Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

11.03.2026, 18.30 Uhr
AOK StadionMi., 11.03.2026 / 18.30
#WOBSGE
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Wölfinnen ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

Die VfL-Frauen gewinnen das DFB-Pokal-Viertelfinale mit 1:0 gegen Eintracht Frankfurt.

Mit einer konzentrierten und seriösen Leistung haben sich die Frauen des VfL Wolfsburg im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 (1:0) durchgesetzt. Nach einem zunächst offenen Beginn übernahmen die Grün-Weißen zunehmend die Kontrolle über die Partie und gingen Mitte der ersten Halbzeit durch Svenja Huth in Führung (35.). Nach der Pause verteidigten die Wölfinnen die knappe Führung mit viel Einsatz und brachten den Vorsprung schließlich über die Zeit.

Personal

Cheftrainer Stephan Lerch nahm im Vergleich zur Niederlage vor der Länderspielpause beim FC Bayern München zwei Veränderungen in der Startelf vor: Ella Peddemors begann für Justine Kielland, und Alexandra Popp startete anstelle von Kessya Bussy.

Spielverlauf

Die Partie begann mit viel Tempo auf beiden Seiten. Frankfurt setzte in den ersten Minuten die ersten offensiven Akzente, doch Stina Johannes war bei einem Abschluss von Laura Freigang früh zur Stelle (4.). In der Folge kamen die Wölfinnen besser ins Spiel und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Geschehen. Nach einer Ecke musste Geraldine Reuteler einen Kopfball kurz vor der Linie klären (7.). Auch Lineth Beerensteyn kam zu einer guten Möglichkeit, scheiterte jedoch an Torhüterin Lina Altenburg (27.). Schließlich belohnten sich die Grün-Weißen für ihre stärkere Phase: Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum zog Huth ab und traf zur Führung (34.).

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft. Die erste gefährliche Aktion gehörte erneut dem VfL, als Peddemors nach einem Zuspiel von Vivien Endemann zum Abschluss kam, jedoch geblockt wurde (50.). In der Folge erhöhten die Frankfurterinnen den Druck und kamen zu mehreren Annäherungen. Nach einer Ecke musste Popp kurz vor der Linie klären (61.), wenig später parierte Johannes einen Kopfball von Rebecka Blomqvist stark (71.). Die Wölfinnen setzten in der Schlussphase vereinzelt offensive Nadelstiche – etwa durch Huth, deren Hereingabe knapp verpasst wurde (82.). Am Ende verteidigten die Grün-Weißen die knappe Führung konzentriert und brachten sie über die Zeit.

TOR

  • 1:0 Huth (35.): Nach einer Flanke der Wölfinnen können die Frankfurterinnen den Ball zunächst nicht klären. Bei einem Klärungsversuch schießt Elisa Senß Beerensteyn an, von der die Kugel direkt zu Huth springt. Die Wolfsburgerin zieht ab, der Ball wird noch von Nina Lührßen abgefälscht und ist für Torhüterin Altenburg nicht mehr zu halten.

Trainerstimmen

“Wir sind überglücklich, dass wir dieses Alles-oder-Nichts-Spiel am Ende mit einem 1:0 über die Linie gebracht haben. Es war ein sehr intensives Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Möglichkeiten hatten. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Ruhe und Klarheit in unserem Spiel gewünscht. Wir sind dann vielleicht etwas glücklich in Führung gegangen und wollten danach eigentlich bessere und längere Ballbesitzphasen haben – das hat nicht immer so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Trotzdem muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Die Spielerinnen haben alles reingeworfen, bis zum Ende gekämpft und mit großer Leidenschaft verteidigt, sodass wir das Spiel am Ende auch zu null beenden konnten. Deshalb sind wir natürlich sehr glücklich über den Sieg und freuen uns riesig, dass wir jetzt im Halbfinale stehen. Die nun ausgeloste Partie in Jena nehmen wir natürlich gerne an und wollen dort den nächsten Schritt gehen, um unser großes Ziel zu erreichen, den Einzug ins Finale nach Köln.”

AUFSTELLUNGEN UND STATISTIKEN

VfL Wolfsburg: Johannes – Linder, Dijkstra, Küver, Bjelde (75. Levels) – Minge, Popp, Peddemors – Huth (90. Zicai), Beerensteyn (75. Kielland), Endemann (58. Bussy)

Ersatz: Tufekovic (Tor), Bergsvand, Kerim-Lindland, Pujols, Wedemeyer

Eintracht Frankfurt: Altenburg – Riesen, Doorsoun, Östenstad, Lührßen – Memeti, Gräwe (90. Veit), Senß (62. Blomqvist) – Reuteler (90. Markou), Freigang, Anyomi

Ersatz: Krumme (Tor), Dilara Acikgöz, Iilayda Acikgöz, Ivelj, Teulings, Wolter

Tor: 1:0 Huth (35.)

Gelbe Karten: Minge / Reuteler

Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Viechtach)

Zuschauende: 2.183 am Mittwochabend im AOK Stadion

Videos

  • Frauen

    „Mit sehr viel Kampfgeist gewonnen!"

    Nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt sprach Wölfe TV mit Svenja Huth, Camilla Küver, Alexandra Popp und Stephan Lerch.

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