VFL Wolfsburg

VfL Wolfsburg gegen VfB Stuttgart

Jubel der Mannschaft nach dem 1:0.

Die Wölfe feiern am letzten Bundesliga-Spieltag einen 3:1-Heimerfolg über den VfB Stuttgart.

Der VfL Wolfsburg hat sich mit einem Erfolgserlebnis und dem zweiten Sieg in Folge aus der Bundesligasaison 2015/2016 verabschiedet. Am letzten Spieltag schlugen die Wölfe vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena den VfB Stuttgart durch Tore von Maximilian Arnold (11. Minute) und zweimal André Schürrle (29., 90.) bei einem Gegentor von Daniel Didavi (78.) mit 3:1 (2:0). Während sich die Gastgeber über einen gelungenen Saisonabschluss freuen konnten, flossen bei den Gästen aus Stuttgart bittere Abschiedstränen, denn durch die Niederlage verblieben die Schwaben auf dem siebzehnten und vorletzten Tabellenplatz und standen damit als zweiter direkter Absteiger fest. 

Ergebnis, Logos und Torschützen der Partie der Wölfe in Stuttgart.

Guilavogui und Caligiuri neu in der ersten Elf

2:4 hieß es vor Anpfiff aus WJosuha Guilavogui bei der Ballannahme.olfsburger Sicht, was die Anzahl der Neuerungen in der jeweiligen Startelf betraf: VfL-Cheftrainer Dieter Hecking brachte im Vergleich zum 1:0-Sieg in Hamburg Daniel Caligiuri und Josuha Guilavogui für Christian Träsch und Luiz Gustavo, bei den Schwaben wechselte Coach Jürgen Kramny dagegen nach dem 1:3 gegen Mainz viermal: Für Kevin Großkreutz, Toni Sunjic, Philip Heise und Alexandru Maxim starteten Matthias Zimmermann, Emiliano Insua, Timo Werner und Artem Kravets.

Arnold setzt sich durch

Von Beginn an dominierten die Wölfe gegen einen VfB, der zwar defensiv zunächst einigermaßen solide stand, aber im Spiel nach vorne wenig zustande brachte. Der VfL ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen und suchte immer wieder den Weg Richtung Stuttgarter Gehäuse. So fiel denn auch das 1:0 nicht wirklich überraschend: Nach einer schönen Hereingabe von Marcel Schäfer von links war Arnold zur Stelle, der sich im Zweikampf mit Insua durchsetzte und den Ball aus fünf Metern über die Linie drückte (11.). Und die Grün-Weißen, denen die Lust auf Fußball anzusehen war, setzten weiter nach, wollten sich auf dem Ergebnis nicht ausruhen. Torschütze Arnold schickte mit einem bärenstarken Steilpass Max Kruse, dessen Schuss von VfB-Keeper Mitchell Langerak noch pariert werden konnte (15.). Die Stuttgarter mussten langsam reagieren, wagten denn auch mehr und versuchten, sich in die Partie zu beißen. Die dadurch entstehenden Freiräume nutzten die Wolfsburger allerdings äußerst geschickt und in der 29. Minute auch extrem effektiv: Dante grätschte den Ball vor dem VfL-Strafraum ab, der bei Caligiuri landete. Die Nummer sieben der Wölfe warf den Turbo an, startete aus der eigenen Hälfte und bediente im richtigen Moment den mitgelaufenen Schürrle halbrechts am VfB-Sechzehner, dessen abgefälschter Schuss zum 2:0 am langen Pfosten einschlug (29.).

Seguin schnuppert am ersten Profitor, Harnik trifft die Latte

Erst nach weit über einer halben Stunde konnten dann die Chronisten die erste Stuttgarter Chance notieren – und es war nicht die schlechteste: Didavi, der ab der kommenden Saison das VfL-Trikot tragen wird, zog aus 20 Metern ab, der Schuss setzte kurz vor VfL-Keeper Koen Casteels noch fies auf, der den Ball gerade noch zur Ecke abwehren konnte (37.). Auf der Gegenseite fehlte dann nicht viel zu einer echten Torpremiere, als Paul Seguin in seinem erst vierten Profispiel schön von Schürrle an der Strafraumkante angespielt wurde, doch den guten Schuss des Youngster konnte Langerak mit einer starken Parade noch gerade so um den Pfosten lenken (44.). Das war es jedoch noch nicht ganz im ersten Durchgang, den Schlusspunkt setzten die Gäste aus Stuttgart, als der eingewechselte Martin Harnik nach Zuspiel von Kravets aus zehn Metern den Ball nur an die Latte setzte (45.). So ging es mit einer hochverdienten 2:0-Führung der Wolfsburger in die Kabinen.

