Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

30.08.2026, 16.00 Uhr
Ulrich-Haberland-StadionSo., 30.08.2026 / 16.00
#B04WOB
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Die Wölfinnen gewinnen am zweiten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga mit 2:1 bei Bayer 04 Leverkusen.

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben auch ihr zweites Spiel in der Google Pixel Frauen-Bundesliga gewonnen. Im Ulrich-Haberland-Stadion setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Stephan Lerch mit 2:1 (1:0) gegen Bayer 04 Leverkusen durch. Ella Peddemors brachte die Grün-Weißen nach einer starken Einzelaktion in der ersten Halbzeit in Führung (24.). Kurz nach der Pause gelang Leverkusen durch Selina Ostermeier (51.) der Ausgleich, ehe Cora Zicai nur acht Minuten später die passende Antwort lieferte und den VfL erneut in Front brachte (59.). In einer offenen Schlussphase verteidigten die Wölfinnen ihren knappen Vorsprung und machten damit den zweiten Ligaerfolg der noch jungen Saison perfekt.

Personal

Gegenüber dem 2:0-Erfolg im Hinspiel der Qualifikation zur UEFA Women’s Champions League gegen Inter Mailand nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch drei Veränderungen in seiner Startformation vor. Sophia Kleinherne rückte für Lieske Carleer in die Anfangself, Weronika Arasniewicz ersetzte die aus privaten Gründen fehlende Smilla Vallotto und Anny Kerim-Lindland begann anstelle von Lara Prasnikar. Lena Lattwein, Cecilie Floe Nielsen und Giovanna Hoffmann standen weiterhin nicht zur Verfügung.

Spielverlauf

Beide Mannschaften gingen die Anfangsphase zunächst kontrolliert an. Die Wölfinnen ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen, während Leverkusen früh anlief und versuchte, den Wolfsburger Spielaufbau zu stören. Die erste nennenswerte Möglichkeit gehörte den Grün-Weißen: Zicai setzte sich auf der linken Seite durch und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, stellte Bayer-Torhüterin Rafaela Borggräfe damit allerdings vor keine größeren Probleme (14.). Nur eine Minute später wurde es auf der Gegenseite deutlich gefährlicher. Nach einer Leverkusener Ecke landete der zweite Ball bei Marlene Müller, deren Volley aus dem Rückraum an die Latte krachte (15.). Die Gastgeberinnen wurden in dieser Phase aktiver und erhöhten den Druck, ehe der VfL etwas überraschend zuschlug. Peddemors nahm im Zentrum Fahrt auf, ließ auf ihrem Weg Richtung Strafraum gleich zwei Gegenspielerinnen hinter sich und schloss aus rund 15 Metern flach ins linke Eck ab – 1:0 für die Wölfinnen (24.). Der Führungstreffer gab den Grün-Weißen spürbar Sicherheit. Wolfsburg übernahm zunehmend die Kontrolle und wurde auch offensiv präsenter. Nach einer Hereingabe von Thea Bjelde konnte Borggräfe zunächst zur Ecke klären. Huth führte diese mit einer einstudierten Variante aus, an deren Ende Peddemors aus spitzem Winkel erneut zum Abschluss kam. Borggräfe lenkte den Ball zur nächsten Ecke (32.). Die Wölfinnen bestimmten nun über weite Strecken das Geschehen und kamen kurz vor der Pause zu einer weiteren guten Möglichkeit. Nach einem Ballgewinn schaltete der VfL schnell um. Arasniewicz trieb den Angriff über die rechte Seite nach vorne und bediente Zicai links im Strafraum. Die Angreiferin hatte viel Platz, setzte ihren Abschluss jedoch zu zentral auf Borggräfe (41.). Weitere Treffer fielen im ersten Durchgang nicht, sodass die Grün-Weißen mit einer 1:0-Führung in die Kabine gingen.

