberinnen sitzt.
     
  • 2:3 Peddemors (i.E.): Ella Peddemors verkürzt sicher.
     
  • 2:4 Mühlemann (i.E.): Jena stellt den alten Abstand wieder her.
     
  • 3:4 Linder (i.E.): Sarai Linder behält die Nerven und trifft.
     
  • 3:4 Sträßer (i.E.): Stina Johannes pariert stark und hält die Wölfinnen im Spiel.
     
  • 4:4 Huth (i.E.): Svenja Huth gleicht aus.
     
  • 4:4 Gaißer (i.E.): Erneut ist Johannes zur Stelle und hält.
     
  • 5:4 Vallotto (i.E.): Smilla Vallotto verwandelt den entscheidenden Elfmeter und schießt Wolfsburg ins Finale.

Trainerstimmen

“So viele Elfmeterschießen habe ich auf dem Weg ins Finale tatsächlich noch nicht erlebt – das waren alles besondere, intensive Spiele, die uns extrem gefordert haben. Umso wichtiger ist es, dass wir uns am Ende durchgesetzt haben, denn genau das zählt. Da fällt natürlich eine große Last von uns ab. Wir sind sehr stolz darauf, wieder Teil des Finals zu sein. Heute war es eine echte Achterbahn der Gefühle, das müssen wir jetzt erst einmal verarbeiten. Man hat gemerkt, dass das Spiel in Lyon noch nachgewirkt hat – sowohl körperlich als auch mental. Trotzdem hat die Mannschaft alles investiert. Wir haben es leider nicht geschafft, den Ball über die Linie zu drücken, aber was man der Mannschaft hoch anrechnen muss, ist ihre Mentalität und Widerstandsfähigkeit. Sie hat nie aufgegeben, immer daran geglaubt und bis zum Schluss alles reingeworfen.”

AUFSTELLUNGEN UND STATISTIKEN

VfL Wolfsburg: Johannes – Linder, Dijkstra, Küver (73. Bergsvand), Levels (89. Kleinherne) – Peddemors, Minge, Kielland (0. Wedemeyer) – Huth, Beerensteyn, Endemann (106. Vallotto)

Ersatz: Tufekovic (Tor), Bjelde, Kerim-Lindland, Zicai

FC Carl Zeiss Jena: Janning – Juckel (106. Schenk), Sträßer, Ihlenburg, Mummert (68. Schmid) – Bonsu, Reske (82. Gaißer), Mühlemann, Reuter – Tietz (98. Haering), Alcaide (118. Julevic)

Ersatz: Etzold (Tor), Fischer, Heuschkel, Lehmann

Tore: 0:0 n.V., 5:4 i.E.

Gelbe Karten: Bonsu

Schiedsrichter: Angelika Söder (Schwarzenbruck)

Zuschauende: 2.114 Zuschauende in der ad hoc Arena im Ernst-Abbe-Sportfeld.

Videos

  • Interviews

    „Extreme Freude“

    Nach dem Finaleinzug sprach Wölfe TV mit Svenja Huth, Janina Minge, Stina Johannes und Stephan Lerch.

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  • Highlights

    Johannes mit Nerven aus Stahl

    Die Highlights vom Spiel unserer Wölfinnen gegen den FC Carl Zeiss Jena.

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