Altbekanntes Ergebnis
Wölfinnen besiegen den SC Freiburg erneut mit 3:1.
Nachdem sich die Frauen des VfL Wolfsburg bereits vor kurzer Zeit im DFB-Pokal-Achtelfinale mit 3:1 gegen den SC Freiburg durchsetzen konnten, sicherten sie sich am 12. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga im heimischen AOK Stadion erneut ein 3:1 (0:1). Lella Egli brachte die Gästinnen bereits in der 12. Spielminute in Führung, zugleich der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel glich Justine Kielland in der 51. Minute für den VfL aus, ehe Caitlin Dijkstra die Partie in der 68. Minute drehte und auf 2:1 stellte. Kurz vor Schluss machte Alex Popp den Deckel drauf und sorgte mit ihrem Treffer für den 3:1-Endstand. Für die Wölfinnen steht nun eine kurze Regenerationsphase an, bevor es am Dienstag, 9. Dezember, in der UEFA Women’s Champions League weitergeht. Gespielt wird gegen Real Madrid im Alfredo di Stefano, der Anstoß erfolgt um 21 Uhr (live auf Disney+).
Die Wölfinnen kamen gut aus der Pause und setzten früh Akzente. In der 51. Minute brachte Kielland den Ball in den Strafraum, wo die Hereingabe durchrutschte und zum Ausgleich für den VfL im Tor landete. Anschließend drängten die VfL-Frauen direkt auf den nächsten Treffer: In der 65. Minute bekam Lena Lattwein den Ball im Strafraum, zog mit der Innenseite ab, verfehlte das Tor jedoch knapp am linken Pfosten. Drei Minuten später waren die Gastgeberinnen dann erfolgreich. Nach einem Fehler der Freiburger Torhüterin schaltete Dijkstra am schnellsten und schob zum 2:1 ein (68.). Das Spiel blieb in der Folge hitzig, geprägt von vielen Zweikämpfen, Unterbrechungen und Fouls. Kurz vor Schluss belohnte sich Popp schließlich für ihre engagierte Leistung und besiegelte in der 88. Minute den Sieg der Wölfinnen.
Tore
- 0:1 Egli (12.): Die Freiburgerinnen starten ihren ersten echten Angriff. Nach einem kurzen Kombinationsspiel kommt Egli links am Strafraum an den Ball und schlenzt ihn präzise und unhaltbar in den rechten Winkel.
- 1:1 Kielland (51.): Kielland bringt von der linken Seite eine präzise Flanke in den Strafraum. Popp springt zwar in die Hereingabe, trifft den Ball aber nicht, sodass das Leder ungehindert flach ins rechte Eck zum Ausgleich trudelt.
- 2:1 Dijkstra (68.): Führung für die Wölfinnen! Benkarth pariert zunächst einen Schuss von Kielland, kann den Ball jedoch nicht festhalten. Dijkstra zeigt daraufhin ihre schnelle Reaktionsfähigkeit, geht konsequent zum Abpraller und drückt den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.
- 3:1 Popp (88.): Minge spielt einen präzisen Ball in die Spitze auf Popp. Diese setzt sich im anschließenden Laufduell kraftvoll und clever durch, läuft allein auf das Tor zu und schiebt den Ball schließlich ganz abgeklärt zum 3:1 für die Wölfinnen ins Netz.
Aufstellungen und Statistiken
VfL Wolfsburg: Johannes – Wedemeyer (85. Linder), Dijkstra, Küver, Pujols (60. Levels) – Lattwein (67. Minge), Kielland – Huth, Peddemors (46. Endemann), Zicai (60. Bussy) – Popp
Ersatz: Tufekovic (Tor), Kleinherne, Bjelde, Bergsvand
SC Freiburg: Benkarth (Tor) – Szenk (75. Maj), Stegemann, Sigurdardottir, Karl – Ojukwu (60. Bienz), Felde – Blumenberg (75. Scherer), Egli (85. Maas), Vobian – Fölmli (60. Kolb)
Ersatz: Dübel (Tor)
Tore: 0:1 Egli (12.), 1:1 Kielland (51.), 2:1 Dijkstra (68.) 3:1 Popp (88.)
Gelbe Karten: Lattwein, Popp / -
Schiedsrichterin: Naemi Breier (Zerf)
Zuschauende: 2.495 Zuschauende im AOK Stadion