Beide Mannschaften kamen personell unverändert aus der Pause. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischte allerdings Leverkusen. Nachdem Minge auf der Gegenseite noch einen Abschluss von der Strafraumkante deutlich über das Tor gesetzt hatte (47.), nutzten die Gastgeberinnen einen Standard zum Ausgleich. Nach einer Ecke von der rechten Seite bekam die Wolfsburger Defensive den Ball nicht entscheidend geklärt. Ostermeier kam halblinks im Strafraum an die Kugel und traf mit links zum 1:1 (51.). Die Wölfinnen zeigten sich davon unbeeindruckt und suchten schnell nach einer Antwort. Huth probierte es zunächst aus der Distanz, ihr Versuch aus halbrechter Position flog jedoch über das Tor (55.). Vier Minuten später war die erneute Führung perfekt. Nach einem Ballverlust von Platner schalteten die Grün-Weißen schnell um. Zicai bekam auf der linken Seite viel Raum, setzte sich im Strafraum gegen Turanyi durch und platzierte ihren Abschluss im langen Eck – 2:1 für den VfL (59.). Der Treffer gab den Wölfinnen erneut Auftrieb. Borggräfe musste zunächst einen weiteren Wolfsburger Versuch entschärfen, ehe Ostermeier einen Abschluss von Peddemors aus halblinker Position auf der Linie klärte (65.). Auf der Gegenseite blieb Leverkusen jedoch gefährlich. Merino zog aus spitzem Winkel ab, Johannes und das Aluminium verhinderten gemeinsam den erneuten Ausgleich. Brandau verpasste anschließend den Abpraller (68.). Auch danach blieb die Partie offen. Huth brachte den Ball von rechts scharf vor das Leverkusener Tor, wo Zicai am zweiten Pfosten nur knapp verpasste (70.). Wenig später sorgte ein Missverständnis zwischen Johannes und Bjelde noch einmal für einen kurzen Schreckmoment. Tomasiak schnappte sich den Ball unmittelbar vor dem Wolfsburger Tor, konnte daraus allerdings kein Kapital schlagen (75.). Für die Schlussphase brachte Lerch mit Lou Bogaert und Katharina Piljic für Linder und Arasniewicz weitere frische Kräfte (77.). Beide Mannschaften suchten weiterhin den Weg nach vorne, ehe die Wölfinnen in den letzten Minuten den Fokus zunehmend auf die Defensive legten. Die Grün-Weißen verteidigten konzentriert, hielten Leverkusen vom eigenen Tor fern und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Damit stand nach dem Schlusspfiff der 2:1-Auswärtserfolg und zugleich der zweite Bundesligasieg der Saison fest. 

Tore

  • 0:1 Peddemors (24.)
     
  • 1:1 Ostermeier (51.)
     
  • 1:2 Zicai (59.)

Trainerstimmen

„Es war ein brutal intensives und unterhaltsames Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Wir hatten gute Phasen, in denen wir am Drücker waren, mussten aber gerade bei Standardsituationen aufpassen. Nach dem Ausgleich sind wir ruhig geblieben, hatten wieder gute Momente in der Offensive und sind zurückgekommen. Bis zum Schluss haben die Mädels alles reingeworfen und sich dafür belohnt. Gegen Leverkusen in Leverkusen 2:1 zu gewinnen, ist ein hartes Stück Arbeit – deshalb bin ich wirklich stolz auf die Mannschaft.“

Aufstellungen und Statistiken

Bayer 04 Leverkusen: Borggräfe – Merino Gonzalez (76. Loonen), Ostermeier, Turányi, Simon (62. Brandau) – Sternad (85. Mädl), Platner, Zdebel, Müller – Kramer, Fudalla (62. Tomasiak)

Ersatz: Voll (Tor), Coskun, Kowalski, Misini, Wenger

VfL Wolfsburg: Johannes – Linder (77. Bogaert), Küver, Kleinherne (60. Carleer), Bjelde – Arasniewicz (77. Piljic), Minge, Peddemors – Huth, Kerim-Lindland (60. Prasnikar), Zicai (85. Bussy)

Ersatz: Tufekovic (Tor), Alber, Landenberger, Wedemeyer

Tore: 0:1 Peddemors (24.), 1:1 Ostermeier (51.), 1:2 Zicai (59.)

Gelbe Karten: Misini

Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer

Zuschauende: 1.184 im Ulrich-Haberland-Stadion

Videos

  • Frauen

    Zicai mit der Entscheidung

    Die Highlights aus der Partie zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem VfL Wolfsburg.

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  • Frauen

    „Der Zeitpunkt war wichtig.“

    Nach dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen sprach Wölfe TV mit Katharina Piljic, Cora Zicai und Cheftrainer Stephan Lerch.

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