Spielinfos und aktuelles Live-Ergebnis zum VfL-Spiel

05.12.2025, 18.30 Uhr
AOK StadionFr., 05.12.2025 / 18.30
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Noch Tage, Stunden und Minuten bis zum Anpfiff.

Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Altbekanntes Ergebnis

Wölfinnen besiegen den SC Freiburg erneut mit 3:1.

Nachdem sich die Frauen des VfL Wolfsburg bereits vor kurzer Zeit im DFB-Pokal-Achtelfinale mit 3:1 gegen den SC Freiburg durchsetzen konnten, sicherten sie sich am 12. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga im heimischen AOK Stadion erneut ein 3:1 (0:1). Lella Egli brachte die Gästinnen bereits in der 12. Spielminute in Führung, zugleich der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel glich Justine Kielland in der 51. Minute für den VfL aus, ehe Caitlin Dijkstra die Partie in der 68. Minute drehte und auf 2:1 stellte. Kurz vor Schluss machte Alex Popp den Deckel drauf und sorgte mit ihrem Treffer für den 3:1-Endstand. Für die Wölfinnen steht nun eine kurze Regenerationsphase an, bevor es am Dienstag, 9. Dezember, in der UEFA Women’s Champions League weitergeht. Gespielt wird gegen Real Madrid im Alfredo di Stefano, der Anstoß erfolgt um 21 Uhr (live auf Disney+).

Personal

Im Vergleich zum letzten Bundesligaspiel bei RB Leipzig vor der Länderspielpause nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch drei Veränderungen an der Startelf vor. Joelle Wedemeyer rückte für Sarai Linder in die Anfangsformation, Judit Pujols ersetzte Janou Levels und Kapitänin Popp begann anstelle von Kessya Bussy.

Sportclub-Trainer Edmond Kapllani verändert seine Startformation im Vergleich zum Ligaspiel gegen Carl Zeiss Jena auf drei Positionen: Greta Stegemann ersetzte Mia-Lena Maas, Meret Felde kam für Maj Schneider ins Team und Svenja Julia Fölmli übernahm den Platz von Luca-Emily Birkholz.

Spielverlauf

Die Wölfinnen liefen in der Anfangsphase hoch an, konnten sich jedoch keine hochkarätigen Torgelegenheiten erspielen. In der 12. Spielminute gingen die Gästinnen aus Freiburg mit ihrem ersten Angriff in Führung – Egli traf zum 0:1. Immer wieder suchten die VfL-Frauen über Hereingaben von den Außenpositionen, vor allem über Svenja Huth und Cora Zicai, Popp im Strafraum. Die Kapitänin konnte diese Hereingaben mit ihren Kopfbällen jedoch nicht verwerten. In der 42. Minute eroberte Zicai am Freiburger Strafraum den Ball und spielte diesen direkt auf Popp, die sofort abzog, den Ball aber rechts am Tor vorbeisetzte. Kurz vor der Halbzeit setzte Huth noch einen Distanzschuss flach ins linke Eck, doch die Freiburger Torhüterin Laura Benkarth konnte sicher parieren (45.).

Die Wölfinnen kamen gut aus der Pause und setzten früh Akzente. In der 51. Minute brachte Kielland den Ball in den Strafraum, wo die Hereingabe durchrutschte und zum Ausgleich für den VfL im Tor landete. Anschließend drängten die VfL-Frauen direkt auf den nächsten Treffer: In der 65. Minute bekam Lena Lattwein den Ball im Strafraum, zog mit der Innenseite ab, verfehlte das Tor jedoch knapp am linken Pfosten. Drei Minuten später waren die Gastgeberinnen dann erfolgreich. Nach einem Fehler der Freiburger Torhüterin schaltete Dijkstra am schnellsten und schob zum 2:1 ein (68.). Das Spiel blieb in der Folge hitzig, geprägt von vielen Zweikämpfen, Unterbrechungen und Fouls. Kurz vor Schluss belohnte sich Popp schließlich für ihre engagierte Leistung und besiegelte in der 88. Minute den Sieg der Wölfinnen.

