VFL Wolfsburg

VfB Stuttgart gegen VfL Wolfsburg

Guilavogui in der Zange von zwei Hamburgern.

Mit einer 1:3-Niederlage in Stuttgart verabschieden sich die Wölfe in die Winterpause.

Auswärts kommt der VfL Wolfsburg in dieser Saison einfach nicht in Gang. Im letzten Bundesligaspiel vor der Winterpause unterlagen die Wölfe am Samstagabend beim VfB Stuttgart mit 1:3 (1:2) und bleiben damit im vierten Liga-Auswärtsspiel in Folge ohne Sieg. Maximilian Arnold hatte die in blau spielenden Wolfsburger dabei sogar noch in Führung geschossen (14. Minute), doch zweimal Daniel Didavi (22., 47.) und Filip Kostic (31.) drehten die Partie zugunsten der Schwaben, die dadurch auf einen Nichtabstiegsplatz kletterten. Der VfL hätte mit einem Sieg zumindest für einen Tag den Sprung auf Rang drei geschafft, muss nun aber befürchten, bis auf Platz acht abzurutschen, wenn Gladbach und Mainz am Sonntag ihre Partien gewinnen.

Endstand von 3:1 mit den beiden Logos von Wolfsburg und Stuttgart.

Klose und Caligiuri rotieren rein

Mit zwei Änderungen in der Startelf im Vergleich zum Spiel gegen den HSV eine Woche zuvor schickte VfL-Cheftrainer Dieter Hecking sein Team in das letzte Match des Jahres: Für Dante und Vieirinha spielten Timm Klose und Daniel Caligiuri. Auch VfB-Interimstrainer Jürgen Kramny wechselte zweimal in der ersten Elf: Daniel Didavi und Florian Klein starteten für Serey Dié und Alexandru Maxim.

Arnold behält die Übersicht

Die Schwaben standen zunächst sMaxi Arnold erzielt das Tor zum 1:0.ehr tief in der eigenen Hälfte, machten das Spielfeld eng und ließen die Wölfe kommen, die zunächst keine Lücke in der engmaschigen Defensive der Gastgeber fanden. Dann jedoch schlug der Vize-Meister eiskalt bei der ersten großen Gelegenheit zu und schloss einen feinen Konter mit der 1:0-Führung ab: Nach einer VfB-Ecke landete der Ball bei den Wolfsburgern die schnell umschalteten und Richtung Stuttgarter Tor zogen. Max Kruses strammen Schuss von links konnte VfB-Torhüter Przemyslaw Tyton noch abwehren, allerdings nur in den Sechzehner zu Caligiuri, der zurück zur Strafraumkante legte, wo Arnold die Übersicht behielt und aus 17 Metern flach einschob (14.).

Effiziente Stuttgarter schlagen doppelt zu

Doch was den Wolfsburgern eigentlich in die Karten hätte spielen sollen, ließ die Stuttgarter stärker werden, die nach dem Rückstand mehr wagten und häufiger den Weg in die Offensive suchten. Zwar hatten die Wolfsburger teilweise bis zu 70 Prozent Ballbesitz und gewannen auch die Mehrzahl der Zweikämpfe, doch in der Defensive leisteten sich die Gäste aus Niedersachsen zu viele Fehler und Nachlässigkeiten. So nutzte Didavi den Freiraum und knallte den Ball fast aus dem Stand und 23 Metern zum 1:1 in den Winkel (22.). Und während André Schürrle mit seinem Schuss an Tyton scheiterte (27.), machten es die Schwaben besser und schlossen einen Konter durch Kostic zur Führung ab, der am langen Pfosten von Timo Werner bedient wurde und freistehend  aus sechs Metern einschob (31.). Und die Wölfe mussten sogar noch froh sein, dass es im ersten Durchgang nicht noch dicker kam, denn kurz darauf traf Lukas Rupp traf nur den Pfosten (34.).

