Die Wölfinnen gewinnen am zweiten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga mit 2:1 bei Bayer 04 Leverkusen.
Die Frauen des VfL Wolfsburg haben auch ihr zweites Spiel in der Google Pixel Frauen-Bundesliga gewonnen. Im Ulrich-Haberland-Stadion setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Stephan Lerch mit 2:1 (1:0) gegen Bayer 04 Leverkusen durch. Ella Peddemors brachte die Grün-Weißen nach einer starken Einzelaktion in der ersten Halbzeit in Führung (24.). Kurz nach der Pause gelang Leverkusen durch Selina Ostermeier (51.) der Ausgleich, ehe Cora Zicai nur acht Minuten später die passende Antwort lieferte und den VfL erneut in Front brachte (59.). In einer offenen Schlussphase verteidigten die Wölfinnen ihren knappen Vorsprung und machten damit den zweiten Ligaerfolg der noch jungen Saison perfekt.
Beide Mannschaften kamen personell unverändert aus der Pause. Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischte allerdings Leverkusen. Nachdem Minge auf der Gegenseite noch einen Abschluss von der Strafraumkante deutlich über das Tor gesetzt hatte (47.), nutzten die Gastgeberinnen einen Standard zum Ausgleich. Nach einer Ecke von der rechten Seite bekam die Wolfsburger Defensive den Ball nicht entscheidend geklärt. Ostermeier kam halblinks im Strafraum an die Kugel und traf mit links zum 1:1 (51.). Die Wölfinnen zeigten sich davon unbeeindruckt und suchten schnell nach einer Antwort. Huth probierte es zunächst aus der Distanz, ihr Versuch aus halbrechter Position flog jedoch über das Tor (55.). Vier Minuten später war die erneute Führung perfekt. Nach einem Ballverlust von Platner schalteten die Grün-Weißen schnell um. Zicai bekam auf der linken Seite viel Raum, setzte sich im Strafraum gegen Turanyi durch und platzierte ihren Abschluss im langen Eck – 2:1 für den VfL (59.). Der Treffer gab den Wölfinnen erneut Auftrieb. Borggräfe musste zunächst einen weiteren Wolfsburger Versuch entschärfen, ehe Ostermeier einen Abschluss von Peddemors aus halblinker Position auf der Linie klärte (65.). Auf der Gegenseite blieb Leverkusen jedoch gefährlich. Merino zog aus spitzem Winkel ab, Johannes und das Aluminium verhinderten gemeinsam den erneuten Ausgleich. Brandau verpasste anschließend den Abpraller (68.). Auch danach blieb die Partie offen. Huth brachte den Ball von rechts scharf vor das Leverkusener Tor, wo Zicai am zweiten Pfosten nur knapp verpasste (70.). Wenig später sorgte ein Missverständnis zwischen Johannes und Bjelde noch einmal für einen kurzen Schreckmoment. Tomasiak schnappte sich den Ball unmittelbar vor dem Wolfsburger Tor, konnte daraus allerdings kein Kapital schlagen (75.). Für die Schlussphase brachte Lerch mit Lou Bogaert und Katharina Piljic für Linder und Arasniewicz weitere frische Kräfte (77.). Beide Mannschaften suchten weiterhin den Weg nach vorne, ehe die Wölfinnen in den letzten Minuten den Fokus zunehmend auf die Defensive legten. Die Grün-Weißen verteidigten konzentriert, hielten Leverkusen vom eigenen Tor fern und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Damit stand nach dem Schlusspfiff der 2:1-Auswärtserfolg und zugleich der zweite Bundesligasieg der Saison fest.
Tore
- 0:1 Peddemors (24.)
- 1:1 Ostermeier (51.)
- 1:2 Zicai (59.)
Aufstellungen und Statistiken
Bayer 04 Leverkusen: Borggräfe – Merino Gonzalez (76. Loonen), Ostermeier, Turányi, Simon (62. Brandau) – Sternad (85. Mädl), Platner, Zdebel, Müller – Kramer, Fudalla (62. Tomasiak)
Ersatz: Voll (Tor), Coskun, Kowalski, Misini, Wenger
VfL Wolfsburg: Johannes – Linder (77. Bogaert), Küver, Kleinherne (60. Carleer), Bjelde – Arasniewicz (77. Piljic), Minge, Peddemors – Huth, Kerim-Lindland (60. Prasnikar), Zicai (85. Bussy)
Ersatz: Tufekovic (Tor), Alber, Landenberger, Wedemeyer
Tore: 0:1 Peddemors (24.), 1:1 Ostermeier (51.), 1:2 Zicai (59.)
Gelbe Karten: Misini
Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer
Zuschauende: 1.184 im Ulrich-Haberland-Stadion