Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

15.11.2025, 16.30 Uhr
AOK StadionSa., 15.11.2025 / 16.30
#WOBSCF
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Souverän in die nächste Runde

Wölfinnen gewinnen mit 3:1 gegen den SC Freiburg.

Im Achtelfinale des DFB-Pokals setzten sich die Frauen des VfL Wolfsburg mit 3:1 (1:0) gegen den SC Freiburg durch und stehen damit im Viertelfinale. Stürmerin Lineth Beerensteyn eröffnete in der 23. Spielminute den Nachmittag für die Wölfinnen. Ein unglückliches Eigentor von Nia Szenk zum 2:0 (49.) und ein Treffer von der ehemaligen Freiburgerin Cora Zicai (64.) bauten die Führung weiter aus. Kurz vor dem Ende der Partie gelang Sophie Nachtigall noch der 1:3-Anschlusstreffer (86.). Bereits am Mittwoch, 19. November, treffen die Wölfinnen am 4. Spieltag der UEFA Women’s Champions League auf Manchester United WFC. Anstoß in der Volkswagen Arena ist um 18.45 Uhr (live auf Disney+). 

Personal

Im Vergleich zum UWCL-Spiel bei OL Lyonnes nahm Wölfinnen-Cheftrainer Stephan Lerch fünf Änderungen in seiner Startelf vor: Joelle Wedemeyer rückte für Sarai Linder in die Mannschaft, Judit Pujols ersetzte Janou Levels, Lena Lattwein begann für Janina Minge, Svenja Huth erhielt diesmal die Kapitänsbinde und rückte für Ella Peddemors in die Anfangsformation, und Kessya Bussy komplettierte die Startelf anstelle von Zicai. Freiburgs Trainer Edmond Kapllani nahm im Vergleich zum vergangenen Ligasieg gegen Bayer 04 Leverkusen keine Veränderungen in seiner Startelf vor. 

Spielverlauf

Die Anfangsminuten waren von vorsichtigem Abtasten geprägt, doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Wölfinnen immer klarer die Kontrolle – einzig die Präzision im letzten Drittel fehlte zunächst. Über die rechte Seite setzte Huth das erste Ausrufezeichen, ihre Hereingabe erreichte jedoch die am Fünfmeterraum lauernde Bussy nicht (11. Minute). Nur drei Minuten später flog eine weitere Flanke von Huth in den Strafraum, diesmal über Alexandra Popp, doch der Ball geriet einen Tick zu lang – erneut wäre Bussy in aussichtsreicher Position gewesen (14.). Der Druck auf das Freiburger Tor nahm nun deutlich zu, und in der 23. Minute zahlte sich diese Dominanz durch den Führungstreffer von Beerensteyn zum 1:0 für die Wölfinnen aus. In der 33. Minute tauchte erneut die Niederländerin vor der SC-Torhüterin Laura Benkarth auf, konnte diese jedoch nicht überwinden. Erst kurz vor der Pause meldeten sich die Gästinnen zum ersten Mal ernsthaft zu Wort: Nach einer Ecke befördert Greta Stegemann den Ball in Richtung VfL-Tor, doch Stina Johannes rettete mit einem herausragenden Reflex und lenkte den Ball an die Querlatte. Mit einer 1:0-Führung für die Grün-Weißen ging es in die Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Hälfte machten die Wölfinnen da weiter, wo sie aufgehört hatten, und erhöhten früh den Druck auf das Freiburger Tor. In der 49. Minute brachte ein unglückliches Eigentor von Szenk die Gastgeberinnen mit 2:0 in Führung. In der 61. Minute kombinierte sich Lattwein über die linke Seite stark durch, scheiterte mit ihrem Abschluss jedoch knapp am linken Pfosten. Wenige Minuten später sorgte die eingewechselte Zicai mit einem Traumtor für das 3:0 (64.). Danach kontrollierten die Wölfinnen das Spiel, ohne dass es zwingend hochkarätige Chancen für Freiburg gab. Die Breisgauerinnen versuchten, sich zu befreien, konnten die kompakte VfL-Defensive aber nur einmal ernsthaft in Gefahr bringen. In der 86. Minute gelang Nachtigall der Anschlusstreffer zum 1:3, nachdem sie sich zu frei im Strafraum positionieren konnte. Das änderte allerdings nichts mehr am souveränen Weiterkommen der VfL-Frauen.

