Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

21.12.2025, 18.30 Uhr
AOK StadionSo., 21.12.2025 / 18.30
#WOBHSV
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Sieg zum Jahresabschluss

Wölfinnen gewinnen den Rückrundenauftakt gegen den HSV mit 3:1.

Die Frauen des VfL Wolfsburg setzten sich im letzten Spiel vor der Winterpause in der Google Pixel Frauen-Bundesliga mit 3:1 gegen den Hamburger SV durch und festigten dadurch den zweiten Tabellenplatz. Svea Stoldt brachte die HSV-Frauen kurz nach der Pause mit 0:1 in Führung (51.). Gut 20 Minuten vor Spielende war es Kapitänin Alexandra Popp, die die VfL-Frauen mit ihrem Tor zum 1:1 zurück ins Spiel brachte (69.) und nur knapp zehn Minuten später auf 2:1 erhöhte (80.). In der Nachspielzeit setzte die eingewechselte Kessya Bussy den Deckel drauf und besiegelte den 3:1-Endstand (90+3.).

Personal

Wölfinnen-Cheftrainer Stephan Lerch nahm im Vergleich zum Spiel gegen den Chelsea FC sieben Änderungen in der Startformation vor: Sarai Linder wurde durch Thea Bjelde ersetzt, Camilla Küver durch Joelle Wedemeyer und Janou Levels durch Judit Pujols. Zudem rückten Justine Kielland anstelle von Janina Minge sowie Lena Lattwein für Ella Peddemors in die Startelf. Cora Zicai begann für Bussy und Vivien Endemann ersetzte Lineth Beerensteyn. HSV-Cheftrainerin Liese Brancao nahm im Vergleich zur Niederlage in München eine Veränderung vor. Christin Meyer ersetzte die angeschlagene Melanie Brunnthaler.

Spielverlauf

Die Wölfinnen übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle und setzten den HSV früh unter Druck. Zwar gelang es ihnen, das Spielgeschehen überwiegend in die Hälfte der Hamburgerinnen zu verlagern, doch im letzten Drittel fehlte zunächst die nötige Genauigkeit, um klare Torchancen zu kreieren. Vor allem über die linke Seite suchten die Grün-Weißen den Weg nach vorne, wo Pujols und Zicai immer wieder als Initiatorinnen der Angriffe in Erscheinung traten. Die Defensive der Rothosen blieb jedoch aufmerksam und konnte die Vorstöße vorerst entschärfen. In der 21. Minute wurde es erstmals richtig gefährlich: Lattwein dribbelte sich entschlossen in den Strafraum und schloss ab, doch Gästetorhüterin Inga Schuldt reagierte stark und lenkte den Ball zur Ecke. Auch wenig später lag die Führung in der Luft. Nach einem fein getretenen Freistoß von Huth stieg Popp im Strafraum am höchsten, doch Guro Bergsvand klärte den Ball unglücklich von der Linie, wo Lattweins Nachschuss erneut geblockt wurde (29.). Trotz weiterer Offensivbemühungen der VfL-Frauen blieb die Durchschlagskraft begrenzt, da es weiterhin an Präzision im Abschluss fehlte. Defensiv präsentierten sich die Niedersächsinnen hingegen stabil: Der HSV kam bis dahin kaum zu nennenswerten Aktionen und stellte VfL-Torfrau Stina Johannes nicht vor größere Aufgaben.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hamburgerinnen den besseren Start und gingen kurz nach Wiederanpfiff durch Stoldt mit 0:1 in Führung. Die Rothosen blieben zunächst tonangebend und kombinierten sich in der 54. Minute erneut sehenswert nach vorne: Sophie Hillebrand legte im Strafraum quer auf Meyer, die zwar zum vermeintlichen 0:2 einschob, aufgrund einer Abseitsstellung allerdings zurückgepfiffen wurde. Die Wölfinnen bemühten sich in der Folge um eine Antwort, taten sich offensiv jedoch weiterhin schwer, echte Torgefahr zu entwickeln. Erst in der 68. Minute sorgte eine Aktion für Aufsehen, als Popp an der Strafraumgrenze den Ball behauptete und auf Lattwein ablegte, deren Abschluss allerdings das Ziel verfehlte. Nur Augenblicke später belohnten sich die Grün-Weißen dann doch für ihren Einsatz: Popp behielt im Strafraum die Übersicht und brachte den Ball zum 1:1 im Tor unter (69.). Der Ausgleich verlieh den Niedersächsinnen spürbar Auftrieb. Nach einer Ecke köpfte Lattwein wenig später nur knapp am Kasten vorbei (73.). In der Schlussphase erhöhten die Gastgeberinnen den Druck deutlich. Erneut war es Popp, die im Strafraum zu viel Platz erhielt und die Partie mit ihrem Treffer zum 2:1 zugunsten der Grün-Weißen drehte (80.). In der Nachspielzeit nutzten die VfL-Frauen noch einmal die Lücke in der unsortierten HSV-Defensive, wodurch Bussy auf den 3:1-Endstand erhöhte (90+3.).

