Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

13.12.2025, 14.00 Uhr
Max-Morlock-StadionSa., 13.12.2025 / 14.00
#FCNWOB
Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Kantersieg in Franken

Wölfinnen gewinnen mit 6:1 beim 1. FC Nürnberg.

Nach der unglücklichen Niederlage unter der Woche in Madrid zeigten die Frauen des VfL Wolfsburg genau die richtige Reaktion. Zum Abschluss der Hinrunde sicherten sich die Wölfinnen beim 1. FC Nürnberg einen souveränen 6:1-Erfolg. In der 26. Minute stellte Alexandra Popp mit ihrem Treffer zum 1:0 die Weichen auf Sieg und gab der Partie die gewünschte Richtung. Kurz vor der Pause war es Vivien Endemann, die zur verdienten 2:0-Halbzeitführung einschob (45+4.). Nach dem Wechsel machten die Wölfinnen da weiter, wo sie vorher aufgehört haben. Lena Lattwein erhöhte in Minute 58 auf 3:0, bevor Justine Kielland nur zwei Minuten später das 4:0 nachlegte (60.). Im Gegenzug waren es nun die Nürnbergerinnen, die mit einem sehenswerten Treffer auf 1:4 stellten. Doch darauf fanden die VfL-Frauen eine schnelle Antwort: Kielland legte mit ihrem zweiten Treffer an diesem Nachmittag zum 5:1 nach (69.), und die eingewechselte Kessya Bussy setzte mit ihrem 6:1 kurz vor Abpfiff den Schlusspunkt (84.) zum verdienten Auswärtserfolg.

Personal

Im Vergleich zum UEFA-Women’s-Champions-League-Spiel bei Real Madrid nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch sieben Änderungen in der Startelf vor. Für Stina Johannes, die nach einem Zusammenprall in Madrid ausfiel, rückte Martina Tufekovic ins Tor. Caitlin Dijkstra wurde aufgrund einer Verletzung durch Guro Bergsvand in der Verteidigung ersetzt. Zudem rotierte Lerch mehrfach: Camilla Küver machte Platz für Joelle Wedemeyer, Ella Peddemors wurde durch Kielland ersetzt, Svenja Huth wurde durch Endemann vertreten. Außerdem rückte Lattwein für Bussy in die Anfangsformation, während Cora Zicai anstelle von Linteh Beerensteyn von Beginn an spielte. Nürnberg-Cheftrainer Thomas Oostendorp nahm drei Änderungen in der Startformation vor: Julia Pollak wurde durch Laura Miller, Aleigh Gambone durch Oliwia Wos und Nastassja Lein durch Sanja Homann ersetzt.

Spielverlauf

Die VfL-Frauen starteten sehr engagiert in die Partie und setzten von Beginn an auf frühzeitigen Druck, wodurch sie sich mehrere Torgelegenheiten erspielten. Bereits in der vierten Spielminute kombinierte Janina Minge stark im Doppelpass mit Popp und kam so frei vor das Nürnberger Tor. Ihr Flachschuss aus acht Metern wurde jedoch durch Torhüterin Larissa Rusek reflexartig pariert. Zwei Minuten später hatte Zicai im Strafraum die nächste Chance, verfehlte das Tor jedoch knapp (6.). In der siebten Minute setzte Lattwein im Strafraum einen Kopfball an den Pfosten, ehe Zicai in der neunten Minute erneut den rechten Winkel anvisierte, der Ball jedoch knapp darüber ging. In der 14. Minute dribbelte sich Janou Levels auf der linken Seite durch und brachte den Ball scharf in den Strafraum, wo Minge nur knapp verpasste. Nürnberg kam in dieser Phase kaum aus der eigenen Hälfte, während die Grün-Weißen das Spiel kontrollierten und Torhüterin Tufekovic in ihrem ersten Bundesligaspiel praktisch nicht gefordert wurde. In der 25. Minute setzte Endemann eine Flanke auf den Kopf von Minge, deren Versuch an den linken Pfosten ging. Eine Minute später war es dann endlich so weit: Popp köpfte den Ball zur 1:0-Führung für den VfL ein (26.). In der 29. Minute hatte erneut Minge die nächste Kopfballchance, doch die FCN-Torhüterin konnte den Ball noch aus dem Eck fischen. Kurz vor der Halbzeit in der 43. Minute köpfte wieder Minge nach einer Ecke von Kielland knapp am Tor vorbei. In der Nachspielzeit belohnten sich die Wölfinnen erneut: Endemann setzte sich frei vorm Tor durch und schob zum verdienten 2:0 für den VfL ein.