Tore

  • 0:1 Egli (12.): Die Freiburgerinnen starten ihren ersten echten Angriff. Nach einem kurzen Kombinationsspiel kommt Egli links am Strafraum an den Ball und schlenzt ihn präzise und unhaltbar in den rechten Winkel.
     
  • 1:1 Kielland (51.): Kielland bringt von der linken Seite eine präzise Flanke in den Strafraum. Popp springt zwar in die Hereingabe, trifft den Ball aber nicht, sodass das Leder ungehindert flach ins rechte Eck zum Ausgleich trudelt.
     
  • 2:1 Dijkstra (68.): Führung für die Wölfinnen! Benkarth pariert zunächst einen Schuss von Kielland, kann den Ball jedoch nicht festhalten. Dijkstra zeigt daraufhin ihre schnelle Reaktionsfähigkeit, geht konsequent zum Abpraller und drückt den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.
     
  • 3:1 Popp (88.): Minge spielt einen präzisen Ball in die Spitze auf Popp. Diese setzt sich im anschließenden Laufduell kraftvoll und clever durch, läuft allein auf das Tor zu und schiebt den Ball schließlich ganz abgeklärt zum 3:1 für die Wölfinnen ins Netz.

Trainerstimmen

„Wir sind sehr glücklich, trotz der kurzen Vorbereitungszeit ein gutes Spiel gezeigt zu haben. Wir sind gut in die Partie gestartet, gerieten jedoch unglücklich in Rückstand. Diesen Rückstand hat die Mannschaft besonnen verarbeitet: In der ersten Halbzeit hatten wir viel Ballbesitz, es fehlten aber noch klare Torchancen. In der Pause haben wir die Dinge besprochen und konnten sie in der zweiten Halbzeit erfolgreich umsetzen. Defensiv haben wir fast nichts zugelassen, und ich bin sehr stolz darauf, dass die Mannschaft ruhig geblieben ist und den Rückstand letztlich drehen konnte. Wir werden nun die kurze Zeit zum Regenerieren nutzen und in Madrid alles dafür tun, unsere gute Ausgangslage in der Champions League fortzuführen.“

„Die Mannschaft hat heute wirklich alles gegeben und zeigte dabei deutlich mehr Mut als noch vor 20 Tagen im DFB-Pokal. Trotz dieser Leistungssteigerung blieb das Ergebnis jedoch leider unverändert. Wir konnten die hohe Intensität über weite Strecken aufrechterhalten, mussten aber aufgrund von ein bis zwei Ausfällen ein wenig zurückstecken und konnten deshalb nicht noch gefährlicher nachlegen. Insgesamt kann man dennoch stolz auf die gezeigte Leistung sein.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Johannes – Wedemeyer (85. Linder), Dijkstra, Küver, Pujols (60. Levels) – Lattwein (67. Minge), Kielland – Huth, Peddemors (46. Endemann), Zicai (60. Bussy) – Popp

Ersatz: Tufekovic (Tor), Kleinherne, Bjelde, Bergsvand

SC Freiburg: Benkarth (Tor) – Szenk (75. Maj), Stegemann, Sigurdardottir, Karl – Ojukwu (60. Bienz), Felde – Blumenberg (75. Scherer), Egli (85. Maas), Vobian – Fölmli (60. Kolb)

Ersatz: Dübel (Tor)

Tore: 0:1 Egli (12.), 1:1 Kielland (51.), 2:1 Dijkstra (68.) 3:1 Popp (88.)

Gelbe Karten: Lattwein, Popp / -

Schiedsrichterin: Naemi Breier (Zerf)

Zuschauende: 2.495 Zuschauende im AOK Stadion

Videos

  • Frauen

    Dijkstra zur Führung

    Die Highlights vom Spiel unserer Wölfinnen gegen den SC Freiburg.

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  • Frauen

    „Gutes Gefühl“

    Nach dem Spiel gegen den SC Freiburg sprach Wölfe TV mit Justine Kielland, Alexandra Popp und Stephan Lerch.

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