Didavis Tor weckt neue Hoffnung beim VfB

Die Stuttgarter kamen mit etwas mehr Schwung zurück auf den Rasen, schafften es allerdings nicht, Kapital aus den Offensivvorstößen zu schlagen und den finalen Pass zu spielen. Zudem leisteten sich die Schwaben auch immer wieder zu leichte Abspielfehler und zu viele unnötige Ballverluste, um den VfL ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Wolfsburger schalteten zwar im zweiten Durchgang einen Gang zurück, blieben aber immer gefährlich, wie der Weitschuss von Marcel Schäfer aus Außennetz unterstrich (73.). Doch dann durften auch endlich mal die Gäste ein Erfolgserlebnis bejubeln, als Didavi einen Freistoß aus 20 Metern im VfL-Kasten versenkte (78.).

Schürrle macht den Deckel drauf

Wer dem VfB die Daumen drückte und nun auf den großen Endspurt des Deutschen Meisters von 2007 hoffte, wurde aber enttäuscht. Die nächsten guten Szenen gehörten wieder den Wolfsburgern, bei denen Vieirinha (79.) und Julian Draxler (81.) zunächst gute Chancen für den dritten Wölfe-Treffer nicht nutzen konnten. Noch einmal war dann VfL-Keeper Casteels gefordert, als er mit einer starken Parade einen Maxim-Freistoß aus dem Eck fischte (86.). Besser machten es dann die Hausherren: Zunächst verpasste Draxler noch mit einem Kopfball das Tor (89.), dann bediente er in der Nachspielzeit mit einem feinen Pass seinen Weltmeisterkollegen Schürrle, der über Langerak zum 3:1-Endstand lupfte und seinen zweiten Treffer des Tages bejubeln konnte (90.). Dann war Schluss und die Wölfe feierten mit ihren Fans den gelungenen Abschluss einer ereignisreichen Saison und bedankten sich dabei auch gleich für die tolle Unterstützung der VfL-Anhänger in den vergangenen Wochen und Monaten.

Saisonabschluss in China

Mit dem Sieg gegen den VfB Stuttgart endete für die Wölfe ihre 19. Bundesligasaison, die sie auf dem achten Tabellenplatz abschließen. In die Sommerpause verabschieden sich die Grün-Weißen aber erst in acht Tagen, denn am Montagnachmittag geht es für den VfL-Tross noch für zwei Freundschaftsspiele nach China. Am Mittwoch, 18. Mai, trifft die Hecking-Elf am Volkswagen-Standort Changchun auf das ortsansässige Super League-Team Changchun Yatai, am Samstag, 21. Mai, gibt es dann in Zhuhai ein Wiedersehen mit Champions-League-Gruppenkontrahent PSV Eindhoven. Direkt im Anschluss an die Partie geht es zurück nach Deutschland, wo sich die Grün-Weißen schließlich in die Sommerpause oder, im Falle der EM-Teilnehmer, zu ihren Nationalmannschaften verabschieden. Trainingsauftakt zur Saison 2016/2017 ist nach jetzigem Stand Montag, der 4. Juli 2016.

Umfrage

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Koen Casteels

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Vieirinha

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Naldo

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Dante

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Marcel Schäfer

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Josuha Guilavogui

13%

Paul Seguin

29%

Daniel Caligiuri

4%

Maximilian Arnold

4%

André Schürrle

33%

Max Kruse

0%

Christian Träsch

0%

Julian Draxler

4%

Bas Dost

13%

Abgegebene Stimmen: 24

Aufstellungen

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Casteels – Vieirinha, Naldo, Dante, Schäfer – Guilavogui, Seguin (73. Draxler) – Caligiuri (70. Träsch), Arnold, Schürrle – Kruse (63. Dost)

Logo VfB Stuttgart.

Trainer
Jürgen Kramny

Langerak – Zimmermann (76. Maxim), Schwaab, Baumgartl, Insua – Rupp, Gentner – Werner (32. Harnik), Didavi, Kostic – Kravets (46. Tashchy)

Spielstatistik

Aktion

VfL Wolfsburg

VfB Stuttgart

Tore

3

1

Torschüsse

17

13

Ballbesitz

53 %

47 %

Zweikämpfe gewonnen

58 %

42 %

Ecken

7

9

Abseits

2

3

Fouls

8

10

Gelbe Karten

2

2

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer: 30.000 | Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

Impressionen 34. Spieltag

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