VFL Wolfsburg

VfL Wolfsburg gegen FC Ingolstadt 04

Rodriguez im Laufduell mit Sané.

Der VfL Wolfsburg schlägt Aufsteiger Ingolstadt mit 2:0 und beendet die Negativserie.

Na also, es geht doch: Der VfL Wolfsburg hat am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem 2:0 (2:0)-Heimsieg über den FC Ingolstadt 04 eine Serie von zuvor sieben sieglosen Ligaspielen in Folge beendet und damit auch den ersten Sieg des Jahres 2016 eingefahren. Vor 26.884 Zuschauern in der Volkswagen Arena trafen Julian Draxler (29. Minute) und Robin Knoche (39.) gegen den Aufsteiger für die Wölfe, die durch den wichtigen Erfolg wieder Boden auf die Europapokalkonkurrenz gutgemacht haben.

Vier Neue bei den Wölfen, Träsch feiert Jubiläum

Während FCI-Coach Ralph Hasenhüttl nach dem 2:1-Heimsieg seiner Elf am vergangenen Spieltag gegen Augsburg keine Wechsel in der Startelf vornahm, gab es beim VfL vier Änderungen im Vergleich zum 0:3 auf Schalke eine Woche zuvor. So musste Wölfe-Chefcoach Dieter Hecking im Tor auf den angeschlagenen Kapitän Diego Benaglio (Rippenprellung) verzichten. Für ihn spielte Koen Casteels, zudem ersetzten Marcel Schäfer, Christian Träsch, für den es der 100. Bundesligaeinsatz für den VfL war, und Luiz Gustavo Ricardo Rodriguez, Josuha Guilavogui und Nicklas Bendtner.

Erste Chance durch Vieirinha

Vom Anpfiff an hatten die Grün-Weißen den Vorwärtsgang eingelegt und machten klar, dass sie die Serie von sieben sieglosen Ligaspielen in Folge unbedingt beenden wollten. Allerdings war nach dem wenig befriedigenden Rückrundenstart dem Spiel der Wölfe auch etwas Verunsicherung anzusehen, was sich in einigen Fehlpässen und Stockfehlern widerspiegelte. Die Ingolstädter konzentrierten sich vor allem auf die Defensivarbeit, lauerten aber immer darauf, den VfL mit Kontern in Verlegenheit zu bringen. Torgefahr ging aber fast ausschließlich vom VfL aus, der durch Vieirinha auch die erste Chance der Partie hatte. Den Freistoß des Portugiesen konnte FCI-Keeper Ramazan Özcan gerade noch zur Ecke lenken (6.).

Draxler und Knoche schlagen zu

Julian Draxler jubelnd.Spätestens nach einer Viertelstunde hatten die Wolfsburger das Spiel dann unter Kontrolle, wirkten im Ganzen sicherer und legten einige schöne Spielzüge auf den Rasen der Volkswagen Arena. Und dann war es endlich so weit: An der Mittellinie vertändelten die Ingolstädter den Ball, Draxler legte raus auf die linke Seite zu Daniel Caligiuri, dessen Hereingabe mit dem Außenrist von der Strafraumkante erneut Draxler fand, der den Ball in der Luft zum 1:0 für den VfL über die Linie drückte (29.). Mit der Führung im Rücken spielten die Wolfsburger wie befreit und souverän weiter – und konnten zehn Minuten darauf erneut jubeln, als nach einer Ecke von Marcel Schäfer zunächst Naldo im Strafraumzentrum am höchsten sprang, der Ball bei Max Kruse landete, dessen Drehschuss Özcan noch parieren konnte, doch den Nachschuss knallte Knoche zum 2:0 auf Nahdistanz in die Maschen (39.). Und sogar ein dritter Treffer lag in der Luft, doch Daniel Caligiuri wartete nach schöner Vorarbeit von Vieirinha im Strafraum zu lange mit dem Abschluss und stellte Özcan im FCI-Tor mit seinem Schuss vor keine Probleme (44.).

Casteels ist zur Stelle

Bei einem Zwei-Tore-Rückstand hat man nicht mehr viel zu verlieren, und so kam der Aufsteiger mit Offensivschwung aus der Kabine und setzte die Wölfe schon wesentlich früher unter Druck als noch in ersten Durchgang.  Die Wölfe schalteten dagegen einen Gang zurück, hatten die Partie aber weitestgehend im Griff. Dass die Hausherren nicht auf den dritten und dann wohl entscheidenden Treffern drängten, hätte sich aber dennoch beinahe gerächt, doch Casteels war zur Stelle und lenkte einen wuchtigen Kopfball von Marvin Matip aus elf Metern mit einem starken Reflex noch an die Latte (67.).

Gelungene Generalprobe für Gent

Robin Knoche im Zweikampf.In der Folge verwalteten die Wölfe das Ergebnis geschickt, profitierten aber auch davon, dass die Ingolstädter kaum Durchschlagskraft in der Offensive entwickelten. So blieb es beim 2:0-Erfolg der Grün-Weißen, die im zweiten Durchgang nicht mehr ganz an die Leistung der starken ersten Hälfte anknüpfen konnten, aber die Partie dennoch als gelungene Generalprobe für das am Mittwoch, 17. Februar, anstehende Achtelfinalspiel in der UEFA Champions League beim belgischen Meister KAA Gent ansehen dürfen (Anstoß 20.45 Uhr). Der VfL ist wieder zurück in der Spur.

Umfrage

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Koen Casteels

13%

Sebastian Jung

2%

Naldo

3%

Robin Knoche

23%

Marcel Schäfer

1%

Christian Träsch

8%

Luiz Gustavo

2%

Daniel Caligiuri

4%

Julian Draxler

31%

Vieirinha

4%

Max Kruse

2%

André Schürrle

0%

Maximilian Arnold

0%

Leandro Putaro

8%

Abgegebene Stimmen: 119

Aufstellungen

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Casteels – Jung, Naldo, Knoche, Schäfer – Träsch (75. Arnold), Luiz Gustavo – Caligiuri, Draxler (89. Putaro), Vieirinha (68. Schürrle) – Kruse

Trainer
Ralph Hasenhüttl

Özcan – da Costa, Matip, Hübner, Bauer – Roger – Groß, Christiansen (46. Cohnen)  – Hartmann (81. Morales), Leckie (22. Multhaup) – Lezcano

Spielstatistik

Aktion

VfL Wolfsburg

FC Ingolstadt 04

Tore

2

0

Torschüsse

8

11

Ballbesitz

50%

50%

Zweikämpfe gewonnen

55%

45%

Ecken

6

7

Abseits

3

2

Fouls

18

17

Gelbe Karten

0

0

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer: 26.884 | Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg)

Impressionen 21. Spieltag

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