Souverän in die nächste Runde
Wölfinnen gewinnen mit 3:1 gegen den SC Freiburg.
Im Achtelfinale des DFB-Pokals setzten sich die Frauen des VfL Wolfsburg mit 3:1 (1:0) gegen den SC Freiburg durch und stehen damit im Viertelfinale. Stürmerin Lineth Beerensteyn eröffnete in der 23. Spielminute den Nachmittag für die Wölfinnen. Ein unglückliches Eigentor von Nia Szenk zum 2:0 (49.) und ein Treffer von der ehemaligen Freiburgerin Cora Zicai (64.) bauten die Führung weiter aus. Kurz vor dem Ende der Partie gelang Sophie Nachtigall noch der 1:3-Anschlusstreffer (86.). Bereits am Mittwoch, 19. November, treffen die Wölfinnen am 4. Spieltag der UEFA Women’s Champions League auf Manchester United WFC. Anstoß in der Volkswagen Arena ist um 18.45 Uhr (live auf Disney+).
Zu Beginn der zweiten Hälfte machten die Wölfinnen da weiter, wo sie aufgehört hatten, und erhöhten früh den Druck auf das Freiburger Tor. In der 49. Minute brachte ein unglückliches Eigentor von Szenk die Gastgeberinnen mit 2:0 in Führung. In der 61. Minute kombinierte sich Lattwein über die linke Seite stark durch, scheiterte mit ihrem Abschluss jedoch knapp am linken Pfosten. Wenige Minuten später sorgte die eingewechselte Zicai mit einem Traumtor für das 3:0 (64.). Danach kontrollierten die Wölfinnen das Spiel, ohne dass es zwingend hochkarätige Chancen für Freiburg gab. Die Breisgauerinnen versuchten, sich zu befreien, konnten die kompakte VfL-Defensive aber nur einmal ernsthaft in Gefahr bringen. In der 86. Minute gelang Nachtigall der Anschlusstreffer zum 1:3, nachdem sie sich zu frei im Strafraum positionieren konnte. Das änderte allerdings nichts mehr am souveränen Weiterkommen der VfL-Frauen.
Tore
- 1:0 Beerensteyn (23.): Wichtig! Huth setzt sich auf der rechten Seite durch, spielt einen präzisen Pass zu Bussy, die den Ball in den Lauf von Beerensteyn weiterleitet. Die Angreiferin bleibt eiskalt und verwandelt den Ball mit einem Flachschuss ins linke Eck.
- 2:0 Szenk (ET, 49.): Die Freiburgerin will eine Flanke von Huth in der eigenen Box klären, trifft den Ball dabei unglücklich und befördert diesen aus kurzer Distanz ins eigene Netz.
- 3:0 Zicai (64.): Popp spielt einen präzisen Diagonalball nach links. Die gerade eingewechselte Zicai zieht in den Strafraum, setzt sich mit einer Körpertäuschung gegen die SC-Verteidigerin durch und verwandelt aus gut sieben Metern mit einem Schuss ins rechte Eck ein Traumtor.
- 3:1 Nachtigall (86.): Szenk bringt einen präzisen Ball in den Strafraum auf die eingewechselte Nachtigall. Diese nimmt den Ball souverän mit, kontrolliert ihn im Strafraum und schließt gezielt ins rechte Eck ab.
Aufstellungen und Statistiken
VfL Wolfsburg: Johannes – Wedemeyer, Dijkstra (46. Bergsvand), Küver (63. Linder), Pujols – Kielland (80. Papp), Lattwein – Huth, Popp (69. Bjelde), Bussy – Beerensteyn (63. Zicai)
Ersatz: Schönwetter (Tor), Levels, Minge, Peddemors
SC Freiburg: Benkarth – Karl, Stegemann, Maas, Szenk – Felde (77. Nachtigall), Ojukwu (68. Schneider) – Csillag (56. Blumenberg), Vobian, Kolb (56. Egli) – Birkholz (68. Fölmli)
Ersatz: Adamczyk (Tor), Sigurdardottir, Bienz, Scherer
Tore: 1:0 Beerensteyn (23.), 2:0 Szenk (ET, 49.), 3:0 Zicai (64.), 3:1 Nachtigall (86.)
Gelbe Karten: -/ Csillag
Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Viechtach)
Zuschauende: 1.745 Zuschauende im AOK Stadion