Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

06.09.2026, 14.00 Uhr
AOK StadionSo., 06.09.2026 / 14.00
#WOBSVW
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Last-Minute-Wahnsinn im AOK Stadion

Die Wölfinnen drehen das Spiel gegen Bremen spät und feiern einen dramatischen 3:2-Sieg.


Die Wölfinnen haben ihr erstes Liga-Heimspiel der Saison auf spektakuläre Weise gewonnen. Gegen den SV Werder Bremen setzte sich der VfL Wolfsburg mit 3:2 (0:1) durch. Nach einem Rückstand zur Pause glich der VfL zunächst aus, geriet erneut ins Hintertreffen und schlug in der Schlussphase doppelt zurück. Camilla Küver sorgte mit zwei späten Treffern für die Wende.

Personal

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch veränderte seine Startelf im Vergleich zur Partie gegen Inter Mailand auf zwei Positionen: Joelle Wedemeyer begann anstelle von Thea Bjelde, Sophia Kleinherne rückte für Camilla Küver in die Anfangsformation. Verletzungsbedingt fehlten Giovanna Hoffmann und Cecilie Floe aufgrund ihrer Knieverletzungen sowie die nach dem Abschlusstraining angeschlagene Martina Tufekovic. Kessya Bussy befindet sich aufgrund ihrer Knieproblematik weiterhin in einem Therapieprozess, Lena Lattwein ist noch im Aufbautraining. Weronika Arasniewicz weilt bei der polnischen U20-Nationalmannschaft und stand ebenfalls nicht zur Verfügung.

Spielverlauf

Die Gäste erwischten den besseren Start und sorgten bereits in der 4. Minute nach einer Ecke und einem langen Abschlag für Gefahr. Die Wölfinnen fanden zunächst nur schwer in die Partie und gerieten nach einem eigenen Fehler durch Luna Vanzeir in Rückstand (14.). Nach rund 20 Minuten wurden die Wölfinnen schließlich stärker. Lara Prasnikar traf nach Zuspiel von Svenja Huth aber nur das Außennetz (18.). Cora Zicai scheiterte mit einem flachen Abschluss an Mariella El Sherif (31.). Huth setzte einen Distanzschuss über das Tor (40.), auf der Gegenseite parierte Stina Johannes gegen Lilli Purtscheller (41.). Kurz vor der Pause verpasste Prasnikar nach Vorarbeit von Zicai und Lou Bogaert den möglichen Ausgleich (45.).

Nach der Pause erhöhte der VfL den Druck. Huth bediente Prasnikar, die knapp verpasste (50.), Ella Peddemors schoss wenig später knapp am Bremer Kasten vorbei (56.). Direkt nach der Einwechslung von Mara Alber und Sarai Linder (56.) gelang Alber an ihrem 21. Geburtstag der Ausgleich (57.). Bremen antwortete jedoch durch Elena Dhont und ging erneut in Führung (64.). Stephan Lerch brachte daraufhin Camilla Küver und Smilla Vallotto (66.) sowie Thea Bjelde (78.). Peddemors scheiterte an der Unterkante der Latte (78.), ehe Küver nach Vorarbeit von Linder und Huth spät zum 2:2 traf (88.). Alber verfehlte aus der Distanz knapp (90.), bevor Küver nach einer Huth-Flanke in der Nachspielzeit den dramatischen Sieg perfekt machte (94.).

Tore

  • 0:1 Vanzeir (14.): Einen Fehler der Wölfinnen nutzt Vanzeir, schnappt sich den Ball und läuft völlig frei auf das Wolfsburger Tor zu. Ihr Abschluss schlägt im linken oberen Eck ein.
     
  • 1:1 Alber (57.): Ein Standard bring den Durchbruch: Nur Sekunden nach ihrer Einwechslung verwertet Alber einen Freistoß von Minge per Kopf zum Ausgleich.
     
  • 1:2 Dhont (64.): Nach längerer Zeit hat Bremen mal wieder eine Ecke. Dhont steigt zum Kopfball hoch und bringt die Gäste erneut in Führung.
     
  • 2:2 Küver (88.): Linder spielt einen langen Ball auf die rechte Seite zu Huth. Die legt flach in die Mitte, wo Küver das Leder aus kurzer Distanz über die Linie hebt.
     
  • 3:2 Küver (94.): Huth bringt den Ball per Flanke in den Strafraum. Küvers Abschluss springt von der Latte ins Tor und beschert den Wölfinnen in letzter Sekunde den Sieg.

Trainerstimme

“So ein Spiel wie das heute habe ich auch noch nicht erlebt, glaube ich. Das Ausscheiden am Mittwoch mit dem Gegentreffer in der Nachspielzeit war sehr heftig, heute ist es andersherum. Aber so ist Fußball. Bremen hat das heute mit dem Pressing wirklich gut gemacht. Auffällig war außerdem, dass wir es dem Gegner bei den Gegentoren zu leicht gemacht haben. Dadurch haben wir uns heute das Leben sehr schwer gemacht. Gleichzeitig muss man auch sagen, dass wir in den vergangenen Tagen eine mental und körperlich extrem herausfordernde Situation hatten. Deshalb einen großen Respekt an die Mannschaft, wie sie das dann heute noch gedreht hat. Ich bin sehr glücklich und sehr erleichtert.”

„Für uns ist es eine denkbar bittere Niederlage. Ich glaube, mit ein bisschen Abstand gilt es, der Mannschaft einen großen Respekt auszusprechen. Wir wollten heute hoch und intensiv pressen und das ist uns über lange Phasen gelungen. In der zweiten Halbzeit hätten wir auch das dritte Tor machen können, denke ich. Insgesamt bin ich sehr stolz auf die Mannschaftsleistung.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Johannes – Wedemeyer (78. Bjelde), Kleinherne, Carleer (66. Küver), Bogaert (56. Linder) – Vallotto (66. Piljić), Minge, Peddemors – Huth, Prasnikar, Zicai (56. Alber)

Ersatz: Schönwetter (Tor), Landenberger, Kerim-Lindland, Saelen

SV Werder Bremen: El Sherif – Weiß, Ulbrich, Magerl (70. Gutmann), Zieniewicz, Gmeineder, Wirtz – Purtscheller (59. Dešić), Vanzeir (70. Ernst), Jaron (58. Dhont) – Shimada (81. Penner)

Ersatz: Fischer (Tor), Mühlemann, Hipp

Tore: 0:1 Vanzeir (14.), 1:1 Alber (57.), 1:2 Dhont (64.), 2:2 Küver (88.), 3:2 Küver (90.+4)

Gelbe Karten: Linder / Vanzeir

Schiedsrichter: Miriam Schwermer (Rieder)

Zuschauende: 2.698 Zuschauende im AOK Stadion

Videos

  • Highlights

    Küver-Doppelpack zum Sieg

    Die Highlights aus der Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SV Werder Bremen.

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  • Interviews

    „Freude ist sehr groß“

    Nach dem Spiel gegen den SV Werder Bremen sprach Wölfe TV mit Mara Alber, Camilla Küver und Cheftrainer Stephan Lerch.

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