Auch nach der Pause dominierten die VfL-Frauen von Beginn an Ball und Spiel. In der 58. Minute erzielte Lattwein nach einer sehenswerten Kombination die 3:0-Führung. Zwei Minuten später setzte Minge einen Kopfball gegen die FCN-Torhüterin, traf jedoch nur den Pfosten (60.). Im direkten Anschluss landete eine Flanke von Kielland perfekt im Tor zum 4:0 (60.). Die Nürnbergerinnen konnten erst in der 63. Minute erstmals gefährlich werden, als Mai aus 14 Metern sehenswert zum 1:4 traf. Doch die Wölfinnen ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. In der 69. Minute nutzte Kielland einen zweiten Ball konsequent und erhöhte auf 5:1. Danach kontrollierten die Niedersächsinnen weiterhin das Spiel, kombinierten schnell durch die Halbräume und erspielten sich weitere gute Gelegenheiten. In der 84. Minute setzte die eingewechselte Bussy einen glücklichen Durchbruch im Strafraum um und erzielte das 6:1. Auch in den letzten Spielminuten blieben die VfL-Frauen dominant: Endemann zog in der Nachspielzeit an mehreren Verteidigerinnen vorbei, doch die Torhüterin konnte den Ball noch zur Ecke lenken (90+4.).

Tore

  • 0:1 Popp (26.): Endlich! Levels bringt den Ball scharf von links in den Strafraum, wo Popp aus sieben Metern per Kopf ins rechte Eck trifft.
     
  • 0:2 Endemann (45+4.): Wichtig! Nürnberg ist erstmals weit aufgerückt, Zicai spielt einen langen Ball aus der eigenen Hälfte auf Endemann, die unbedrängt aufs FCN-Tor zuläuft, die Torfrau umkurvt und zum 2:0 für den VfL einschiebt.
     
  • 0:3 Lattwein (58.): Levels bringt eine gefühlvolle Flanke von links in den Strafraum, Lattwein nimmt den Ball direkt und versenkt ihn im rechten Eck.
     
  • 0:4 Kielland (60.): Traumtor! Nach einer kurz ausgeführten Ecke schlenzt Kielland den Ball vom linken Strafraumeck fein ins lange Eck. 4:0 für die Grün-Weißen.
     
  • 1:4 Mai (63.): Die Wölfinnen können den Ball im Strafraum nicht klären, Mai kommt aus 14 Metern frei zum Schuss und versenkt den Ball unhaltbar im rechten Eck.
     
  • 1:5 Kielland (69.): Lattwein legt den Ball im Strafraum perfekt auf die mitaufgerückte Kielland zurück, die ihn sehenswert unter die Querlatte nagelt – ihr zweiter Treffer an diesem Nachmittag.
     
  • 1:6 Bussy (84.): Lattwein mit einem super Ball auf Bussy, diese setzt sich im zweiten Versuch im Strafraum durch und muss den Ball nur noch über die Linie schieben.

Trainerstimmen

„Wir haben eine gute Reaktion auf das Spiel in Madrid gezeigt und uns viele gute Möglichkeiten erspielt. Das Gegentor durch eine Standardsituation ärgert uns ein wenig, da man so den Gegner wieder ins Spiel zurückbringt. Insgesamt sind wir jedoch sehr froh und glücklich, dass wir heute so zurückgekommen sind und dieses Ergebnis erzielt haben. Wir mussten in der Defensive ein wenig umbauen, hatten aber einige gute Optionen, die immer auf diesen Positionen spielen können. Alle Spielerinnen haben ihre Aufgaben auf dem Platz hervorragend gelöst. Besonders schön ist, dass einige heute ihre ersten Bundesligaminuten für den VfL gesammelt haben – wir freuen uns sehr für sie. In dieser Hinrunde, die nun zu Ende geht, haben wir eine positive Entwicklung genommen und gehen guter Dinge in die letzten zwei Spiele dieses Jahres.“

Aufstellungen und Statistiken

1. FC Nürnberg: Russek – Svensson Senelius (85. Mailbeck), Fröhlich, Fördös, Miller (62. Seguin) – Mai, Guttenberger (61. Gambone), Wos (72. Günster), Meroni – Baumgärtel (62. Polaskova), Homann

Ersatz: Krammer (Tor), Romero (Tor), Licina, Thöle

VfL Wolfsburg: Tufekovic – Linder (70. Bjelde), Bergsvand, Wedemeyer (70. Kleinherne), Levels (62. Pujols) – Kielland – Endemann, Lattwein, Minge (80. Vallotto), Zicai – Popp (62. Bussy)

Ersatz: Smolarczyk (Tor), Huth, Küver, Peddemors

Tore: 0:1 Popp (26.), 0:2 Endemann (45+4.), 0:3 Lattwein (58.), 0:4 Kielland (60.), 1:4 Mai (63.), 1:5 Kielland (69.), 1:6 Bussy (84.)

Gelbe Karten: Svensson Senelius, Miller, Fördös / Kleinherne

Schiedsrichterin: Annika Kost (Schwerte)

Zuschauende: 1.101 am Samstagnachmittag im Max-Morlock-Stadion

Videos

  • Frauen

    Sechs Tore in Nürnberg

    Die Highlights der Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfL Wolfsburg im Video.

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  • Frauen

    „Sehr happy"

    Die Stimmen zum Kantersieg in Nürnberg.

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