Didavi schockt die Wölfe

In der Halbzeitpause brachte VfL-Chefcoach Dieter Hecking Stürmer Bas Dost um die Offensive zu stärken und die Aufholjagd einzuleiten. Doch nur kurz nach Wiederbeginn galt es, den nächsten Rückschlag zu verdauen, denn erneut schlug Didavi zu, der stark von Klein bedient wurde und mit einem tollen Schuss in den Winkel das Ergebnis für den VfB auf 3:1 schraubte (47.). Der VfL erhöhte nun den Druck auf die Hausherren, hatte jedoch Pech mit einem Pfostentreffer nach einem Duell zwischen Dost und Georg Niedermeier, als der Stuttgarter den Ball Richtung eigenes Gehäuse abfälschte (55.). Direkt im Gegenzug war dann wieder VfL-Kapitän Diego Benaglio gefordert, der mit einer starken Parade gegen den allein auf ihn zueilenden Werner seine Wolfsburger im Spiel hielt.

VfL nutzt Chancen nicht

Timm Klose im zweikampf.Für kurze Zeit flachte das Tempo in der bis dahin intensiv geführten Partie etwas ab, die Stuttgarter zogen sich zurück und ließen die Wolfsburger kommen. Der Druck der Wölfe nahm zu, und die Anzahl der VfB-Spieler auf dem Platz ab, denn nach einem überharten Einsteigen gegen Dost auf Höhe der Mittellinie sah Innenverteidiger Toni Sunjic völlig zu Recht die Gelb-Rote Karte und hätte sich auch über Rot nicht beschweren können (70.).  Und wer weiß, wie die Partie noch verlaufen wäre, wenn Schiedsrichter Dr. Felix Brych das klare Ziehen von Daniel Schwaab an Dost im Strafraum mit Elfmeter geahndet hätte (74.). So mussten die Wolfsburger, bei denen in der 82. Minute Francisco Rodriguez zu seinem Bundesligadebüt kam, weiter einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherrennen, und weil sie auch gute Chancen durch Sebastian Jung, der einen schwer zu nehmenden Kopfball aus Nahdistanz über das Tor setzte (80.), und Kruse (83., 85.) ungenutzt ließen, blieb es beim 3:1-Sieg der wacker kämpfenden Stuttgarter, die sich in der Offensive effizienter und bissiger als die Wölfe präsentierten.

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Diego Benaglio

17%

Christian Träsch

0%

Naldo

0%

Timm Klose

0%

Marcel Schäfer

0%

Josuha Guilavogui

0%

Maximilian Arnold

33%

Daniel Caligiuri

0%

Max Kruse

0%

Julian Draxler

0%

André Schürrle

0%

Bas Dost

33%

Sebastian Jung

0%

Francisco Rodriguez

17%

Abgegebene Stimmen: 6

Aufstellungen

Logo VfB Stuttgart.

Trainer
Jürgen Kramny

Tyton – Schwaab, Sunjic, Niedermeier, Insua – Gentner, Rupp – Klein (85. Tashchy), Didavi (72. Baumgartl), Kostic (90. Maxim) – Werner

Logo VfL Wolfsburg.

Trainer
Dieter Hecking

Benaglio – Träsch, Naldo, Klose, Schäfer – Guilavogui (66. Jung), Arnold – Caligiuri, Kruse, Draxler (46. Dost)  – Schürrle (82. F. Rodriguez)

Spielstatistik

Aktion

VfB Stuttgart

VfL Wolfsburg

Tore

3

1

Torschüsse

9

17

Ballbesitz

32%

68%

Zweikämpfe gewonnen

40%

60%

Ecken

1

3

Abseits

4

3

Fouls

7

10

Gelbe Karten

1

1

Rote Karten

0

0

Gelb-Rote Karten

1

0

Zuschauer: 45.000 | Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Impressionen 17. Spieltag

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