Tore

  • 0:1 Stoldt (51.): Die Wölfinnen können den Ball nicht richtig klären, der missglückte Klärungsversuch wird zur Vorlage für Stoldt, die den Ball aus gut 18 Metern in den linken Winkel schießt.
     
  • 1:1 Popp (69.): Huth bringt den Ball von der rechten Seite in den Strafraum der Hamburgerinnen, Lattwein verlängert an den zweiten Pfosten, wo Popp aus kurzer Distanz zur Stelle ist und den Ball über die Linie drückt.
     
  • 2:1 Popp (80.): Spiel gedreht! Wieder ist es Huth, die den Ball mit einer Flanke in den Strafraum bringt. Erneut ist Popp zur Stelle und erhöht per Kopf auf 2:1 für die VfL-Frauen.
     
  • 3:1 Bussy (90+3.): Die Entscheidung! Popp erobert sich den Ball in der HSV-Hälfte, sieht Huth, die einen sensationellen Tiefenpass auf Bussy spielt. Die Französin läuft frei auf das Tor der Hamburgerinnen zu und schiebt zum 3:1 ein.

Trainerstimmen

„In der ersten Halbzeit haben wir es nicht so konsequent ins Spiel geschafft und hatten Schwierigkeiten, unseren Rhythmus zu finden. In der Pause haben wir genau das noch einmal deutlich angesprochen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann eine Leistungssteigerung gezeigt. Der Rückstand hat es schwieriger gemacht, aber wir sind drangeblieben und haben alles versucht, um das Comeback zu schaffen. Wir hatten genügend Torgelegenheiten, allerdings war unsere Effizienz nicht immer wie gewünscht. Trotzdem sind wir sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Die letzten Wochen waren sehr intensiv, und jetzt freuen wir uns darauf, in der Winterpause kurz durchzuatmen.“

„Bis zur 60. Minute haben wir gut mitgehalten du richtig guten Fußball gespielt. Das Abseitstor, das uns aberkannt wurde, ist natürlich ärgerlich. Trotzdem hat sich die Mannschaft sehr gut präsentiert, hat viel Einsatz gezeigt und nicht aufgegeben. Am Ende haben wir verdient verloren, aber ich bin stolz auf die Art und Weise, wie die Spielerinnen auf dem Platz aufgetreten sind.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Johannes – Bjelde (58. Linder), Bergsvand (78. Minge), Wedemeyer, Pujols (46. Küver) – Kielland – Endemann (65. Bussy), Huth, Lattwein, Zicai (46.Peddemors) – Popp

Ersatz: Tufekovic (Tor), Kleinherne, Papp, Vallotto

Hamburger SV: Schuldt – Böhler, Räcke, Schulz, Hirche – Machtens (89. Morich), Stoldt – Hillebrand, Büchele (78. Eggert), Wrede (63. Mikolajova – Meyer (89. Krüger)

Ersatz: Haidner (Tor), Sierra

Tore: 0:1 Stoldt (51.), 1:1 Popp (69.), 2:1 Popp (80.), 3:1 Bussy (90+3.)

Gelbe Karten: Lattwein / Machtens, Schulz

Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Oldenburg in Holstein)

Zuschauende: 3521 Zuschauende im AOK Stadion

Videos

  • Frauen

    Popp dreht das Spiel

    Die Highlights vom Spiel unserer Wölfinnen gegen den Hamburger SV.

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  • Frauen

    „Drei Punkte unter dem Weihnachtsbaum“

    Nach dem Spiel gegen den HSV sprach Wölfe TV mit Svenja Huth, Alexandra Popp und Stephan Lerch.

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