Tore

  • 1:0 Beerensteyn (23.): Wichtig! Huth setzt sich auf der rechten Seite durch, spielt einen präzisen Pass zu Bussy, die den Ball in den Lauf von Beerensteyn weiterleitet. Die Angreiferin bleibt eiskalt und verwandelt den Ball mit einem Flachschuss ins linke Eck. 
     
  • 2:0 Szenk (ET, 49.): Die Freiburgerin will eine Flanke von Huth in der eigenen Box klären, trifft den Ball dabei unglücklich und befördert diesen aus kurzer Distanz ins eigene Netz. 
     
  • 3:0 Zicai (64.): Popp spielt einen präzisen Diagonalball nach links. Die gerade eingewechselte Zicai zieht in den Strafraum, setzt sich mit einer Körpertäuschung gegen die SC-Verteidigerin durch und verwandelt aus gut sieben Metern mit einem Schuss ins rechte Eck ein Traumtor. 
     
  • 3:1 Nachtigall (86.): Szenk bringt einen präzisen Ball in den Strafraum auf die eingewechselte Nachtigall. Diese nimmt den Ball souverän mit, kontrolliert ihn im Strafraum und schließt gezielt ins rechte Eck ab.

Trainerstimmen

„Ich bin sehr zufrieden, wie wir heute ins Spiel gekommen sind. Wir waren von Beginn an sehr dominant und hätten das Ergebnis in der ersten Halbzeit gerne noch klarer gestalten wollen. Das 2:0 in der zweiten Halbzeit hat uns geholfen, das Spiel souverän zu kontrollieren – abgesehen von den letzten zehn Minuten. Nach der intensiven Belastung durch die vielen Spiele in letzter Zeit bin ich insgesamt sehr zufrieden. Dank unseres breiten Kaders haben wir viele Spielerinnen zur Auswahl und können die Belastung gezielt steuern, alle auf einem hohen Niveau. Das gibt ein gutes Gefühl für die bevorstehende englische Woche, und dieses Selbstvertrauen nehmen wir mit ins UEFA-Women’s-Champions-League-Spiel gegen Manchester United WFC.“

„Glückwunsch an das Team des VfL Wolfsburg. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird – Wolfsburg hatte viele englische Wochen, aber auch einen breiten Kader mit viel Qualität. Gegen die Topteams zeigen wir noch zu viel Respekt und haben heute zu schnell die Bälle hergegeben. In der zweiten Halbzeit wollten wir einen besseren Zugriff erreichen, das ist uns leider nicht gelungen. Es war eine tolle Atmosphäre hier in Wolfsburg, und wir sehen uns ja schon bald wieder.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Johannes – Wedemeyer, Dijkstra (46. Bergsvand), Küver (63. Linder), Pujols – Kielland (80. Papp), Lattwein – Huth, Popp (69. Bjelde), Bussy – Beerensteyn (63. Zicai)

Ersatz: Schönwetter (Tor), Levels, Minge, Peddemors

SC Freiburg: Benkarth – Karl, Stegemann, Maas, Szenk – Felde (77. Nachtigall), Ojukwu (68. Schneider) – Csillag (56. Blumenberg), Vobian, Kolb (56. Egli) – Birkholz (68. Fölmli)

Ersatz: Adamczyk (Tor), Sigurdardottir, Bienz, Scherer

Tore: 1:0 Beerensteyn (23.), 2:0 Szenk (ET, 49.), 3:0 Zicai (64.), 3:1 Nachtigall (86.)

Gelbe Karten: -/ Csillag

Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Viechtach)

Zuschauende: 1.745 Zuschauende im AOK Stadion

Videos

  • Frauen

    „Souveräner Sieg“

    Cora Zicai, Svenja Huth und Stephan Lerch im Interview.

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