VFL Wolfsburg

Eintracht Frankfurt gegen VfL Wolfsburg

Guilavogui in der Zange von zwei Hamburgern.

Der VfL verliert bei Eintracht Frankfurt spät mit 2:3 (1:0).

Das Pflichtspieljahr 2016 startete für den VfL Wolfsburg am Sonntagnachmittag mit einer späten Niederlage in einer aufregenden Bundesliga-Partie. In der Commerzbank-Arena bei Eintracht Frankfurt unterlag Grün-Weiß in einem Spiel mit zwei gänzlichen unterschiedlichen Halbzeiten mit 2:3 (1:0). Dante (25. Minute) und André Schürrle (79.) trafen für die Wölfe. Auf Seiten der Frankfurter zeigte sich Alexander Meier mit gleich drei Toren besonders treffsicher (66./73./90.+3.), wobei der Letzte den Wolfsburgern spät in der Nachspielzeit den entscheidenden Nackenschlag verpasste.

Endstand von 3:2 mit den beiden Logos von Wolfsburg und Frankfurt.

Träsch auf der Sechs

Während Kapitän Diego Benaglio rechtzeitig zum Rückrundenauftakt fit wurde und das Tor der Wölfe hütete, galt das nicht für die anderen im Vorfeld angeschlagenen VfL-Spieler. Bei Maximilian Arnold reichte es nicht für einen Platz im Kader. Luiz Gustavo schaffte es immerhin auf die Bank. Dafür rückte Christian Träsch erstmals in dieser Spielzeit ins defensive Mittelfeld der Startformation.

Temperatur hochfahren

In der Anfangsphase der Begegnung mussten die Zuschauer in Frankfurt auf Strafraumszenen verzichten. Die Hausherren zogen sich zurück und überließen Grün-Weiß zu großen Teilen das Feld, standen in der Defensive aber gut organisiert. Auf der anderen Seite war das Team von VfL-Cheftrainer Dieter Hecking in der Rückwärtsbewegung aufmerksam und eng am Mann. Als nach gut einer Viertelstunde die Wölfe allerdings das Tempo anzogen, offenbarten sich Räume und mit diesen auch die ersten Möglichkeiten. Den Auftakt machte Max Kruse. Ricardo Rodriguez wurde auf links sträflich freigelassen, spielte zurück an den Strafraumrand, wo Kruse Maß nahm, das Tor aber haarscharf verfehlte (15.)

Dantes erster VfL-Treffer

In der 18. Minute dann stand FranDante jubelt nach seinem Tor.kfurts Schlussmann Lukas Hradecky gleich doppelt unter Beschuss. Vieirinha steckte mit viel Einsatz und etwas Glück den Ball zu Caligiuri durch, der aus kurzer Distanz am Torwart scheiterte. Und auch die anschließende Ecke, die Naldo wuchtig auf das Tor lenkte, konnte der Finne parieren. Das Offensivspiel bei den Wölfen wirkte in dieser Phase aufgrund von hohem Tempo und viel Bewegung der angreifenden Akteure immer gefährlich. Der Führung allerdings ging eine Standardsituation voraus. Rodriguez' Freistoß aus dem rechten Halbfeld landete am langen Pfosten, wo Dante sich artistisch um seinen Gegenspieler herumwandt und zur Führung einnetzte (25.). Während die Eintracht bis zum Pausenpfiff in der Offensive nicht zur Entfaltung kam, hatte Caligiuri die beste Möglichkeit, die Führung auszubauen. Der Deutsch-Italiener schaffte es aus kürzester Distanz aber nicht, eine flache Hereingabe noch auf den Kasten zu bringen (42.).

Frankfurt kommt zurück

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber deutlich engagierter als in den ersten 45. Minuten und konnten gleich in den ersten Minuten mehrere Möglichkeiten verbuchen. Einen Kopfball von Stefan Aigner konnte Benaglio im Nachfassen parieren (46). Der Freistoß von Szabolcs Huszti (49.) sowie der Versuch von Marco Fabian (50.) nach einer Ecke gingen am Wolfsburger Kasten vorbei. Auf Seiten des VfL bot die 65. Minute eine gute Möglichkeit, die Führung auszubauen. Schürrle köpfte eine Flanke vom eingewechselten Sebastian Jung direkt auf Hradecky, den Nachschuss von Kruse konnte Carlos Zambrano entschärfen.

Meiers Doppelschlag schockt die Wölfe

Dennoch war in dieser Phase die SGE das spielbestimmende Team und nutzte das in Form von Alexander Meier gleich per Doppelschlag aus. Zunächst verwertete dieser eine Kopfballablage von Aigner per Volley zum Ausgleich (66.). Nur sieben Minuten später besorgte dieser sogar die Führung für die Hausherren, als Rodriguez Aigner am Strafraumrand den Ball abjagen konnte, Meier aber den Abpraller direkt an Benaglio vorbei im Netz unterbrachte (73.).

Dritter Meier-Treffer kontert Schürrle

Andre Schürrle spielt einen Pass.Als in der Folgezeit die Wölfe der eignenen Offensive wieder mehr Schwung einhauchen konnten, war es  Schürrle, der den Ausgleich besorgte. Jung marschierte auf der rechten Seite brachte den Ball in die Mitte, wo sich der Nationalspieler bedankte und auf 2:2 stellte (79.). In den Minuten bis zum Schluss versuchte Grün-Weiß alles, um den dritten entscheidenden Treffer zu erzwingen. An seinem 30. Geburtstag war Vieirinha am nächsten dran, zum Wolfsburger Matchwinner zu avancieren, als er sich gegen zwei Gegenspieler und Hradecky durchsetzte, Makoto Hasebe aber vor der Linie klärte (86.) Als schließlich alle mit einer Punkteteilung rechneten, war es wieder Meier, der einen Abpraller von Naldo dankend annahm und den Ball humorlos zum späten Frankfurter Sieg verwertete.

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Diego Benaglio

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Vieirinha

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Naldo

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Dante

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Ricardo Rodriguez

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Christian Träsch

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Josuha Guilavogui

67%

Daniel Caligiuri

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Max Kruse

0%

Julian Draxler

0%

André Schürrle

33%

Sebastian Jung

0%

Nicklas Bendtner

0%

Marcel Schäfer

0%

Abgegebene Stimmen: 3

Aufstellungen

Logo Eintracht Frankfurt.

Trainer
Armin Veh

Hradecky – Hasebe, Abraham, Zambrano, Oczipka – Stendera, Russ – Aigner (90.+2. Ignjovski), Huszti – Meier – Seferovic (46. Fabian)

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Vieirinha, Naldo, Dante, Rodriguez – Träsch, Guilavogui – Caligiuri (62. Jung), Kruse (78. Bendtner), Draxler (86. Schäfer) – Schürrle

Spielstatistik

Aktion

Eintracht Frankfurt

VfL Wolfsburg

Tore

3

2

Torschüsse

12

18

Ballbesitz

44%

56%

Zweikämpfe gewonnen

52%

48%

Ecken

3

3

Abseits

3

2

Fouls

12

19

Gelbe Karten

2

0

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

0

0

Zuschauer: 46.000 | Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)

Impressionen 18. Spieltag

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