VFL Wolfsburg

5. Spieltag: VfL Wolfsburg - Hertha BSC

VfL Wolfsburg gegen Hertha BSC

Torjubel beim VfL Wolfsburg.

 

Wölfe ringen Hertha BSC durch zwei späte Jokertore mit 2:0 nieder / Zum 25. Mal ohne Heimniederlage

Der VfL Wolfsburg hat im fünften Saisonspiel zum dritten Mal drei Punkte geholt. In der Heimpartie am Samstagnachmittag gegen Hertha BSC siegte die Mannschaft von Dieter Hecking durch zwei Treffer in der Schlussviertelstunde mit 2:0 (0:0). Der eingewechselte Bas Dort markierte vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena beide grün-weißen Treffer (76./88., FE). Mit dem bereits 25. Heimspiel ohne Niederlage in Folge behauptete der DFB-Pokalsieger in der Tabelle Rang drei. Den nächsten Einsatz im Kerngeschäft haben die Wölfe bereits am kommenden Dienstag, 22. September, (Anstoß um 20 Uhr) wenn sie zum Auswärtsspiel beim FC Bayern München gastieren.  

Vier Tage nach dem Auftaktsieg in der UEFA Champions League rotierte Dieter Hecking auf drei Positionen: Niklas Bendtner ersetzte im Sturmzentrum Bas Dost, auf der Sechs spielte Geburtstagskind Josuha Guilavogui anstelle des angeschlagenen Luiz Gustavo. Zu seinem ersten Ligaeinsatz 2015/2016 kam Marcel Schäfer, der Ricardo Rodriguez vertrat. Auch auf der Einwechselbank gab es ein Debüt:  Neuzugang Ismail Azzaoui stand erstmals seit seinem Wechsel zum VfL im Aufgebot. Komplett verzichten musste der Cheftrainer hingegen auf Robin Knoche. Der Verteidiger fiel wegen eines Außenbandrisses im Sprunggelenk aus. 

Endstand von 2:0 für den VfL Wolfsburg mit den beiden Logos von Wolfsburg und Hertha BSC, sowie den Torschützen.

Fans setzen das erste Signal

Die VfL-Fans machen eine Choreographie zum 70. Geburtstag.Für das erste Heimspiel seit dem 70. Geburtstag des VfL Wolfsburg hatten sich die VfL-Fans etwas Besonderes ausgedacht und präsentieren zum Anpfiff eine gewaltige Choreographie, die sich durch das komplette Stadion zog. Nach diesem Gänsehautmoment legte die Mannschaft gleich den Vorwärtsgang ein – und brauchte sieben Minuten für die erste gute Chance: Bendtner stahl Gäste-Keeper Kraft im Strafraum den Ball und schoss über den Kasten. Noch gefährlicher ein Kopfball Naldos, der in eine Daniel-Caligiuri-Flanke hechtete (16.). Als fast im Gegenzug erstmals Diego Benaglio in Aktion trat, der erst einen Gewaltschuss Haragushis entschärfte (17.) und auch gegen Ibisevic auf der Hut war (18.), war die unterhaltsamste Phase im ersten Durchgang erreicht. Nur Caliguiri (29.) und erneut Haragushi (39.) sowie kurz vor dem Halbzeitpfiff Ex-Wolf Cigerci (45.) kamen nun noch zu Abschlüssen, ehe es ohne Treffer auf beiden Seiten in die Kabinen ging.

Querstange verhindert die Führung

Julian Draxler schmeißt sich in den Zweikampf.Ohne Wechsel machte sich Grün-Weiß wieder ans Werk und stand vor der gleichen kniffligen Aufgabe wie zuvor: das dichte Mauerwerk der Berliner, die zunehmend auf Konter lauerten, zu überwinden. Es dauerte bis zur 64. Minute, ehe Caligiuri Herthas neuen Schlussmann Jarstein zu einer Glanztat zwang und damit ein Signal setzte. Nur eine Minute später folgte die bisher beste Chance der Partie: Julian Draxler, mit einem herrlichen Zuspiel von Max Kruse bedient, köpfte aus vollem Lauf an die Latte (65.). Die Führung für die Wölfe, sie lag nicht unbedingt spürbar in der Luft, doch arbeitete sich die Elf von Dieter Hecking immer näher heran. Der entscheidende Impuls kam dann von der Bank. Gerade erst hatte Bas Dort den Rasen betreten, da spielte der ebenfalls eingewechselte Maxi Arnold einen bärenstarken Pass in den Strafraum auf Caligiuri. Dieser legte auf den Niederländer ab, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste – 1:0 für Grün-Weiß!

Dost-Doppelpack sichert den Sieg

Bas Dost wird nach seinem erfolgreich eingenetzen Elfmeter von seinem Team bejubelt und umarmt.Hertha, mit sieben Punkten aus vier Spielen stark in die Spielzeit gestartet, suchte nach einer Antwort. Bis auf einen Kopfballversuch Ibisevics (83.) ließ die VfL-Defensive allerdings nichts mehr zu. Statt dessen klingelte es nochmals gegenüber. Bei einer von vielen engen Szenen im Strafraum entschied Schiedsrichter Perl zum einzigen Mal auf Elfmeter. Erneut Dost trat an den Punkt und konnte den von Draxler erwirkten Strafstoß sicher verwandeln (88.). So fuhr Grün-Weiß noch einen zeitweise mühevollen, aber dennoch verdienten 2:0-Arbeitssieg ein. Vor allem dank des Mannes, der schon das letzte Duell mit den Berlinern mit einem Doppelpack entschieden hatte: Bas Dost!

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Diego Benaglio

40%

Christian Träsch

0%

Naldo

0%

Dante

0%

Marcel Schäfer

7%

Josuha Guilavogui

7%

Daniel Caligiuri

0%

Julian Draxler

7%

Max Kruse

0%

André Schürrle

7%

Maximilian Arnold

0%

Nicklas Bendtner

13%

Bas Dost

20%

Abgegebene Stimmen: 15

Aufstellungen

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Träsch, Naldo, Dante, Schäfer – Guilavogui – Caligiuri, Draxler, Kruse (83.), Schürrle (61. Schürrle) – Bendtner (71. Dost)

Logo Hertha BSC.

Pál Dárdai

Kraft (46. Jarstein) – Weiser, Langkamp (44. Stark), Lustenberger, Plattenhardt – Skjelbred, Darida – Haragushi, Cigerci (77. Van den Bergh), Stocker – Ibisevic

Spielstatistik

Aktion

VfL Wolfsburg

Hertha BSC

Tore

2

0

Torschüsse

14

9

Ballbesitz

54%

46%

Zweikämpfe gewonnen

45%

55%

Ecken

7

5

Abseits

0

2

Fouls

16

8

Gelbe Karten

1

2

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer: 30.000 Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)

Impressionen 5. Spieltag

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